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The Roommate

The Roommate

USA 2011 - mit Minka Kelly, Leighton Meester, Cam Gigandet, Alyson Michalka, Billy Zane ...

Filminfo

Originaltitel:The Roommate
Genre:Thriller
Regie:Christian E. Christiansen
Kinostart:24.03.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 91 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Webseite:www.the-roommate.de
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Der erste Tag am College beginnt vielversprechend für die junge Kunststudentin Sara Matthews (Minka Kelly). Im Wohnheim scheint sie ein Zimmer ganz für sich alleine zu haben und mit Tracy (Alyson Michalka) lernt sie schnell eine neue Freundin kennen. Als sie dann noch am Abend auf einer Party den attraktiven Musiker Stephen (Cam Gigandet) trifft und schnell die Funken fliegen, scheint der Tag perfekt. Doch als sie in ihr Zimmer zurückkehrt, muss sie feststellen, dass sie nun doch eine Mitbewohnerin hat. Die ruhige Rebecca (Leighton Meester) macht auf Sara einen sympathischen Eindruck, die wohl keinen großen Störfaktor darstellen dürfte. Doch weit gefehlt: Rebecca gibt sich nicht damit zufrieden, Saras Mitbewohnerin zu sein. Sie will auch ihre beste und vor allem einzige Freundin sein – um jeden Preis!

Es gibt immer wieder Filme, bei denen man sich fragt, wie diese es ins Kino schaffen, während viele sehr viel bessere Streifen direkt fürs Heimkino verbraten werden. "The Roommate" ist genau so ein Fall. Es gibt kaum ein Element, das einen Kinobesuch rechtfertigen würde. Sicherlich, dass bereits bekannte Stoffe für die Multiplexe belagernden Teenager verjüngt werden, ist nicht neu. Dass die meisten dieser Filme qualitativ eher enttäuschen, ist auch kein Geheimnis. Und dennoch ist das Ganze immer wieder aufs neue irgendwie ärgerlich. So auch diese Teenie-Variante von "Weiblich, ledig, jung...sucht". Die Inszenierung ist uninspiriert und völlig spannungsarm, die Darsteller agieren hölzern und das Drehbuch hakt ein Klischee nach dem anderen ab.

Während sich der Däne Christian E. Christiansen mit seinem US-Debüt wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert, hätten zumindest die Darsteller eigentlich Grund genug sein müssen, um zumindest für das Zielpublikum einen Grund zu liefern, sich eine Kinokarte zu lösen. Denn sowohl Leighton Meester, bekannt aus der Serie "Gossip Girl", als auch Minka Kelly, Darstellerin in der hochgelobten Serie "Friday Night Lights" und Cam Gigandet ("Twilight") haben in ihren bisherigen Arbeiten durchaus überzeugen können und sich so eine treue Fangemeinde erspielt. Doch "The Roommate" bietet mit seinen flachen Dialogen und der konstruierten Dramaturgie keinem der Darsteller auch nur den Hauch einer Möglichkeit, mehr zu zeigen, als ein attraktives Erscheinungsbild.

Zudem schlägt negativ zu Buche, dass die Inszenierung – eben da sie sich an Teenager richtet – absolut prüde ausgefallen ist. Das wirkt nicht nur auf gewisse Weise verlogen, sondern schlicht und ergreifend langweilig. Für einen kurzweiligen DVD-Abend mag der Film mit seinem gewissen Trash-Faktor vielleicht gerade noch funktionieren. Doch im Kino hat so ein Werk freilich nichts verloren. Daher gilt: selbst für die anvisierte Zielgruppe kaum empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "The Roommate (USA 2011)"
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