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The Inbetweeners – Unsere jungfräulichen Jahre Staffel 1 – DVD

The Inbetweeners – Unsere jungfräulichen Jahre Staffel 1 – DVD

Großbritannien 2008 - mit Simon Bird, James Buckley, Blake Harrison, Joe Thomas u.a

Filminfo

Originaltitel:The Inbetweeners Series 1
Genre:TV-Serie, Komödie
Regie:Gordon Anderson
Verkaufsstart:20.07.2012
Produktionsland:Großbritannien 2008
Laufzeit:ca. 126 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:Englisch
Bildformat:16:9 (1,78:1)
Extras:Video Tagebücher, Making of, Meet the Cast, Deleted Scenes, Outtakes, Trailer
Regionalcode:2
Label:Universum Film
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Amazon Link : The Inbetweeners – Unsere jungfräulichen Jahre Staffel 1 – DVD

Inhalt: Als Will (Simon Bird) an eine öffentliche Schule wechseln muss, beginnt für ihn ein absoluter Alptraum. Gleich an seinem ersten Tag an der Rudge Park Comprehensive School lässt er kein Fettnäpfchen aus, um sich vor seinen neuen Mitschülern und seinen Lehrern zu blamieren. Doch immerhin gelingt es ihm auch, drei neue Freunde zu finden, die allerdings nur marginal populärer sind, als er: Jay (James Buckley), der vollständig von seinen Hormonen kontrolliert zu sein scheint und nur über Sex, Mädchen und deren Geschlechtsteile sprechen kann. Der etwas naive Neil (Blake Harrison), der mit seiner unbefangenen Art gerne mal übers Ziel hinaus schießt. Und schließlich Simon (Joe Thomas), der auf den ersten Blick der Vernünftigste aus der Clique zu sein scheint. Doch wann immer sein großer Schwarm Carly (Emily Head) in der Nähe ist, verabschiedet sich Simons Verstand und er manövriert sich von einer peinlichen Situation in die Nächste. Gemeinsam trotzen die Vier den Widrigkeiten, die das Teenagersein mit sich bringen. Partys, Führerschein, das erste Mal, Schulschwänzen, ein denkwürdiger Campingtrip und viele andere Erlebnisse machen dieses Schuljahr ganz besonders ereignisreich…

Von 2008 bis 2010 erlebten die von Damon Beesley und Iain Morris erdachten "Inbetweeners" drei Staffeln lang alle Höhen und Tiefen des Teenagerlebens. So überzogen so manches Fettnäpfchen auch sein mag, in das Will und seine Kumpel stets zielsicher treten, so sind die in der Serie angesammelten Peinlichkeiten doch näher an der Wirklichkeit, als es einem lieb sein kann. Zugegeben, mancher Gag ist arg zotig geraten und dass gerade in der Folge "Der Wohnwagenclub" verstärkt auf Fäkalhumor gesetzt wird, schlägt nicht wirklich positiv zu Buche. Doch die verkrampften Annäherungsversuche von Simon bei Carly können wahrscheinlich gerade viele männliche Zuschauer durchaus nachempfinden. Und einen Dummschwätzer wie Jay, der seine Unsicherheit hinter großen Sprüchen versteckt, gibt es wohl auch in jeder Clique.

Auch wenn das Ganze hier und da stark an "American Pie" erinnert – besonders Will scheint doch sehr stark an den von Jason Biggs gespielten Jim angelehnt zu sein – und auch wenn der Humor mitunter stark überzogen zu sein scheint, so gibt es doch etwas, was die Serie davor bewahrt, einfach nur eine weitere platte Teenie-Comedy zu sein: die Serie verfügt über sehr viel Selbstironie und jede Menge Herz. Die Ironie offenbart sich besonders in Wills Off-Kommentar, doch auch in den übrigen Dialogen ist bisweilen mehr cleverer Wortwitz versteckt, als man es in diesem Genre erwarten würde. Dass dieser ein wenig in den unzähligen Varianten von Bezeichnungen für die weibliche Anatomie und die schönen Dinge, die man mit ihr anstellen kann, untergeht, ist zwar schade, kann aber angesichts der doch zahlreichen gelungenen Momente durchaus verschmerzt werden.

Wer schon mal für eine attraktive Lehrerin geschwärmt hat, sich in das schönste Mädchen auf der Schule verguckt hat, sich bei Partys einen bösen Fauxpas geleistet hat, nicht mitbekommen hat, wenn man ganz eindeutig angebaggert wurde oder wen seine Eltern schon in richtig peinliche Situationen gebracht haben, der wird sich in dieser mehrfach preisgekrönten Serie auf jeden Fall wiederfinden. Sicherlich kein Stoff für Feingeister, die schon bei dem harmlosesten Fluch erröten. Wer sich aber an recht derber Sprache und mitunter arg zotigem Humor nicht stört, dem kann diese erste Staffel der "Inbetweeners" wärmstens ans Herz gelegt werden. Und wer den Geschichten um die Loser-Clique schnell verfällt, der braucht sich nicht zu sorgen: die Staffeln 2 und 3 sind ebenfalls noch für 2012 angekündigt – und den Kinofilm gibt es ja auch noch!

Bild + Ton: Die technische Umsetzung der ersten Staffel liegt auf ordentlichem TV-Niveau. Das Bild verfügt über eine stimmige Farbgebung, hier und da sind leichte Unschärfen und minimales Bildrauschen zu erkennen. Doch für eine Comedy-Serie hinterlässt das sehr saubere Bild einen guten Eindruck. Das gilt auch für den Ton, wobei der Dolby Digital 5.1 Mix in erster Linie von den Dialogen bestimmt wird. Die Surround-Kanäle werden lediglich durch die Musik und ganz vereinzelt auch durch eher dezente Umgebungsgeräusche beansprucht. Gut!

Extras: Neben den sechs Episoden der ersten Staffel hat die DVD auch noch knapp eine Stunde an kurzweiligem Bonusmaterial zu bieten. Los geht es mit einem knapp 20minütigen Making of, das einen amüsanten Blick auf die Dreharbeiten und die Entstehung der ersten Staffel wirft. Dazu kommen noch Videotagebücher der vier Hauptdarsteller (ca. 21 Min.), sowie einige amüsante Statements der Schauspieler zu ihrem bisherigen Werdegang und zu ihren Kollegen (ca. 7 Min.). Abgerundet wird das Ganze mit ein paar kurzen geschnittenen Szenen (ca. 3 Min.), einem Hauch von Outtakes (ca. 30 Sekunden) und dem Trailer zum Kinofilm zu Serie, der Komödie "Sex on the Beach". Ein an sich sehr kurzweiliges und umfangreiches Bonuspaket, bei dem lediglich das Fehlen von optionalen deutschen Untertiteln das Vergnügen trübt.

Fazit: Die erste Staffel der britischen Comedy-Serie "The Inbetweeners – Unsere jungfräulichen Jahre" beschäftigt sich auf sehr amüsante, wenngleich auch recht derbe und zotige Art mit den Hürden, die Jungs auf dem Weg vom Teenager zum Mann überwinden müssen. Wie peinlich und erbärmlich das bisweilen sein kann, fängt die Serie mit viel Charme ein. Dennoch ist die Serie Feingeistern wohl kaum zu empfehlen, da sich viele Gags doch deutlich unterhalb der Gürtellinie bewegen. Die DVD der ersten Staffel hat neben den sechs Episoden noch sehr unterhaltsames Bonusmaterial zu bieten, das allerdings ohne Untertitelt dargeboten wird. Nicht nur für von ihren Hormonen malträtierte Jungs empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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