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The Return of the First Avenger

The Return of the First Avenger

USA 2014 - mit Chris Evans, Scarlett Johansson, Robert Redford, Anthony Mackie, Sebastian Stan, Samuel L. Jackson u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Captain America: The Winter Soldier
Genre:Action, Abenteuer, Fantasy
Regie:Anthony und Joe Russo
Kinostart:27.03.2014
Produktionsland:USA 2014
Laufzeit:ca. 136 Min.
FSK:ab 12 Jahren
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Nachdem sie gemeinsam New York vor einer Alien Invasion gerettet haben, müssen die Avengers jetzt vorerst wieder eigene Wege gehen. Nach "Iron Man" und "Thor " darf sich jetzt auch Captain America (Chris Evans) in sein nächstes Solo-Abenteuer stürzen. In "The Return of the First Avenger" gelingt es Steve Rogers nach den Ereignissen von New York nur langsam, sich in der für ihn noch immer völlig ungewohnten modernen Welt zurechtzufinden. Während er an der Seite von Natasha Romanoff alias Black Widow (Scarlett Johansson) im Auftrag von S.H.I.E.L.D. eine Geheimoperation nach der anderen absolviert, versucht er nebenbei noch, so viel wie möglich über die Zeit zu lernen, die er im Eis eingeschlossen verpasst hat. Doch viel Zeit bleibt ihm dafür nicht. Denn er steht schon bald im Mittelpunkt einer riesigen Verschwörung, die ihren Ausgangspunkt ausgerechnet inmitten von S.H.I.E.L.D. hat. Und neben seinem eigenen Leben muss Captain America auch bald das von vielen Millionen retten und bekommt es dabei mit einem scheinbar übermächtigen Gegner zu tun: dem Winter Soldier…

Nach Aliens bei den "Avengers", verschiedenen Welten in "Thor" und Kämpfern mit übermenschlichen Kräften in "Iron Man 3" kommt "The Return of the First Avenger" beinahe schon realistisch daher. Zwar gibt es auch hier einige deutliche Fantasy-Elemente, doch die Bedrohung, gegen die Captain America mit seinen Verbündeten vorgehen muss, ist sehr viel mehr in der Realität verwurzelt, als die Gegner seiner Avenger-Kollegen. Die Brüder Anthony und Joe Russo, die bislang vorrangig bei preisgekrönten Comedy-Serien wie "Community" oder "Arrested Development" Regie geführt haben, liefern mit ihrem ersten Ausflug ins Superhelden-Kino ein temporeiches Spektakel ab, das fast schon wie eine Reminiszenz an den Polit-Thriller der 70er Jahre, gewürzt mit modernen Actionsequenzen im "Bourne"-Stil anmutet. Dabei sind die knapp 170 Millionen Dollar, die sie verpulvern durften, dem Endergebnis durchaus anzusehen. Denn die CGI Effekte, die von fast einem Dutzend Firmen auf mehreren Kontinenten hergestellt wurden, sind mitunter wirklich atemberaubend gut.

Gerade im letzten Drittel gibt es fast schon einen Effekte-Overkill, wenn die Geschichte auch actionmäßig zur Höchstform aufläuft. Dass der Film auch ein paar wirklich gute Darsteller zu bieten hat, wird hier absolut zur Nebensache. Zum Glück gibt es in den knapp 100 Minuten vor dem großen Finale für die Schauspieler genügend Möglichkeiten, ihren Figuren ein wenig Leben einzuhauchen. Während Chris Evans, Samuel L. Jackson und Scarlett Johansson schon in früheren Marvel-Filmen da wichtige Vorarbeit leisten durften, sticht unter den Neulingen besonders Anthony Mackie als neuer Sidekick von Captain America positiv hervor. Seine Figur des Sam Wilson alias Falcon ist extrem cool und eine echte Bereicherung für das Avenger-Ensemble. Aber auch Oscar-Gewinner Robert Redford liefert als zwielichtiger Alexander Pierce eine sehr stimmige Leistung ab.

Neben den vielen gelungenen Aspekten hat "The Return of the First Avenger" aber auch mit einigen Problemen zu kämpfen, auf die man als Zuschauer vorbereitet sein sollte, um die Erwartungen entsprechend anpassen zu können. Das wohl deutlichste Problem ist, dass Captain Americas zweiter Film im Gegensatz zu nahezu allen bisherigen Beiträgen aus Marvels Avenger-Universum fast vollständig ohne Humor auskommt. Zwar gibt es ein paar wenige, sehr gelungene Lacher. Doch vom Spaßfaktor der "Iron Man"-Filme oder dem ersten gemeinsamen "Avengers"-Film ist hier kaum etwas zu spüren. Das hat seine Vorteile, da diese Ernsthaftigkeit dem Kern der Geschichte durchaus gerecht wird. Doch von einem Marvel-Film erwartet man eben auch ganz viel Spaß, weshalb einige Fans von dessen Fehlen durchaus enttäuscht sein könnten.

Das zweite Problem sind die im Prinzip wirklich großartig inszenierten Actionszenen. Gerade die zahlreichen Zweikämpfe sind erstklassig choreografiert. Allerdings wirkt die sehr unruhige Kameraführung gerade in den dunkleren Momenten sehr anstrengend. Wer kein Freund von der "Bourne"-Wackelkamera ist, den könnten hier einige Szenen übel aufstoßen lassen. Ob diese beiden Punkte wirkliche Probleme sind, liegt sicherlich im Auge des Betrachters. Allerdings sollte man sich ihrer bewusst sein, bevor man sich auf das Duell zwischen Captain America und dem Winter Soldier einlässt. Akzeptiert man den Mangel an Humor und die mitunter extreme Wackel-Optik, dann steht einem ganz großen Popcorn-Vergnügen nichts mehr im Weg.

Denn was den Machern wirklich hoch anzurechnen ist, ist, dass sie nicht auf der Stelle stehen bleiben, sondern in dieser Phase 2, in der sich das Avenger-Universum derzeit befindet, nicht nur die Geschichte, sondern auch die Charaktere vorantreibt. Steve Rogers ist nicht mehr der Captain America, der er noch im ersten Film war und auch dieses Abenteuer wird aus sehr persönlichen Gründen Spuren auf seiner Persönlichkeit hinterlassen. Und genau das macht auch diesen Film wieder für Fans so spannend. Auch wenn der ganz große Wow-Effekt ausbleibt und es hier auch wieder deutlich wird, dass Captain America nicht unbedingt der interessanteste Superheld aus dem Marvel-Universum ist, so gibt es mehr als genügend gute Gründe, die "The Return of the First Avenger" zu einem absolut gelungenen, kurzweiligen Spektakel mit extrem hohen Schau- und Unterhaltungswert machen. Und dafür gibt es natürlich ein ganz klares: Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "The Return of the First Avenger (USA 2014)"
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