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The Pact – DVD

The Pact – DVD

USA 2012 - mit Caity Lotz, Casper van Dien, Kathleen Rode Perkins, Haley Hudson, Agnes Bruckner u.a

Filminfo

Originaltitel:The Pact
Genre:Horror, Thriller
Regie:Nicholas McCarthy
Verkaufsstart:06.11.2012
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 89 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Audiokommentar, Making of, Featurettes, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Ascot Elite Home Entertainment
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Amazon Link : The Pact – DVD

Film: Obwohl ihre Mutter gerade verstorben ist, hatte sich Annie (Caity Lotz) eigentlich geschworen, nie wieder in das haus ihrer Kindheit zurück zu kehren. Doch nachdem ihre Schwester Nicole (Agnes Bruckner), die von dem Haus aus die Beerdingung vorbereiten wollte, spurlos verschwunden ist, bricht Annie mit ihrem Schwur. Doch gleich in der ersten Nacht in ihrem alten Zuhause wird sie von einem furchtbaren Alptraum heimgesucht. Und es kommt noch schlimmer: in der Nacht nach der Beerdingung verschwindet auch Annies Cousine Liz (Kathleen Rose Perkins), die mit ihrer Tochter Eva zu Annie in das alte Haus gezogen ist. Auf der Suche nach Liz hat Annie das Gefühl, von einer unsichtbaren Kraft angegriffen worden zu sein. Im letzten Moment gelingt ihr mit Eva die Flucht aus dem Haus. Doch als sie die Polizei aufsucht, will ihr dort niemand glauben. Der Polizist Bill Creek (Casper van Dien) vermutet sogar, dass Annie selbst etwas mit dem Verschwinden der beiden Frauen zu tun hat. Um zu beweisen, dass in dem Haus eine übernatürliche Kraft am Werk ist, kehr sie noch einmal zum Ort des Geschehens zurück – und macht dort eine unglaubliche Entdeckung…

Mit seinem Kurzfilm "The Pact" konnte Regisseur Nicholas McCarthy 2011 beim Sundance Filmfestival derart begeistern, dass ihm angeboten wurde, auch eine Spielfilmfassung des Horrorthrillers anzufertigen. Mit einem recht kleinen Budget und wenig Zeit stellte McCarthy einen mehr als ordentlichen Gruselfilm auf die Beine, der sich eher auf klassische Gänsehauteffekte, als auf exzessives Blutvergießen verlässt. Zwar bedient sich McCarthy immer wieder bei den gängigen Mitteln des "Haunted House" Subgenres, ohne diese wirklich mit eigenen Ideen aufzuwerten. Wirkungsvoll ist diese Mischung aus Geistergeschichte und Mystery-Thriller aber allemal.

Gleich mit der Eingangssequenz schafft es der Film sehr gut, ein ordentliches Spannungsniveau aufzubauen, das auch über weite Strecken aufrechterhalten werden kann. Zwar liefern weder Caity Lotz, die u.a. in einigen Folgen der preisgekrönten Serie "Mad Men" zu sehen war, noch Casper van Dien ("Starship Troopers") ganz großes Schauspielkino ab und auch die Dialoge könnten hier und da gerne etwas ausgefeilter sein. Doch die düstere Atmosphäre, die McCarthy von Anfang an etabliert, hilft dabei, über derartige Schwächen hinweg zu trösten.

Gegen Ende macht sich aber gerade dramaturgisch bemerkbar, dass "The Pact" auf einem Kurzfilm basiert. Einen ganzen Spielfilm kann die Idee nur schwer tragen. Und so verliert das Ganze dann auch im letzten Drittel deutlich an Kraft, was in einer etwas merkwürdigen Auflösung gipfelt, die zwar auch ihre Momente hat, den Erwartungshaltungen, die der Beginn aufgebaut hat, nicht wirklich erfüllen kann. Trotzdem: auch wenn Nicholas McCarthy mit seinem Spielfilmdebüt noch kein Genremeisterwerk abgeliefert hat, so ist ihm dennoch ein ordentlicher Geisterhorror gelungen, der mit guten Spannungsmomenten und einer angenehmen Gänsehautatmosphäre über seine dramaturgischen Schwächen hinwegtrösten kann. Für Genrefans, für die es nicht immer extrem blutig sein muss, durchaus sehenswert!

Bild + Ton: Das Bild ist in vielen Momenten sehr düster. Trotzdem halten sich Unschärfen oder Bildrauschen in Grenzen. Eine insgesamt ordentliche Gesamtschärfe, atmosphärische Farben und gut abgestimmte Schwarzwerte sorgen dafür, dass die visuelle Umsetzung des Films einen positiven Eindruck hinterlassen kann. Der Ton ist über weite Strecken eher zurückhaltend, sorgt aber mit einigen gut eingesetzten Soundeffekten für eine wohlige Gänsehaut. Gut!

Extras: Neben einem recht ordentlichen Making of, das auch Ausschnitte aus dem Kurzfilm, der "The Pact" zugrunde liegt, zeigt, hat die DVD noch drei kürzere Featurettes, den Trailer zum Film, sowie einen interessanten, aber leider nicht untertitelten Audiokommentar von Nicholas McCarthy zu bieten. Darin verrät der Regisseur unter anderem, wie sehr sich seine eigentliche Intention der letzten Einstellung von der allgemeinen Auffassung des Publikums unterscheidet. Ein rundum ordentliches Bonusangebot. Schade ist eigentlich nur, dass es nicht auch der komplette Kurzfilm mit auf die Disc geschafft hat.

Fazit: "The Pact" ist ein spannender Horror-Thriller, der ohne viel Blut auskommt und gerade in der ersten Hälfte ein paar richtig gute Gänsehautmomente zu bieten hat. Auch wenn das letzte Drittel mit der Auflösung deutlich abfällt und nur bedingt überzeugen kann, so bietet der Film unterm Strich ordentliche Gänsehaut-Unterhaltung auf durchgehend gutem Spannungslevel. Die DVD ist technisch gut umgesetzt und hat zudem ein gutes Making of im Bonusmaterial zu bieten. Für Genre-Fans, die es nicht unbedingt besonders blutig brauchen, durchaus empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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