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The Dark Knight Rises – Blu-Ray

The Dark Knight Rises – Blu-Ray

USA 2011 - mit Christian Bale, Anne Hathaway, Gary Oldman, Michael Caine, Joseph Gordon-Levitt, Marion Cotillard u.a

Filminfo

Originaltitel:The Dark Knight Rises
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy
Regie:Christopher Nolan
Verkaufsstart:30.11.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 164 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:2
Sprachen:Deutsch, Thailändisch, Spanisch, Italienisch, Französisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD Master Audio)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Italienisch, Koreanisch, Spanisch, Isländisch, Thailändisch, Französisch, Niederländisch, Dänisch, Finnisch, Schwedisch, Chinesisch, Norwegisch, Indonesisch
Bildformat:16:9 (2.40:1, Imax Sequenzen in 1.78:1) 1080p High Definition
Extras:Das Batmobil, Das Ende des Dark Knight, Trailer, Galerie
Label:Warner Home Video Germany
Webseite:www.the-dark-knight-rises.de
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Amazon Link : The Dark Knight Rises – Blu-Ray

Film: Als Christopher Nolan 2005 seine Version von "Batman" in die Kinos brachte, war dieser eher düstere und ernsthafte Ansatz eine erfrischende Brise im Genre der Comic-Verfilmungen. Gerade nach Joel Schumaches allzu bunten und bei Fans nicht sonderlich beliebten "Batman"-Filmen war "Batman Begins" ein ganz großer Schritt in die richtige Richtung. Doch erst dessen Fortsetzung "The Dark Knight" war 2008 in vielerlei Hinsicht eine regelrechte Revolution. Nicht nur, dass der Film mit den Konventionen typischer Fortsetzungen brach, auch der Erfolg bei Publikum und Kritikern war für einen Superhelden-Film absolut ungewöhnlich, von den zahlreichen Preisen (darunter 2 Oscars) einmal ganz abgesehen. Nun schließt Nolan mit "The Dark Knight Rises" seine Trilogie ab. Die Erwartungen an seinen dritten und letzten "Batman"-Film sind natürlich extrem hoch, da er nicht nur mit "The Dark Knight", sondern auch mit seinem letzten Film "Inception" die Messlatte beinahe schon unnatürlich hoch angelegt hat. Doch Christopher Nolan wäre nicht Christopher Nolan, wenn er sich für sein großes Finale nicht ein paar Überraschungen aufgespart hätte, die diesen hohen Erwartungen locker trotzen.

Und genau aus diesem Grund ist es bei "The Dark Knight Rises" von enormen Vorteil, sich den Film anzusehen, ohne im Vorfeld allzu viel über den Plot zu wissen. Viel lieber sollte man sich im Vorfeld noch einmal "Batman Begins" ansehen, da ein wichtiger Bogen zum ersten Kapitel der Saga geschlagen wird. Ansonsten ist es vollkommen ausreichend, nur die Ausgangslage der Geschichte zu kennen: Acht Jahre sind seit den Ereignissen von "The Dark Knight" vergangen. Bruce Wayne (Christian Bale) hat sich völlig zurückgezogen und hat seine Identität als Batman endgültig abgelegt, nachdem der Dunkle Ritter die Schuld am Tod von Harvey Dent auf sich genommen hatte. Einzig Commissioner Gordon (Gary Oldman) kennt die Wahrheit, doch er schweigt, da er weiß, wie wichtig Dents Nachlass für Gotham City ist. Denn nur durch Batmans Lüge konnte Dents letztes Gesetz in Kraft treten, wodurch die Kriminalitätsrate in der Stadt deutlich gesenkt wurde. Allerdings nur an der Oberfläche. Denn unter den Straßen von Gotham bereitet sich der maskierte Bane (Tom Hardy) mit seinen Schergen darauf vor, das Verbrechen mit einem ganz besonders schrecklichen Paukenschlag zurück nach Gotham zu bringen. Nur gut, dass die katzenhafte Diebin Selina Kyle (Anne Hathaway) Bruce aus der Reserve gelockt hat – denn nun steht einer Rückkehr von Batman Nichts mehr im Weg…

Dies ist freilich eine sehr vereinfachte Zusammenfassung des ersten Drittels des Films. Mehr zu verraten, wäre dem ganz besonderen Unterhaltungserlebnis, das dieser Film bietet, nicht gerade zuträglich. Sicherlich, "The Dark Knight Rises" ist kein perfekter Film (sofern das überhaupt möglich ist), aber es gibt Momente, da ist er verdammt nah dran. Allerdings sind die Erwartungen einiger Fans bereits durch den Vorgänger und die gute Marketingkampagne derart hoch geschraubt, dass diese eigentlich nicht erfüllt werden können. Zudem könnte sich so Mancher daran stören, dass der Film etwas überfrachtet wirkt. Denn schließlich erstreckt sich die Handlung nicht nur um mehrere Monate. Auch werden mehrere Handlungsstränge verfolgt, die freilich am Ende zu einem zufriedenstellenden Ganzen verknüpft werden.

Mehr noch als bei den beiden Vorgängern ist Bruce Wayne hier nur eine von mehreren wichtigen Figuren. Nolan hat nicht nur Commissioner Gordon, sondern auch dem hier neu eingeführten Charakter John Blake (Joseph Gordon-Levitt) erfreulich viel Platz eingeräumt. Lediglich Marion Cotillard als Miranda Tate und Selina Kyle alias Catwoman werden von den starken Männerfiguren etwas in den Schatten geschoben, was insofern schade ist, da Anne Hathaway eine wirklich großartige Darstellung abliefert. Ihre Catwoman ist nicht nur gerissen und sexy, sondern sehr viel tiefgründiger, was eben noch etwas besser hätte herausgestellt werden können, wenn sie noch intensiver in die Story integriert worden wäre.

Dies bringt uns zum großen Bösewicht des Films: Bane, dargestellt von dem nicht wiederzuerkennenden Tom Hardy ("Inception"). Es lässt sich kaum vermeiden, dass der maskierte Kraftprotz mit dem großartigen Joker aus "The Dark Knight" verglichen wird. Davon sollte aber abgesehen werden. Denn nicht nur, dass es in den Augen der meisten Fans wohl ohnehin unmöglich ist, die Oscar-prämierte Leistung von Heath Ledger noch zu toppen. Bane ist zudem eine völlig andere Art von Gegner für Batman, der sich sowohl physisch, als auch psychologisch nicht mit dem Joker vergleichen lässt. Davon ausgehend ist Bane ein gelungener Gegenspieler für den Dunklen Ritter, der nicht nur mit Muskelmasse, sondern auch einem genial ausgeklügelten Plan überzeugen kann.

Bei dessen Umsetzung wird besonders deutlich, dass die Mischung aus Realismus und Comic, die beim zweiten Teil tonangebend war, für das Finale zu Gunsten von mehr comicartiger Fantasy-Action abgeschwächt wurde. Zwar gibt es auch hier wieder einen deutlichen Realitätsbezug, der etwa bei Banes Stürmung der Börse von Gotham schön zum Tragen kommt, doch insgesamt setzt Nolan beim Abschluss seiner Trilogie weniger auf Logik und Realismus, als noch bei "The Dark Knight". Daher sollten einige Aspekte der Geschichte und ganz besonders des Finales nicht zu sehr hinterfragt, sondern einfach nur genossen werden. Denn auch, wenn es Nolans Inszenierung hier und da vergessen lässt, "The Dark Knight Rises" ist immer noch pures Comic-Unterhaltungskino. Und auch, wenn dieses mit viel Niveau und erfreulich tiefsinnig serviert wird, so stehen Action, Effekte und visuelle Schauwerte doch auch hier wieder im Vordergrund.

Und auch hier kann der Film voll und ganz überzeugen. Die Actionsequenzen sind erstklassig inszeniert (ein Zweikampf zwischen Batman und Bane, bei dem Nolan komplett auf musikalische Untermalung verzichtet, hinterlässt besonderen Eindruck) und die visuellen Effekte sind schlichtweg großartig. Untermalt von einem Soundtrack, für den Hans Zimmer einmal wieder alle Register seines Könnens gezogen hat, und gewürzt mit einigen wenigen, dafür sehr gelungenen humorvollen Einlagen schließt "The Dark Knight Rises" auf spannende, unterhaltsame und visuell beeindruckende Art den Kreis zu "Batman Begins". Es gäbe noch sehr viel mehr zu sagen, doch das würde bedeuten, zu viel über die Geschichte verraten zu müssen, und davon möchte ich aus bereits erwähnten Gründen absehen. Sicherlich, dieses fulminante Finale wird nicht alle Fans zufrieden stellen. Nolan bietet den Nörglern genügend potentielles Futter, doch das schmeckt umso besser, wenn man seinen Zynismus einfach mal ausschaltet und unbeschwert drei Stunden Unterhaltungskino der besten Sorte genießt.

"The Dark Knight Rises" ist düster, lang (aber zumindest meinem Empfinden nach nicht zu lang), clever aufgebaut und schön aufgelöst. Trotz einiger kleiner Hänger und diverser Logiklöcher ein ganz großer Film. Und deshalb gibt es am Ende auch nur ein Fazit: unbedingt sehenswert!!

Bild + Ton: Die technische Umsetzung der Blu-Ray liegt, wie erwartet werden durfte, auf ganz hohem Niveau. Das sehr saubere Bild verfügt über eine sehr gute Gesamtschärfe, eine angenehme Tiefe und stimmig abgemischte Schwarzwerte, durch die auch in den zahlreichen dunkleren Szenen kaum Details verschluckt werden. Genauso viel Spaß wie die visuelle Umsetzung macht auch der Sound, der die zahlreichen Surround-Effekte hervorragend ins Heimkino transportiert. Zwar ist die Englische Tonspur mit ihrem HD-Master Audio Mix deutlich stärker, als der deutsche Dolby Digital 5.1 Mix, aber auch der hat genügend Stärken, um einen rundum positiven Eindruck hinterlassen zu können. Sehr gut!

Extras: Die Doppel-Disc Blu-Ray hat auf der Bonus-Disc jede Menge Zusatzmaterial zu bieten. Los geht es mit einer überraschend interessanten Dokumentation über das Batmobil (ca. 58 Min.), in der auf die verschiedenen Inkarnationen des berühmten Autos in Film und Comic eingegangen wird. Auf den Film selbst geht dann die fast zweistündige, mehrteilige Dokumentation " Das Ende des Dark Knight" ein. Das Ganze ist in drei Kapitel unterteilt, die wiederum aus mehreren Kurzdokumentationen bestehen. Das erste Kapitel beleuchtet verschiedene Aspekte der Produktion in zwölf Featurettes. Der Bau des Sets der Bat-Höhle, die Inszenierung des spektakulären Prologs, das Kampftraining für das Duell Batman vs Bane, die musikalische Untermalung für Bruce Waynes Flucht aus dem Gefängnis, der Dreh an der Wall Street oder auch die Inszenierung des Finales werden hier anhand von Interviews, Fotos und Aufnahmen von den Dreharbeiten, Proben und Vorbereitungen analysiert.

Das zweite Kapitel stellt die Charaktere in den Mittelpunkt. Hier widmen sich drei Kurzdokumentationen den Figuren Bruce Wayne, Bane und Catwoman. Das Kapitel "Rückblicke" schließt die Dokumentation mit einem Blick auf die Arbeit des Kameramanns und Statements zum Ende der Trilogie ab. Umfangreicher geht es kaum.

Neben diesen ausführlichen Extras hat die Blu-Ray noch vier Trailer und eine Galerie über das Design der Werbekampagne zu bieten. Für dieses Angebot gibt es fast die Bestnote!

Fazit: "The Dark Knight Rises" ist ein mehr als würdiger Abschluss einer großartigen Trilogie. Zwar kann der Höhepunkt, der mit "The Dark Knight" erreicht worden ist, nicht ganz wiederholt werden. Dennoch bietet das Finale in nahezu jeder Hinsicht bestes Unterhaltungskino, das zweifelsohne als einer der ganz großen Höhepunkte des Filmjahres 2012 angesehen werden kann. Die Blu-Ray wird nicht nur in technischer Hinsicht der hohen Qualität des Films gerecht. Auch das umfangreiche Bonusmaterial lässt kaum Wünsche offen. Dafür gibt es natürlich ein: Absolut empfehlenswert!!!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

Kino Trailer zum Film "The Dark Knight Rises – Blu-Ray (USA 2011)"
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