Veranstaltungen
Dein Event-Kalender für Frankfurt und Rhein-Main
Entdecke was heute in Frankfurt und in der Rhein-Main Region los ist - finde hier die besten Veranstaltungen!
Juni 2018
  • Mo
  • Di
  • Mi
  • Do
  • Fr
  • Sa
  • So

Dieses Exemplar kaufen

  • DVD
  • Blu-Ray
The Night before Halloween - DVD

The Night before Halloween - DVD

USA 2013 - mit Noell Coet, Daniel Hugh Kelly, Ally Walker, Erika Leerhsen, Adam C. Edwards u.a

Filminfo

Originaltitel:Mischief Night
Genre:Horror
Regie:Richard Schenkman
Verkaufsstart:23.05.2014
Produktionsland:USA 2013
Laufzeit:ca. 83 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Behind the Scenes
Regionalcode:2
Label:Meteor Film
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
  • whatsapp
Amazon Link : The Night before Halloween - DVD

Inhalt: Seit einem tragischen Autounfall, bei dem ihre Mutter ums Leben gekommen ist, kann Emily Watson (Noell Coet) nichts mehr sehen. Auch wenn ihre Therapeutin (Ally Walker) davon überzeugt ist, dass Emilys Bildheit nur ein emotionales Trauma ist und keinerlei medizinische Gründe hat, bleibt die Welt um die junge Frau herum dunkel. Ihr Vater (Daniel Hugh Kelley) kümmert sich aufopferungsvoll um sie, hat dabei aber sein eigenes Glück vollkommen aus den Augen verloren. Daher ist es für Emily selbstverständlich, dass sie in der Nacht vor Halloween alleine zu Hause bleibt, während ihr Vater zu seinem ersten Date seit neun Jahren geht. Doch kaum ist ihr Vater aus dem Haus, hört Emily merkwürdige Geräusche. Und schnell wird klar: Sie ist nicht allein…

Für seinen neuesten Film "The Night before Halloween" hat sich Regisseur Richard Schenkman ziemlich offensichtlich bei diversen Vertretern des Horror- und Thriller-Genres bedient. Die Eingangssequenz erinnert etwa sehr stark an "Scream", es gibt eine sehr deutliche Anspielung auf "Halloween", die Geschichte um die blinde Emily lässt Erinnerungen an "Warte, bis es dunkel wird" wach werden und der/die Eindringling(e) in ihrem Haus könnten auch aus Home Invasion Thrillern wie "The Strangers" stammen. Wirklich eigene Ideen lässt Schenkman dabei nicht einfließen. Trotzdem kann sich das Endergebnis mit kleinen Abstrichen wirklich sehen lassen.

Denn "The Night before Halloween" ist in vielen Momenten ein sehr effektiver Old School Slasher, der immer wieder ein angenehm hohes Spannungslevel halten kann und einige ordentliche Gänsehautmomente zu bieten hat. Nur in zwei Aspekten müssen ganz eindeutig Punkte abgezogen werden. Zum einen ist der Film schauspielerisch nicht unbedingt eine Offenbarung. Während einige Darsteller absolut solide Leistungen abliefern, wirken andere extrem hölzern. Hauptdarstellerin Noell Coet ist sehr bemüht darum, nicht zur zweiten Kategorie zu gehören. Doch gerade zum Finale hin gelingt ihr das leider immer seltener.

Doch letztendlich zeichnen sich Slasher-Filme ja nur selten durch hohe Schauspielkunst aus. Viel schwerer wiegt dagegen die Tatsache, dass dem Zuschauer keine wirkliche Auflösung geboten wird. Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten, sei gesagt, dass wohl über 90% aller Zuschauer den Abspann mit einem "und was sollte das jetzt?" kommentieren werden. Sicherlich ist es über lange Strecken hinweg der Spannung absolut zuträglich, dass man nicht weiß, wer sich aus welchem Grund in das Haus der Watsons geschlichen hat. Doch wenn es auch am Ende keinerlei Motivation erkennbar ist, dann ist das eben nicht mehr spannend, sondern einfach nur frustrierend.

Doch auch wenn man ein wenig das Gefühl hat, dass Schenkman am Ende einfach die Ideen ausgegangen sind und der positive Gesamteindruck durch das eher schwache Drehbuch spürbar geschmälert wird, so ist "The Night before Halloween" unterm Strich durchaus sehenswert. Denn atmosphärisch funktioniert das Ganze richtig gut und über weite Strecken bietet der Film genügend gelungene Aspekte, um trotz seiner Schwächen gut unterhalten zu können. Dennoch bleibt am Ende einfach die Enttäuschung darüber, dass hier gutes Potential grundlos verschenkt worden ist. Wer aber wenig Wert auf Originalität legt und über das Manko einer fehlenden Auflösung hinwegsehen kann, dem kann diese DVD durchaus ans Herz gelegt werden. Sehenswert!    

Bild + Ton: Das sehr saubere Bild der DVD ist meist in eher dunklen Tönen gehalten. Die Bildschärfe liegt auf gutem Niveau, bei der Detaildarstellung gibt es in den vielen düsteren Szenen allerdings hier und da kleinere erkennbare Schwachpunkte. Der Sound kommt gerade zum Ende hin etwas in Fahrt, ansonsten bleibt der Ton eher zurückhaltend. Da dies aber der Atmosphäre des Films entspricht, gibt es unterm Strich für Bild und Ton ein ordentliches: Gut!

Extras: Neben dem Trailer hat die DVD noch ein ordentliches Making of (ca. 11:20 Min.) zu bieten, das gleich mit einer lobenswerten Warnung des Regisseurs beginnt, dass hier für Alle, die den Film noch nicht gesehen haben, sehr viel gespoilert wird. Gut!

Fazit: "The Night before Halloween" last viele unterschiedliche Einflüsse erkennen, von "Scream" über "Warte, bis es dunkel wird" bis zu Home Invasion Thrillern wie "The Strangers". Das Ergebnis ist ein recht spannender Old School Slasher, der einige sehr effektive Spannungsmomente, aber auch einige dramaturgische Schwächen zu bieten hat. Wer über das etwas unbefriedigende Ende hinwegsehen kann und einfach nur klassische Genre-Unterhaltung sucht, der kann bei dieser technisch gut umgesetzten DVD getrost zugreifen. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Partner-Tipps für Frankfurt & Umgebung

Empfehlungen von Partnern und Firmen aus oder für die Region.