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Taffe Mädels

Taffe Mädels

USA 2013 - mit Sandra Bullock, Melissa McCarthy, Demian Bichir, Marlon Wayans, Michael Rapaport u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Heat
Genre:Komödie
Regie:Paul Feig
Kinostart:04.07.2013
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 117 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.taffemaedels-derfilm.de
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Eine hervorragende Erfolgsquote und ein beinahe schon unnatürliches Engagement für ihren Job lassen FBI-Agentin Sarah Ashburn (Sandra Bullock) darauf hoffen, dass bald die lang ersehnte Beförderung ansteht. Doch anstatt sie zu befördern, schickt sie ihr Chef (Demian Bichir) erst einmal nach Boston, wo die bei ihren Kollegen verhasste Sarah ein letztes Mal ihren genialen Spürsinn unter Beweis stellen soll. Denn dort treibt ein mächtiger Drogenbaron sein Unwesen, von dem das FBI nicht einmal weiß, wie er aussieht. Doch um den Schurken zu identifizieren und seinen Ring zu zerschlagen, muss Sarah ausgerechnet mit der grobschlächtigen Polizistin Shannon Mullins (Melissa McCarthy) zusammenarbeiten. Die Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten, geraten zu Beginn ständig aneinander, was sogar Handgreiflichkeiten nicht ausschließt. Doch als die Ermittlungen auch Shannons persönliches Umfeld treffen, wachsen die ständig fluchende Polizistin und die überkorrekte FBI-Agentin zusammen und zeigen so der Bostoner Unterwelt, wozu Taffe Mädels fähig sind…

Nach dem großen Erfolg seiner Komödie "Brautalarm" stellt Regisseur Paul Feig auch bei seinem neuesten Film wieder ein paar "Taffe Mädels" in den Mittelpunkt des Geschehens. Nachdem Melissa McCarthy mit ihrer Nebenrolle als Proll-Brautjungfer zum heimlichen Star von "Brautalarm" aufgestiegen ist, hat sie Feig dieses Mal kurzerhand zur Hauptdarstellerin befördert. An der Seite von Sandra Bullock, deren Figur gerade zu Beginn Erinnerungen an ihren Kinohit "Miss Undercover" hervorruft, darf McCarthy hier erneut jede Form von gutem Benehmen ignorieren. Das ist an sich auch wieder sehr witzig. Doch das Problem ist, dass sie seit  "Brautalarm" auf sehr ähnliche Rollen ("Voll abgezockt", "Hangover 3", "Immer Ärger mit 40") abonniert zu sein scheint. Und so wirkt ihre Darstellung hier nur wie eine weitere Variation, der jedes Überraschungsmoment und auch eine gewisse Frische fehlt, die dieser Komödie sicherlich gut getan hätte.

Sicherlich, der Aufprall der völlig gegensätzlichen Charaktere, die Bullock und McCarthy verkörpern, sorgt für einige sehr lustige Momente. Dennoch schafft es Paul Feig nicht, einen durchgängig hohen Unterhaltungsfaktor aufzubauen, da die Szenen, die wirklich Spaß machen, von sehr platten Gags, kleineren Fremdschäm-Momenten und vor allem von unnötig in die Länge gezogenen Sequenzen fast vollständig verdrängt werden. Dabei ist besonders schade, dass einige Szenen richtig gut und witzig beginnen, aber dann derart totgeritten werden, dass sie am Ende nur noch nerven.

Dass der Film am Ende aber doch recht ordentlich funktioniert, liegt neben den paar gelungenen Lachern insbesondere an der guten Chemie der charmanten Hauptdarstellerinnen, auf der Feig ein paar sehr amüsante Momente aufbauen kann. Auch die Tatsache, dass hier Versatzstücke der klassischen Buddy-Cop Movies in einer weiblichen Variante präsentiert werden, was gerade beim Verhör eines Verdächtigen zu einer richtig herrlichen Pointe führt, verleiht der Komödie einen gewissen Reiz, von dem auch die schwächeren Momente profitieren können.

So halten sich unterm Strich die gelungenen und die weniger lustigen Szenen in etwa die Waage. "Taffe Mädels" hätte also deutlich besser, aber eben auch wesentlich schwächer ausfallen können. Eine nette, mitunter etwas alberne Komödie mit sympathischen Hauptdarstellerinnen, die sich Liebhaber von etwas einfacher gestrickten US-Komödien durchaus zu Gemüte führen können. Für Alle, denen es in "Brautalarm" an Schießereien gefehlt hat, durchaus sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Taffe Mädels (USA 2013)"
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