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Teenage Mutant Ninja Turtles

Teenage Mutant Ninja Turtles

USA 2014 - mit Megan Fox, Will Arnett, William Fichtner, Alan Ritchson, Noel Fisher, Pete Ploszek u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Teenage Mutant Ninja Turtles
Genre:Action, Fantasy, Abenteuer
Regie:Jonathan Liebesman
Kinostart:16.10.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 102 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.teenagemutantninjaturtles.de
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Was 1984 als Underground-Comic begann, wurde bald zu einem Phänomen, das auch nach über fünfundzwanzig Jahren noch äußerst erfolgreich ist. Denn ganz gleich, ob als Comic, TV-Serie, Computerspiel oder Spielfilm - die Teenage Mutant Ninja Turtles sind Kult. Grund genug, die vier mutierten Schildkröten nach sieben Jahren Pause endlich wieder einmal auf die große Leinwand loszulassen.

Produziert von Michael Bay erzählt "Teenage Mutant Ninja Turtles" die Geschichte der engagierten Nachwuchsreporterin April O`Neil (Megan Fox), die von ihren Kollegen und Vorgesetzten endlich ernst genommen werden will und sich deshalb an eine ganz besonders heiße Story wagt: sie will einer mysteriösen Verbrecherbande, die New York in Angst und Schrecken versetzt, auf die Schliche kommen. Bei ihren Recherchen stößt sie auf einen geheimnisvollen Unbekannten, der den Gangstern das Leben schwer zu machen scheint. Als dieser auch bei einer Geiselnahme in der New Yorker U-Bahn auftaucht, heftet sich April an seine Fersen. Doch das, was sie dann entdeckt, haut selbst eine taffe Journalistin wie April von den Socken: bei dem Unbekannten handelt es sich gleich um vier maskierte Helden, die nicht etwa Menschen, sondern mutierte Schildkröten im Teenager-Alter sind – die Teenage Mutant Ninja Turtles! Lange bleibt April nicht Zeit, den ersten Schock zu überwinden, denn der böse Ninja-Meister Shredder und seine Schergen könnten eine unvorstellbare Katastrophe über New York bringen. Und nur die Ninja Turtles Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo können das noch mit Hilfe von April und ihrem Kameramann Vern (Will Arnett) verhindern. Cowabunga!

Eigentlich waren die Ninja Turtles als Parodie auf die seinerzeit sehr erfolgreichen Comic-Reihen "Daredevil" und "Ronin" konzipiert und dabei eindeutig auf ein erwachsenes Zielpublikum ausgerichtet. Doch der Weg aus dem Untergrund zum Kommerz machte aus den Pizza liebenden Kampfschildkröten Helden für das Kinderzimmer, was sich besonders bei den zweiten und dritten Kinofilm und einer kurzlebigen Real-TV-Serie bemerkbar gemacht hat. Zwar haben die geistigen Väter der Turtles, Kevin Eastman und Peter Laird, immer wieder versucht, auch etwas erwachsenere Turtle-Comics zu kreieren, doch für die Marketingstrategen waren und sind Kinder das eigentliche Zielpublikum.

Das ist auch diesem neuesten Kinofilm von Regisseur Jonathan Liebesman ("Zorn der Titanen") anzumerken. Zwar sind viele der Actionsequenzen gerade für kleine Turtle-Fans doch zu schnell geschnitten und einfach zu düster, weshalb die 12er Freigabe des Films auch absolut gerechtfertigt ist. Doch der nicht gerade subversive Humor, bei dem auch der obligatorische Furz-Gag nicht fehlen darf, und die arg um Coolness bemühten Sprüche der Turtles machen deutlich, dass die Macher eine junge Zielgruppe anvisiert haben, die hier zum ersten Mal mit den Comichelden in Berührung kommen. So lässt sich dann auch der überarbeitete Look der Ninja Turtles erklären, mit dem sich viele Fans der ersten Stunde nur schwer anfreunden können.

Es lässt sich nicht wirklich behaupten, dass "Teenage Mutant Ninja Turtles" ein wirklich guter Film wäre. Weder das Drehbuch, noch die Darsteller können hier wirklich überzeugen und dem stark an Bays "Transformers"-Filme erinnernden Look des Films fehlt wie der gesamten Inszenierung jegliche Originalität. Es dürfte daher ernsthaft zu bezweifeln sein, dass die Turtles jemals zu den Kultfiguren geworden wären, die sie bis heute sind, wären sie mit diesem Film gestartet. Dennoch: als pure Popcorn-Unterhaltung getreu dem Motto "Hirn aus – Augen auf" funktioniert das ganze doch sehr gut. Auf seine sehr einfach gestrickte Art und Weise macht der Film Spaß und die Action ist, auch wenn sie uninspiriert umgesetzt sein mag, wirklich mitreißend. Megan Fox ist zwar auch hier wieder in erster Linie was fürs Männerauge. Doch angesichts des sehr dünnen Drehbuchs und der sehr eindimensionalen Charakterzeichnung macht sie ihre Sache doch erstaunlich gut. Will Arnett und William Fichtner sind zwar offensichtlich völlig unterfordert, liefern aber dennoch ordentliche Darstellungen ab. Und obwohl die Geschichte an sich wirklich wenig Neues bietet, ist der Film nicht auch nur eine Sekunde wirklich langweilig.

Wer sich vom klassischen Bild der "Teenage Mutant Ninja Turtles" lösen kann und einfach nur spaßiges, krachendes Unterhaltungskino der Marke Michael Bay mit viel tollen Special Effects geboten bekommen möchte, der bekommt hier für sein Geld eine ganze Menge geboten. Wer aber neben der Action auch noch auf cleveren Humor, eine interessante Geschichte und auf den Charme der alten Filme gehofft hat, der wird bitter enttäuscht werden. Daher gilt insgesamt: mit kleinen Vorbehalten durchaus sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Teenage Mutant Ninja Turtles (USA 2014)"
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