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The Ward – Die Station

The Ward – Die Station

USA 2010 - mit Amber Heard, Danielle Panabaker, Jared Harris, Mika Boorem, Lyndsy Fonseca, Mamie Gummer ...

Filminfo

Originaltitel:The Ward
Genre:Horror, Mystery, Thriller
Regie:John Carpenter
Kinostart:29.09.2011
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 85 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Webseite:www.theward.de/
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Mit Filmen wie "Halloween" oder "The Fog – Nebel des Grauens" und "The Thing" hat John Carpenter Horrorfilmgeschichte geschrieben. Der Einfluss, den seine Arbeiten gerade in den späten 70er und frühen 80er Jahre auf das Genre hatten, ist bis Heute noch spürbar. So durfte man sich freuen, als sich neun Jahre nach seinem letzten Kinofilm mit "The Ward – Die Station" endlich ein neuer Carpenter ankündigte. Doch auch wenn es sich bei dem Film um einen soliden Schocker handelt, so ist der Altmeister hier doch weit von der Form früher Tage entfernt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Kristen (Amber Heard), die im Oregon der sechziger Jahre in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wird, nachdem sie ein Farmhaus in Brand gesteckt hat. Warum sie das getan hat, daran kann sich das Mädchen ebenso wenig erinnern, wie an die Herkunft der vielen Verletzungen, die ihr Körper aufweist. Der behandelnde Psychiater Dr. Singer (Jared Harris) versucht Kristen zu helfen, sich an Alles zu erinnern. Wie auch die vier anderen jungen Patientinnen der Station soll sie mit neuen Medikamenten und radikalen Behandlungsmethoden von ihren psychischen Störungen befreit werden. Doch schon nach kurzer Zeit wird Kristen klar, dass nicht ihre Psyche die eigentliche Gefahr darstellt. Denn die Station wird von einem rachesüchtigen Geist heimgesucht, dem anscheinend schon Patientinnen zum Opfer gefallen sind. Doch natürlich will Niemand Kristen glauben, dass ihr aller Leben in Gefahr ist...

In einigen Einstellungen ist die Handschrift Carpenters sehr deutlich zu erkennen. In diesen Momenten könnte es sich bei "The Ward – Die Station" durchaus um eines der Frühwerke des Kultregisseurs handeln. Auch die Station ist ein sehr atmosphärischer Ort, der Potential für guten Grusel bietet. Hier und da schafft es Carpenter dann auch, diesen zu etablieren und beim Zuschauer eine angenehme Gänsehaut zu erzeugen. Doch leider herrscht ansonsten eher Durchschnittlichkeit und fehlende Originalität, was gerade bei Kennern des Genres dazu führen dürfte, dass der Unterhaltungswert des Horrorstreifens deutlich geschmälert wird.

Die Darsteller versuchen ihr Bestes, gegen das eher laue Drehbuch anzuspielen. Amber Heard, die nach Filmen wie "All the Boys love Mandy Lane", "And soon the Darkness" oder "Stepfather" zur Vorzeigeblondine des aktuellen Horrorfilms geworden ist, schreit sich erneut ansehnlich durch das Geschehen. Und auch Danielle Panabaker ("Mr. Brooks", "Freitag der 13."), Meryl Streeps Tochter Mamie Gummer ("Taking Woodstock") oder Lyndsy Fonesca ("Kick-Ass") liefern solide Leistungen ab, obgleich ihre Charaktere absolut überzogen und klischeehaft gezeichnet sind.

Das Ende, das eine ganz große Überraschung sein soll, ist freilich auch keine wirklich neue Idee. Wer sich schon das ein oder andere Mal mit gestörten Persönlichkeiten im Film auseinander gesetzt hat, wird der Auflösung der Geschichte von "The Ward – Die Station" schon des öfteren über den Weg gelaufen sein. Der große Aha-Effekt bleibt leider auch hier aus. So kann das neueste Werk von Altmeister John Carpenter in so mancher Hinsicht überzeugen und ganz gut unterhalten. Ein richtig guter Horrorfilm ist am Ende aber nicht herausgekommen – und das ist bei einem Könner wie Carpenter freilich umso enttäuschender – trotz der ein oder anderen Gurke, die er bereits in seinem Resümee aufzuweisen hat. Daher gilt: für Fans von Amber Heard und Liebhaber eher einfach gestrickter Gruselfilme durchaus sehenswert. Fans des echten Horrors und den klassischen Carpenter-Filmen dagegen werden eher enttäuscht!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "The Ward – Die Station (USA 2010)"
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