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The Avengers: Age of Ultron

The Avengers: Age of Ultron

USA 2015 - mit Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Chris Evans, Mark Ruffalo, Jeremy Renner u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Avengers: Age of Ultron
Genre:Action, Fantasy, Abenteuer
Regie:Joss Whedon
Kinostart:23.04.2015
Produktionsland:USA 2015
Laufzeit:ca. 141 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/MarvelDeutschland
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Nachdem ihr erster gemeinsamer Leinwandauftritt vor drei Jahren weltweit über 1,5 Milliarden Dollar alleine an den Kinokassen eingespielt hat, versammeln sich jetzt die Avengers für ihren zweiten Einsatz. Seit dem Alien-Angriff auf New York sind einige Jahre vergangen. Seitdem sind Tony Stark (Robert Downey Jr.) alias Iron Man, Bruce Banner (Mark Ruffalo) alias Hulk, Thor (Chris Hemsworth), Captain America (Chris Evans), Black Widow (Scarlett Johansson) und Hawkeye (Jeremy Renner) eigene Wege gegangen. Doch für einen großen Schlag gegen Hydra schließen sich die Superhelden wieder zusammen. Und tatsächlich gelingt es ihnen, dem skrupellosen Baron von Strucker (Thomas Kretschmann) eine mächtige Waffe zu entwenden. Doch zum Feiern bleibt nicht lange Zeit. Denn Tony beschließt auf eigene Faust, mit Hilfe der bei Hydra ergatterten Alien-Technologie das von ihm und Bruce Banner initiierte Ultron-Projekt fertigzustellen. Dieses auf künstlicher Intelligenz basierende Computersystem soll der Menschheit langfristig Frieden garantieren und Alien-Angriffe wie den auf New York zukünftig verhindern. Und tatsächlich entwickelt Ultron ein eigenes Bewusstsein – allerdings anders, als geplant. Denn Ultron sieht als einzige Möglichkeit für garantierten Frieden die Auslöschung der Menschheit. Und so müssen die Avengers erneut all ihre Kräfte bündeln, um die Welt vor einem übermächtigen Gegner zu beschützen. Doch gegen Ultron scheint jede noch so mächtige Superkraft wirkungslos zu sein…

Wie toppt man den bislang erfolgreichsten Superheldenfilm aller Zeiten? Keine einfache Aufgabe, mit der sich Regisseur und Drehbuchautor Joss Whedon bei "The Avengers: Age of Ultron" konfrontiert sah. Dabei ging es gar nicht so sehr um Action und Spezialeffekte. Das größte Problem lag in der Interaktion zwischen den unterschiedlichen Superhelden. Denn Teil 1 bezog viel von seinem Reiz aus der Tatsache, dass die Helden, die man aus ihren Solo-Filmen bereits kannte, hier erstmals aufeinandertrafen und sich trotz ihrer mitunter sehr verschiedenen Mentalitäten und Egos zusammenraufen mussten, um einen mächtigen Gegner in seine Schranken zu weisen. Im zweiten Film sind die Avengers längst ein eingespieltes Team – und das ist einfach nicht mehr ganz so aufregend, wie das erste gegenseitige Beschnuppern.

Das scheint Joss Whedon allerdings bewusst gewesen zu sein. Und so versucht er erst gar nicht, die Erfolgsformel des ersten Teils zu kopieren. Vielmehr entwickelt er sie konsequent weiter, was dem zweiten Film von Anfang an einen etwas anderen, düsteren Grundton verleiht. Dass der Film gleich mit einer spektakulären Actionsequenz beginnt, wirkt auf den ersten Blick wie ein Nachteil. Denn statt einen gut strukturierten Aufbau der neuen Geschichte werden gleich zahllose Effekte und schnelle Schnitte auf den Zuschauer eingedroschen, was durchaus etwas anstrengend wirken kann – gerade dann, wenn man sich für die 3D Version entschieden hat. Doch wer nach dieser Anfangssequenz die Befürchtung hat, dass "The Avengers: Age of Ultron" zu einem sinnfreien Action-Overkill im Stil der "Transformers"-Filme verkommt, der kann beruhigt werden: Joss Whedon weiß genau, was er tut.

Denn nach diesem rasanten Einstieg nimmt er sich genügend Zeit, um eine Story aufzubauen, die immer wieder von ein paar effektreichen Actionsequenzen unterbrochen wird, letztendlich aber zielstrebig auf eine dramatische Konfrontation zwischen den Avengers und Ultron hinausläuft. Dabei gibt es einige Überraschungen, die hier natürlich nicht verraten werden sollen. Nur so viel: auch wenn der Spaß-Faktor nicht mehr ganz so hoch ist, wie bei Teil 1, offenbart gerade das spektakuläre Finale wieder einmal, dass Joss Whedon einfach der perfekte Regisseur für ein solches Großprojekt ist. Perfekt dirigiert er die einzelnen Helden durch das Kampfszenario, lässt jede einzelne Figur ihre Stärken ausspielen und findet dabei immer wieder Zeit für einige emotionale Momente oder humorvolle Einlagen. Gerade die mit viel trockenem Wortwitz gespickten Dialoge machen so manche Szene erst richtig gelungen.

Die neuen Figuren – ob Ultron (im englischen Original wunderbar gesprochen von James Spader), Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson), Scarlet Witch (Elizabeth Olsen) oder Vision (Paul Bettany) – bekommen zwar nicht ganz so viel Raum zur Entfaltung geboten, wie die einzelnen Avengers. Und auch beliebte Figuren wie Nick Fury (Samuel L. Jackson) oder Dr. Erik Selvig (Stellan Skarsgård) müssen sich dieses Mal mit recht kurzen Auftritten begnügen. Dennoch wirken alle Charaktere angenehm ausgefeilt und keiner der noch so kurzen Gastauftritte (wie das Sekunden-Gastspiel von Idris Elba) erscheint bemüht oder unnötig. Wie schon im ersten Film lässt Whedon auch hier wieder viele kleine Zahnräder perfekt ineinandergreifen, so dass am Ende ein stimmig funktionierendes Ganzes entsteht.

Einige wunderbare Running-Gags, ein angenehmer Hauch Selbstironie, eine überraschende, sehr schöne Romanze, viele großartige Schauwerte und der sehr gelungene letzte Akt trösten dann auch darüber hinweg, dass der Reiz des Neuen dieses Mal fehlt. Allerdings muss dazu auch noch gesagt werden, dass sich der Film insgesamt sehr deutlich wie das mittlere Teilstück einer Trilogie anfühlt. Es gibt keinen echten Prolog, da der Zuschauer direkt in das Geschehen hineingeschubst wird. Und auch das Ende ist trotz eines gewissen Abschlusses relativ offen, da deutlich wird, dass die ganz große Gefahr erst noch auf die Avengers zukommen wird. Dadurch kann "The Avengers: Age of Ultron" relativ schwer für sich alleine stehen. Im Kontext mit dem ersten Teil und allen bisherigen (und sicherlich auch zukünftigen) Einzel-Filmen von Captain America, Thor und Co. gibt es für diesen zweiten Superhelden-Auflauf aber ein ganz klares Fazit: ein ganz großes Vergnügen, das Fans mehr als zufriedenstellt. Sicherlich nicht der beste Marvel-Film, aber ganz eindeutig einer aus dem oberen Drittel! Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "The Avengers: Age of Ultron (USA 2015)"
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