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Dezember 2018
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The Boy

The Boy

USA 2015 - mit Lauren Cohan, Rupert Evans, Jim Norton, Diana Hardcastle u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Boy
Genre:Mystery, Horror
Regie:William Brent Bell
Kinostart:18.02.2016
Produktionsland:USA 2015
Laufzeit:ca. 97 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.theboy-film.de
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Für die junge Amerikanerin Greta (Lauren Cohan) ist es der perfekte Weg, um den Schlägen ihres jähzornigen Ex-Freundes zu entkommen: sie nimmt einen Job als Nanny in Großbritannien an. Den strikten Regelkatalog, den ihr Mr. und Mrs. Heelshire (Jim Norton und Diana Hardcastle) noch vor einer richtigen Begrüßung abverlangen, nimmt sie dabei gerne in Kauf. Schließlich soll sie in den nächsten Wochen hier ganz alleine in dem weitläufigen Herrenhaus auf den achtjährigen Brahms aufpassen, während dessen Eltern im Urlaub sind. Doch als ihr der Junge vorgestellt wird, glaubt Greta zunächst an einen schlechten Scherz. Denn Brahms ist kein echter Junge, sondern eine Porzellanpuppe. Doch als sie merkt, dass es dem älteren Ehepaar ernst ist und dass sie die Puppe wirklich für ihren Sohn halten, beginnt sie daran zu zweifeln, ob dieser Job wirklich eine so gute Idee war. Andererseits – auf eine Puppe aufzupassen ist leicht verdientes Geld. Nach einigen Zweifeln nimmt sie den Job an und freut sich auf entspannte Wochen. Doch es dauert nicht lange, bis sich merkwürdige Ereignisse in dem alten Haus häufen und Greta befürchten muss, dass Brahms vielleicht doch nicht ganz so leblos ist, wie sie das zunächst geglaubt hat…

Mit "The Boy" bewegt sich Regisseur William Brent Bell nach "Devil Inside" und "Wer – Das Biest in dir" weiterhin im Horror-Sujet. Dieses Mal setzt er allerdings eher auf traditionellen Grusel ohne große Schockmomente. Und das funktioniert – von etlichen Klischees und kleineren Längen abgesehen – richtig gut. Während die ersten Minuten, in denen Greta von ihren neuen Arbeitgebern die Instruktionen erhält, wie sie sich auf jeden Fall zu verhalten habe, schon fast amüsant sind, wird es ab dem Moment, in dem man wie Greta zu glauben beginnt, dass die Porzellanpuppe über ein dämonisches Eigenleben verfügt, richtig schön spannend.

Lauren Cohan, Genre-Fans natürlich aus der Serie "The Walking Dead" bekannt, darf zwar nicht sehr viel mehr sein, als die übliche Scream-Queen in Not, doch das macht sie immerhin mit einer gewissen Souveränität, die gerade im letzten Akt gut zum Tragen kommt. Rupert Evans ("Hellboy") sorgt gerade zu Beginn mit einigen guten Sprüchen für nette Lacher und hat schnell alle Sympathien auf seiner Seite. Doch auch wenn die beiden Darsteller den Film über weite Strecken alleine mit einer Puppe an ihrer Seite tragen, gönnt ihnen das Drehbuch nur wenig Möglichkeiten, ihre Figuren auch mit einer echten, interessanten Tiefe zu versehen.

Doch da die Atmosphäre stimmt, fällt das nur marginal negativ auf. Denn der Film liefert Fans genau das, was sie von einem solchen Genrevertreter erwarten dürfen. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Bis zum letzten Akt. An dem werden sich die Geister scheiden. Natürlich soll hier nicht zu viel verraten werden. Soviel nur: Auch wenn die Auflösung nicht wirklich neu ist, so ist sie doch in gewisser Hinsicht überraschend. Diese Überraschung kann für einige Zuschauer positiv ausfallen, kann aber gleichzeitig auch jede Form von Spannung töten. Das kommt ganz darauf an, ob man für die unheimlichen Vorkommnisse in dem Haus eine "realistische" oder doch lieber eine "übernatürliche" Erklärung erwartet. Natürlich werde ich nicht verraten, welche Variante es am Ende sein wird. Doch man sollte sich im Vorfeld darauf einstellen, von der Auflösung eventuell enttäuscht zu werden.

Davon abgesehen ist "The Boy" ein gelungener kleiner Gruselfilm, der sich selbst nicht ganz so ernst nimmt und dabei dennoch ein ordentliches Maß an Spannung bietet. Für alle Fans des gediegenen Grusels und alle, die Lauren Cohan in "The Walking Dead" lieben, kann ein Gang ins Kino durchaus empfohlen werden. Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "The Boy (USA 2015)"
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