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The Man with the Iron Fists – Extendet Version – Blu-Ray

The Man with the Iron Fists – Extendet Version – Blu-Ray

USA 2012 - mit RZA, Russel Crowe, Rick Yune, Lucy Liu u.a

Filminfo

Originaltitel:The Man with the Iron Fists
Genre:Action, Abenteuer
Regie:RZA
Verkaufsstart:04.04.2013
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 95 Min. (Kinofassung) / ca. 107 Min. (Extendet Version)
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch (DTS Surround 5.1), Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Schwedisch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:Unveröffentlichte Szenen, Featurettes
Label:Universal Pictures Germany
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Amazon Link : The Man with the Iron Fists – Extendet Version – Blu-Ray

Inhalt: Der Gouverneur von Jungle Village schickt eine große Ladung Gold zum kaiserlichen Palast. Der Führer des Lion Clans, Gold Lion (Chen Kuan-tai) soll das Gold auf seiner Reise durch das Land beschützen. Doch Gold Lion wird von seinen beiden Untergebenen Silver Lion und Bronze Lion brutal ermordet. Die Beiden wollen das Gold für sich selbst beanspruchen. Zen Yi (Rick Yune), der Sohn Gold Lions, schwört Rache und macht sich auf den Weg nach Jungle Village, um die Mörder seines Vaters zu töten. Doch er scheitert an dem schier unbesiegbaren Brass Body (Dave Bautista), der auf der Seite des Lion Clans kämpft und ihnen helfen möchte, das Gold in ihren Besitz zu bringen. Zen Yi verbündet sich derweil mit dem Schmied Thaddeus (RZA), der seine Hilfe aber bald schon teuer bezahlen muss. Denn er wird von den Lions entführt und von Brass Body brutal verstümmelt. Nachdem ihm beide Arme abgeschlagen worden sind und er zum Sterben zurückgelassen wird, gelingt es dem mysteriösen Briten Jack Knife (Russel Crowe), den Schmied zu retten und ihm neue Arme aus Eisen zu schmieden. Und so wird "The Man with the Iron Fists" zur wichtigsten Waffe im Kampf gegen die Lions, der unaufhaltsam seinem blutigen Höhepunkt entgegen steuert…

Robert Diggs, besser bekannt als RZA, hat sich in den letzten Jahren nicht nur als Rapper und Mitglied des Wu-Tang Clans einen Namen gemacht, sondern ist vermehrt auch als Schauspieler in Erscheinung getreten. So etwa in der Serie "Californication" oder im Actionfilm "Repo Man". Mit dem von Eli Roth ("Hostel") produzierten "The Man with the Iron Fists" gab RZA sein Regiedebüt, bei dem er auch eine der Hauptrollen übernahm, das Drehbuch verfasste und den Soundtrack komponierte. Seine Hommage an die großen Martial-Arts Filme der legendären Shawn Brothers hat RZA nicht etwa in Hollywood, sondern in China gedreht und hat zudem einige Profis wie Stunt-Coordinator Corey Yuen engagiert, damit sein Film auch so authentisch wie möglich wirkt. Eine wahrlich opulente Ausstattung und einige sehr gut choreographierte Kampfsequenzen hinterlassen dann auch einen sehr positiven Eindruck.

Dennoch bleibt das Gefühl, dass sich RZA an diesem Projekt etwas übernommen hat. Gerade auf seine Funktion als Schauspieler hätte er vielleicht besser verzichtet, da er gerade neben dem extrem gut gelaunten Russel Crowe und dem schlagkräftigen Rick Yune arg hölzern wirkt. Auch will der Einsatz von HipHop-Klängen als Soundtrack nicht wirklich funktionieren. Zwar setzt auch Quentin Tarantino, der diesen Film präsentiert, immer wieder Musik ein, die auf den ersten Blick nicht so recht zu dem eigentlichen Geschehen passen will. Doch bei genauerer Betrachtung stellt sich immer wieder heraus, dass sich Tarantino bei jedem Stück etwas ganz besonderes gedacht hat, wodurch es dann eben doch passt. Bei RZA dagegen wirkt das Ganze einfach zu sehr um Coolness bemüht, um wirklich funktionieren zu können.

Gleiches gilt auch für das Drehbuch. Es wird deutlich, dass RZA das Genre liebt und dass er sich auf ähnliche Art vor ihm verbeugen möchte, wie das Tarantino beim Grindhouse-Kino gemacht hat. Doch so sehr auch die visuelle Umsetzung gelungen ist, so sehr fehlt es den Dialogen an Cleverness. Auch die Zeichnung der Charaktere fällt eher oberflächlich aus, was leider ebenfalls auf die Dramaturgie zutrifft. Das mag nun so klingen, als wäre "The Man with the Iron Fists" eine einzige Enttäuschung. Dem ist allerdings nicht so. Denn trotz seiner deutlichen Mängel verfügt der Martial-Arts-Streifen über einen recht hohen Spaßfaktor, der ganz besonders durch Russel Crowe, aber auch durch die völlig überzogene Brutalität und einige sehr schöne Bilder maximiert wird.

Wer sich "The Man with the Iron Fists" ansehen möchte, der sollte aber auf jeden Fall zur Blu-Ray greifen, da nur hier neben der Kinoversion auch der knapp 12 Minuten längere Cut des Films zu sehen ist, der nicht nur einige zusätzliche Actionmomente  zu bieten hat, sondern auch dramaturgisch ein runderes Gesamtbild ergibt. Unterm Strich reicht das allen Schwächen zum Trotz noch für ein: Sehenswert!

Bild + Ton: Wenn es etwas gibt, womit der Film richtig überzeugen kann, dann ist es seine Bildqualität. Die hohe Detailschärfe, die kraftvoll abgemischten Farben und die gute Bildtiefe, die selbst in der 2D Version dieses für 3D konzipierten Films spürbar ist, lassen die tollen Kostüme und die detailverliebte Ausstattung sehr gut zur Geltung kommen. Beim Ton fällt dagegen auf, dass die Musik in einigen Szenen etwas zu dominant abgemischt wurde, wodurch andere Effekte und auch die Dialoge ein wenig zu schwach wirken. Ansonsten können insbesondere die Surround-Effekte überzeugen, die gerade in den Kampfsequenzen sehr gut abgemischt sind.

Extras: Neben der verlängerten Filmfassung hat die Blu-Ray noch ein paar weitere Zusatzfeatures zu bieten. Am interessantesten sind dabei die 24 Minuten an unveröffentlichten Szenen, die etwa eine sehr viel längere Eingangssequenz zu bieten haben. Die Featurettes, die hinter die Kulissen blicken, sind dagegen zu kurz ausgefallen, um wirklich sehenswerte Informationen über die Entstehung des Films bieten zu können. Sowohl "Einblicke: The Man with the Iron Fists" (ca. 2 Min.), "Ein Pfad nach Osten" (ca. 2 Min.) noch das mehrteilige "Am Set mit RZA" (ca. 5 Min.) kommen über das Niveau kurzes Promo-Clips hinaus.

Fazit: "The Man with the Iron Fists" hat seine Momente. Doch so sehr RZA auch versucht, seine Hommage an die Martial Arts Filme der legendären Shawn Brother Studios auf einem Quentin Tarantino würdigem Coolness-Niveau zu präsentieren, an die Qualität eines "Django Unchained" oder "Kill Bill" reicht sein blutiges Epos einfach nicht heran. Doch ein wunderbarer Russel Crowe, die großartige Ausstattung und einige wirklich spektakuläre Kampfchoreografien machen das Werk trotz seiner Schwächen dann durchaus noch sehenswert – besonders in der etwas ausgereifteren Extendet Version. Die befindet sich exklusiv auf der Blu-Ray, die zudem technisch noch zu überzeugen weiß. Wer sich den Film anschaffen möchte, sollte daher auf jeden Fall zu dieser Variante greifen!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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