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The Americans – Die komplette Season 1 -DVD

The Americans – Die komplette Season 1 -DVD

USA 2013 - mit Keri Russel, Matthew Rhys, Noah Emmerich, Holly Taylor, Richard Thomas u.a

Filminfo

Originaltitel:The Americans – Season 1
Genre:TV-Serie, Thriller, Drama
Regie:Gavin O`Connor, Adam Arkin, Thomas Schlamme u.a.
Verkaufsstart:18.07.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 600 Min.
FSK:ab 16 Jahre
Anzahl der Disc:4
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Entfallene Szenen, Audiokommentar, Spaß am Set, 3 Featurettes
Regionalcode:2
Label:Twentieth Century Fox Home Entertainment
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Amazon Link : The Americans – Die komplette Season 1 -DVD

Film: Die USA in den 1980ern, der Ära von Ronald Reagan und dem Kalten Krieg: hier führt das Ehepaar Phil (Matthew Rhys) und Elizabeth Jennings (Keri Russell) mit ihren beiden Kindern Paige (Holly Taylor) und Henry (Keidrich Sellati) ein ganz normales Leben in einer Vorstadtsiedlung nahe Washington DC. Doch Phil und Elizabeth sind nicht die Vorzeige-Amerikaner, die sie nach außen hin vorgeben zu sein. Die Beiden sind russische KGB-Spione, die in den 1960ern dazu rekrutiert wurden, einen Spionagering in den USA zu leiten. Und das machen sie nun schon seit vielen Jahren derart gut, dass Niemand auch nur den geringsten Verdacht schöpft – noch nicht einmal ihre Kinder. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse: die Entführung des ehemaligen KGB-Agenten Timoshev geht mächtig schief und kostet nicht nur einen Verbündeten, sondern auch den Verräter das Leben. Kein guter Zeitpunkt für Phil, selbst darüber nachzudenken, überzulaufen. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, stellt sich auch noch Stan (Noah Emmerich), der neue Nachbar der Jennings, als FBI-Agent, der für die Spionageabwehr arbeitet, heraus.  Als dann auch noch ein Anschlag auf Präsident Reagan verübt wird, spitzt sich die Situation endgültig zu und die Luft wird für Phil und Elizabeth gefährlich dünn. Doch von wem geht eigentlich die größere Gefahr für die Beiden aus? Vom amerikanischen Geheimdienst oder doch etwa von ihren eigenen Leuten?

Mit "The Americans" hat Serienschöpfer Joseph Weisberg einen echten Volltreffer gelandet. Der ehemalige CIA-Agent hat zusammen mit erfahrenen Produzenten wie Graham Yost ("Justified") oder Darryl Frank ("Falling Skies") und hervorragenden Autoren wie Joshua Brand ("Ausgerechnet Alaska") oder Joel Fields ("Rizzoli & Isles") eine von der ersten Szene an packende Mischung aus Polit-Thriller und Drama geschaffen, das weitgehend auf die übliche Schwarzweißmalerei verzichtet und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lässt. Phil und Elizabeth sind Spione, sie belügen ihre eigenen Kinder und müssen für ihre Überzeugungen auch schon mal töten. Das sind ja nicht gerade Eigenschaften, aus denen ganz große Sympathieträger gemacht sind. Und dennoch gelingt es den Machern hervorragend, derart tief in die Zerrissenheit der Charaktere einzutauchen und ihre Motivationen offenzulegen, so dass hier eine deutlich vielschichtigere Figurenzeichnung entsteht, dies es eben nicht zulässt, das Ehepaar sofort als "die Bösen" zu bezeichnen.

Gleiches gilt auch für den FBI-Agenten Stan. Um die Hauptfiguren Phil und Elizabeth sympathischer erscheinen zu lassen, wäre es ein leichtes gewesen, die US-Regierung, verkörpert durch den Agenten und seine Kollegen, als den eigentlichen Bösewicht darzustellen. Aber auch hier macht es sich die Serie eben nicht zu leicht. Stan, der vor seiner Arbeit für die Spionageabwehr drei Jahre undercover in der rechtsextremen Szene ermittelt hat, ist ein Mann mit hehren Motiven, aber auch  mit sehr dunklen Seiten. Wie die beiden Spione wandelt auch seine Figur irgendwo an der Grenze zwischen Gut und Böse, zwischen Recht und Unrecht. Natürlich gibt es auch Figuren, bei denen die Zuordnung sehr viel leichter ist. Doch dass die Protagonisten, die im Mittelpunkt der Serie stehen, eher zwiegespalten dargestellt sind und sich nicht so einfach in eine Kategorie pressen lassen, macht den ganz besonderen Reiz der Serie aus.

Viel Spannung entsteht auch dadurch, dass die Geschichte in einer Zeit spielt, in der es noch keine schnelle Informationsverbreitung über das Internet und leichte Kontaktmöglichkeit via Handy gab. Statt sich auf Technik zu verlassen, müssen die Spione ihren Einfallsreichtum einsetzen – und das sorgt eben immer wieder für richtig aufregende Spannungsmomente. In einigen Szenen werden diese dann noch durch enorme Brutalität intensiviert, etwa in einer Folge, in der Phil und Elizabeth gefangen genommen und gefoltert werden. Eine von Paranoia angefüllte Grundatmosphäre und viele gut konstruierte Handlungswendungen sorgen dafür, dass die Serie immer mitreißend bleibt, selbst dann, wenn die Inszenierung selbst einmal ruhigere Töne anschlägt.

"The Americans" braucht nicht lange, um die Zuschauer süchtig zu machen. Ein sehr gut gespielter, stimmig ausgestatteter und packend inszenierter Spionage-Thriller, den sich Liebhaber von anspruchsvollerer Serienunterhaltung auf keinen Fall entgehen lassen sollten. In Vorfreude auf Staffel 2 gibt es dafür ein ganz klares: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Die audiovisuelle Umsetzung der Serie entspricht auf der DVD gutem bis sehr gutem TV-Niveau. Das Bild ist absolut sauber und verfügt in den meisten Momenten über eine gute Gesamtschärfe. Einzig in dunklen Momenten gibt es leichte Schwächen bei der Detaildarstellung und bei schnelleren Kameraschwenks sind leichte Nachzieheffekte erkennbar. Ansonsten aber überwiegt ein guter Gesamteindruck, den auch der Sound hinterlassen kann. Der Dolby Digital 5.1 Mix ist in den actionreicheren Szenen angenehm lebhaft. In den ruhigeren Dialogszenen werden die Stimmen der Darsteller gut verständlich aus den Boxen transportiert. Alles in allem gibt es dafür ein mehr als zufriedenes: Gut!

Extras: Auf den ersten drei DVDs sind jeweils entfallene Szenen (DVD 1: 6:59 Min., DVD 2: 0:48 Min., DVD 3: 4:07 Min.) enthalten. Mehr Extras gibt es auf der letzten Disc. Hier bekommt der Zuschauer neben einem Audiokommentar zur Folge "Der Colonel" von Joseph Weisberg, Joel Fields und Noah Emmerich noch einige Outtakes (ca. 3:37 Min.) sowie Featurettes zu den wahren Hintergründen (ca. 12:47 Min.), der Recherche für die Serie (ca. 5:59 Min.) und über die besonderen Herausforderung, die Serie in der Pre-Internet und-Handy Ära spielen zu lassen (ca. 4:54 Min.). Sehr interessantes und aufschlussreiches Bonusmaterial, für das es ein verdientes "Sehr gut" gibt!

Fazit: "The Americans" ist eine extreme spannende Serie, die es perfekt versteht, die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen zu lassen. Die erste Staffel bietet dreizehn Episoden voller überraschender Handlungswendungen, packender Paranoia und fesselndem Spionage-Thrill. Sehr gut gespielt und hervorragend inszeniert ist diese Serie wieder ein gutes Beispiel für die hohe Qualität, die das Fernsehen im Bereich Serien derzeit zu bieten hat. Die DVD-Box präsentiert die Folgen in guter Bild- und Tonqualität und hat zudem einige interessante Extras zu bieten. Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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