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The Outpost – Überleben ist alles

The Outpost – Überleben ist alles

USA 2020 - mit Scott Eastwood, Caleb Landry Jones, Orlando Bloom, Jack Kesy, Taylor John Smith ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:The Outpost
Genre:Kriegsfilm, Drama
Regie:Rod Lurie
Kinostart:17.09.2020
Produktionsland:USA 2020
Laufzeit:ca. 124 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.telepool.de/de/kinoverleih
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Nahe der Stadt Kamdesh in der nordafghanischen Provinz Nuristan wurde 2006 das Camp Keating des US-Militärs errichtet. Die Taliban nutzen die drei Berge, die das Camp umschließen, immer wieder für vereinzelte Angriffe. Und nachdem auch die Bemühungen, die entlegene Region dauerhaft zu befrieden und die einheimische Bevölkerung in zivile Wiederaufbauprojekte einzubeziehen, nicht wirklich fruchten, soll das Camp aufgegeben werden. Am 3. Oktober 2009, wenige Tage vor der offiziellen Aufgabe von Camp Keating, kommt es zu einem folgenschweren Angriff: Nur 54 US-Soldaten sehen sich mit einer Hundertschaft schwer bewaffneter Taliban-Kämpfer entgegen. Schnell wird klar, dass diese Schlacht nicht gewonnen werden kann und dass es für die Soldaten nur noch um eines geht: ums Überleben! 

"The Outpost – Überleben ist alles" ist ein auf wahren Begebenheiten basierender Kriegsfilm, der mit einer packenden Atmosphäre und dem gerade in den letzten 40 Minuten stetig ansteigenden Spannungslevel punkten kann. Das Drehbuch wurde von dem 2012 erschienenen Sachbuch "The Outpost: An Untold Story of American Valor" des CNN-Moderators und Journalisten Jake Tapper, der auch als Produzent tätig war, inspiriert. Die Drehorte in Bulgarien, die hier Afghanistan doubeln, wurden sehr gut ausgewählt und tragen erheblich dazu bei, dass der Film trotz der sehr konventionellen Inszenierung ein gewisses Alleinstellungsmerkmal hat. 

Regisseur Rod Lurie nimmt sich viel Zeit, um den Alltag der Soldaten in dem Camp nachzuzeichnen. Dieser liegt irgendwo zwischen der ständigen Angst, angegriffen zu werden und der Frustration, mit der eigentlichen Mission nicht voranzukommen. Das hat einige zähe Momente, führt aber am Ende dazu, dass die Ereignisse im letzten Drittel mit voller Wucht auf den Zuschauer einschlagen. Hier fühlt man sich dann an Klassiker wie "Black Hawk Down" erinnert, hinter dem sich diese Produktion wirklich nicht verstecken muss. 

Sicherlich gibt es auch hier etliche Klischees, mit denen so viele Vertreter des (Anti-)Kriegsfilms zu kämpfen haben. Dennoch ist "The Outpost – Überleben ist alles", der sich in den USA zu einem großen VOD-Hit entwickelt hat, ein wirklich spannender und gelungener Vertreter seines Genres. Die Schauspieler hinterlassen zwar keinen wirklich bleibenden Eindruck, dafür aber die sehr gut umgesetzten Kampfsequenzen. Kein Meisterwerk, aber am Ende durchaus: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "The Outpost – Überleben ist alles (USA 2020)"
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