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The Huntsman & The Ice Queen

The Huntsman & The Ice Queen

USA 2016 - mit Chris Hemsworth, Charlize Theron, Emily Blunt, Jessica Chastain, Sam Clafin u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Huntsman: Winter`s War
Genre:Fantasy, Abenteuer
Regie:Cedric Nicolas-Troyan
Kinostart:07.04.2016
Produktionsland:USA 2016
Laufzeit:ca. 114 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/Huntsman.DE
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Viele Jahre, bevor Snow White die böse Königin Ravenna (Charlize Theron) besiegen und die Herrschaft über das Königreich erlangen konnte, herrschte hier noch Ravenna gemeinsam mit ihrer guten Schwester Freya (Emily Blunt). Als der magische Spiegel der bösen Königin verrät, dass Freyas Kind eines Tages schöner und mächtiger sein würde, als sie, sorgt sie mit einer List dafür, dass das Kind getötet wird. Die enorme Trauer über den Verlust lässt Freyas Herz gefrieren und setzt enorme Kräfte in ihr frei, mit deren Hilfe sie sich im Norden ein eigenes, eisiges Königreich schafft. Hier zieht sie Kinder zu einer Armee aus perfekt ausgebildeten Huntsmen heran, die im Laufe der Jahre in vielen blutigen Kriegen ihr Königreich immer größer werden lassen. Ihre besten Kämpfer sind Eric (Chris Hemsworth) und Sara (Jessica Chastain), die ihrer Königin treu ergeben sind. Nur eine Regel können sie einfach nicht befolgen: trotz des absoluten Verbots von Liebe in Freyas Reich entwickeln die Beiden Gefühle füreinander. Als die Ice Queen das erfährt, ist ihre Rache gnadenlos. Doch das ist erst der Anfang der Geschichte…

"The Huntsman & the Ice Queen" erzählt in den ersten Minuten die Vorgeschichte des Kinoerfolgs "Snow White & The Huntsman", bevor sich das Prequel zu einem Sequel wandelt. Wer jetzt aber auf ein Wiedersehn mit Snow White hofft, der wird enttäuscht werden. Denn nach den Negativschlagzeilen, für die Regisseur Rupert Sanders und Snow White-Darstellerin Kristen Stewart durch ihre Affäre am Set gesorgt hatten, sind Beide bei dieser Fortsetzung nicht mehr mit an Bord. Auf dem Regiestuhl hat nun Cedric Nicolas-Troyan Platz genommen, der beim Vorgänger noch für die Special Effects zuständig war. Von den Darstellern sind neben Charlize Theron und Chris Hemsworth nur noch Sam Clafin in einem Mini-Auftritt und Nick Frost als Zwerg Nion mit dabei.

Stilistisch fährt Nicolas-Troyan auf exakt der gleichen Schiene, wie Sanders. Doch auch wenn einige der Effekte recht gut aussehen, so wirkt das Ganze doch ein wenig wie die B-Movie Version eines Films, der auch nicht unbedingt in die A-Liga des Fantasy-Kinos gehört. Die Idee, bekannte Märchenelemente zu einem mitunter recht düsteren Fantasy-Spektakel zu vermischen, klingt auf dem Papier ja recht vielversprechend. Doch um das auch so umsetzen zu können, dass es funktioniert, da braucht es schon einen richtig guten Filmemacher. Und wo schon Sanders deutliche Schwächen offenbart hatte, legt Nicolas-Troyan noch deutlicheres Unvermögen zutage. Aus den guten Vorlagen, die ihm die Geschichte, die Ausstattung oder die Effekte bieten, kann er nicht das nötige Potential ausschöpfen. Und wenn das Drehbuch deutliche Schwächen aufweist, gelingt es ihm nicht, diese mit einem Schuss Ironie oder atemberaubenden Schauwerten zu überspielen.

Zudem fehlen einfach Szenen, die das Geschehen richtig groß wirken lassen. Stattdessen gibt es viele Momente, in denen nicht wirklich etwas passiert, während die Aspekte der Geschichte (große Schlachten usw.), die für jede Menge Spektakel hätten sorgen können, entweder nur kurz abgehandelt oder sogar nur vom Erzähler erwähnt werden. Die Geschichte soll epischer und die Bedrohung für das Königreich noch größer sein, als das im ersten Teil der Fall war. Und dennoch wirkt der Film insgesamt kleiner, unspektakulärer und auch billiger, als der Vorgänger. Zudem muten die Versuche, die Geschichte um Snow White herum zu erzählen, ohne sie völlig unerwähnt zu lassen, arg verkrampft an.

Die Chemie zwischen Chris Hemsworth und Jessica Chastain ist sehr stimmig und Emily Blunt spielt die Ice Queen passend unterkühlt. Und es gibt durchaus einige Szenen, die mit einem ordentlichen Unterhaltungswert aufwarten können. Doch das reicht leider nicht aus, um aus diesem Märchen ein rundum gelungenes Fantasy-Abenteuer zu machen. Wer "Snow White & The Huntsman" so richtig gerne mochte (und das nicht unbedingt wegen Kristen Stewart), der wird auch "The Huntsman & the Ice Queen" genügend positive Seiten abgewinnen können, die einen Kinobesuch rechtfertigen. Wer aber mehr erwartet, als hübsche Menschen und ein paar gute Effekte, der wird hier auf ganzer Linie enttäuscht. Und daher reicht es auch nur für ein: Mit Abstrichen gerade noch sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "The Huntsman & The Ice Queen (USA 2016)"
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