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The Divide – DVD

The Divide – DVD

USA 2011 - mit Lauren German, Milo Ventimiglia, Michael Biehn, Ashton Holmes, Courtney B. Vance ...

Filminfo

Originaltitel:The Divide
Genre:Thriller, Horror
Regie:Xavier Gens
Verkaufsstart:11.05.2012
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 108 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Behind the Scenes, Trailer
Regionalcode:2
Label:Universum Film
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Amazon Link : The Divide – DVD

Film: Der schlimmste Alptraum scheint wahr geworden: New York verbrennt vor Evas (Lauren German) Augen in einem atomaren Feuer. Wer sich nicht rechtzeitig in einen Schutzraum retten kann, verbrennt jämmerlich in den Alles verzehrenden Flammen. Gemeinsam mit ihrem Mann Sam (Ivan Gonzalez) und einer kleinen Gruppe Überlebender gelingt es Eva, sich in die Kellerräume eines zusammenstürzenden Hochhauses zu retten. Dort ist das Reich des mürrischen Hausmeisters Mickey (Michael Biehn), der nicht gerade erfreut über seine neuen Gäste ist. Besonders der aufbrausende Josh (Milo Ventimiglia) und sein Kumpel Bobby (Michael Eklund) riechen verdammt nach Ärger. Obwohl sich die kleine Gruppe zunächst zusammen reißt, macht sich bald die Gewissheit breit, dass von Außen keine Rettung zu erwarten ist. Und es dauert nicht langen, bis sich der Horror, der die Außenwelt erfasst hat, auch in den bunkerartigen Kellerräumen breit macht…

Mit "The Divide" legt Regisseur Xavier Gens ("Frontier(s)", "Hitman") einen klaustrophobischen Endzeit-Thriller vor, der gerade zu Beginn ein hohes Spannungsniveau aufweisen kann. Die großartige Eingangssequenz und die düsteren, dabei aber irgendwie faszinierenden Sets des Kellergewölbes schaffen eine hervorragende Ausgangslage für einen packenden Psychothriller von wahrhaft apokalyptischem Ausmaß. Dass die Figurenkonstellation und einige der Dialoge extrem klischeehaft ausfallen, stört da anfänglich kaum.

Der Film hat aber letztendlich mit zwei Problemen zu kämpfen, die den Genuss für einige Zuschauer deutlich schmälern könnten. Zum einen ist die zunehmende Eskalation der eingeschlossenen Charaktere wenig überraschend und mitunter arg überzogen dargestellt. Es gibt hier zwar etliche intensive Momente, die auf erschreckende Art und Weise zeigen, zu was Menschen in Angesicht von Hoffnungslosigkeit, Hunger und Verzweiflung fähig sind. Dennoch wirkt das Ganze etwas zu dick aufgetragen und zu überzogen auf Schockeffekte ausgelegt. Die sehr realistisch anmutende Klaustrophobie und Panik geht dadurch leider verloren.

Zum anderen wird in einer längeren Sequenz angedeutet, wer für das nukleare Massaker verantwortlich sein könnte. Doch letztendlich gibt es für das Wer und Warum keine wirkliche Erklärung. Diese ist für die Geschichte eigentlich auch nicht von essentieller Wichtigkeit. Doch da es besagte Sequenz gibt, die schon einen wichtigen Teil des Films einnimmt, wäre eine weitere Erklärung hier notwendig gewesen, um beim Zuschauer nicht das Gefühl zu hinterlassen, dass den Machern im entscheidenden Moment die Ideen ausgegangen sind oder dass dieser Teil des Films lediglich dazu diente, um die Geschichte künstlich in die Länge zu ziehen.

Wer über diese weniger gelungenen Aspekte hinweg sehen kann, dem bietet "The Divide" aber zweifellos spannenden Endzeit-Horror, der mit einer großartigen Auftaktsequenz, düsteren Sets und einigen guten Spannungsmomenten punkten kann. Kein ganz großer Wurf, aber für Fans apokalyptischer Thriller der etwas blutigeren Art trotz seiner Schwächen durchaus sehenswert ist!

Bild + Ton: Das Geschehen wird vornehmlich von düsteren Bildern beherrscht, die im Großen und Ganzen sowohl in Sachen Farbgebung, Abstimmung der Schwarzwerte und Gesamtschärfe überzeugen können. Bei der Darstellung kleinerer Details gibt es dagegen Punktabzüge, die allerdings nur geringfügig ins Gewicht fallen. Der Ton wird gerade im ersten Drittel vornehmlich von den Dialogen dominiert, hier und da sorgen kleinere Soundeffekte und atmosphärische Umgebungsgeräusche für ein wenig Bewegung im Surround-Bereich. Gut!

Extras: Das Bonusmaterial hat ein recht ordentliches Making of (ca. 23 Min.) sowie den Trailer zum Film zu bieten. Nicht umwerfend, aber durchaus sehenswert.

Fazit: "The Divide" baut seine klaustrophobische Geschichte auf einer viel versprechenden Prämisse auf. Deren Umsetzung fällt in der ersten Hälfte noch sehr spannend aus, verliert sich dann aber in einer zunehmend wirren Story, die zwar immer noch recht spannend ist, aber auch viel von ihrem Potential verschenkt. Die DVD des apokalyptischen Thrillers ist technisch gut umgesetzt, das Bonusmaterial ist übersichtlich, aber nicht uninteressant. Daher gilt: trotz einiger inhaltlicher wie inszenatorischer Schwächen für Freunde von handfesten Endzeit-Thrillern durchaus sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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