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Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben

USA 2012 - mit Bruce Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch, Yulia Snigir, Rasha Bukvic u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:A good day to Die Hard
Genre:Action
Regie:John Moore
Kinostart:14.02.2013
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 97 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.stirblangsam5-derfilm.de
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Yippie-Ya-Yeah, ihr Schweinebacken! John McClane (Bruce Willis) ist wieder da, um ein paar mächtig bösen Buben ihre finsteren Pläne zu durchkreuzen. Doch während McClane bislang nur in Amerika auf explosive Verbrecherjagd gehen durfte, verschlägt es ihn im fünfte Teil der "Stirb langsam"-Reihe nach Moskau. Eigentlich wollte McClane dort nur seinen Sohn Jack (Jai Courtney) besuchen, der wegen angeblichen Mordverdachts im Gefängnis sitzt. Für den Cop die perfekte Möglichkeit, um sein sehr angespanntes Verhältnis zu seinem Sprössling zu verbessern. Dabei dürfte es McClane mittlerweile nicht mehr überraschen, dass er mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort auftaucht. Denn sein Sohn arbeitet als verdeckter Ermittler für die CIA, der dem inhaftierten Regierungsmitglied Kamarov (Sebastian Koch) zur Flucht verhelfen soll, um durch ihn an Informationen zu gelangen, die nicht nur für die Zukunft Russlands, sondern für den gesamten Weltfrieden von enormer Wichtigkeit sind. Vater und Sohn McClane müssen nun alle ihre Differenzen überbrücken, um Kamarov in Sicherheit zu bringen, was aufgrund seiner übermächtigen Feinde unmöglich zu sein scheint... 

Fünfundzwanzig Jahre nach seinem ersten Auftritt als John McClane kehrt Bruce Willis erneut zu seiner wohl beliebtesten und erfolgreichsten Rolle zurück. Doch mit dem McClane, der im ersten Teil noch ganz alleine gegen Hans Gruber und seine brutalen Schergen im Nakatomi Plaza gekämpft hat und sich dabei auch nicht davon hat aufhalten lassen, barfuß über Glasscherben zu laufen, ist hier nur noch wenig übrig geblieben. Schon im vierten Teil der Reihe, die vor sechs Jahren in den Kinos lief, war McClane nicht mehr der einfache Cop, der einfach zur falschen Zeit am falschen Ort war, sondern eine Art moderner Superheld, der allen Gesetzen der Schwerkraft und Logik trotzen kann. Das ist sicherlich recht unterhaltsam, von dem ursprünglichen "Stirb langsam"-Flair ist das allerdings weit entfernt. 

In "Ein guter Tag zum Sterben" wird das Ganze nun noch weiter auf die Spitze getrieben. Zwar ist McClane aufgrund seines fortschreitenden Alters insgesamt etwas langsamer und schwerfälliger geworden, übersteht aber schwere Autounfälle oder harte Schläge von russischen Gangstern nahezu unbeschadet. Und auch atomare Strahlung schadet unserem Helden nicht, dagegen gibt es ja – kein Scherz – laut diesem Film ein Spray. Regisseur John Moore ("Flug des Phoenix", "Max Payne") hat ein Händchen für gute Actionsequenzen, was auch hier immer wieder sichtbar wird. Doch ein guter Geschichtenerzähler ist er wirklich nicht. Seine Adaption des ohnehin schon recht flachen Drehbuchs von Skip Woods ("Hitman", "Das A-Team") macht dann Spaß, wenn es richtig kracht, strotzt aber ansonsten vor Klischees und Momenten völlig unnötiger Langeweile. Besonders schlimm ist dabei das komplizierte Vater-Sohn-Verhältnis, das in einem kitschigen Gefühlsausbruch und einer noch schmalzigeren Schlusseinstellung gipfelt, die mit der Coolness der früheren Filme einfach so gar nichts mehr gemein hat. 

Davon abgesehen zeigen auch einige der Darsteller beinahe schon unfreiwillig komische Leistungen. Während Bruce Willis immer noch eine verdammt coole Socke ist, dem es einfach Spaß macht, zuzusehen, bleibt Jai Courtney an seiner Seite eher blass. Doch gegen das, was Rasha Bukvic hier als Ober(?)-Bösewicht anliefert, ist Courtneys Leistung fast schon pures Gold. Bukvic agiert mal völlig lustlos, dann wieder zu übertrieben, um auch nur in einem Moment eine auch nur annähernd vergleichbare Boshaftigkeit wie seine Vorgänger auszustrahlen. 

Bei all dieser Kritik bleibt am Ende eigentlich die Frage: ist  "Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben" dadurch auch ein richtig schlechter Film? Nein, als einfache Actionunterhaltung funktioniert das Ganze eigentlich noch recht gut. Gerade in einer Zeit, in der viele 80er Action-Stars wie Stallone, Schwarzenegger oder van Damme aus dem Ruhestand ins Actionfach zurückgekehrt sind, beweist Bruce Willis, dass er seine Kollegen mit seiner unschlagbaren Art locker in die Tasche stecken kann. Doch das, was John Moore hier inszeniert hat, ist einfach kein "Stirb langsam"-Film. Da kann John McClane noch so oft seine Gegner als Schweinebacke bezeichnen. Wer also einen würdigen Nachfolger der ersten Teile erwartet, wird garantiert enttäuscht werden. Wer einfach nur sinnfreie Action mit einem immer noch richtig coolen Bruce Willis sehen möchte und sich an fehlender Logik und etwas zu vielen, zum Teil arg veralteten Klischees nicht stört, der wird hier sicherlich gut unterhalten werden.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

  • Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben
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Kino Trailer zum Film "Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (USA 2012)"
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