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Top Gun: Maverick

Top Gun: Maverick

USA 2022 - mit Tom Cruise, Miles Teller, Jon Hamm, Jennifer Connelly, Lewis Pullman, Val Kilmer ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Top Gun: Maverick
Genre:Action, Abenteuer
Regie:Joseph Kosinski
Kinostart:26.05.2022
Produktionsland:USA 2022
Laufzeit:ca. 131 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.paramountpictures.de/
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Als 1986 "Top Gun" in die Kinos kam, war ich ein totaler Fan des Films. Der Soundtrack lief bei mir rauf und runter und riesige Poster von Tom Cruise als "Maverick" schmückten mein Zimmer. Wie fast jeder Junge in meinem Alter war wollte ich so cool sein wie Maverick (was ich aber definitiv nicht war). Und natürlich war ich auch ein bisschen in Kelly McGillis verliebt. All das sind Gründe, weshalb ich mich einerseits gefreut habe, andererseits auch etwas skeptisch war, als mit "Top Gun: Maverick" über 35 Jahre nach dem Original eine Fortsetzung angekündigt wurde. Nach zahlreichen Startterminverschiebungen hebt Tom Cruise jetzt wieder in der Rolle, die ihn zum Weltstar gemacht hat, ab. Und ich muss sagen: Nach vielen missglückten Spät-Fortsetzungen (ich sage nur: "Der Prinz aus Zamunda") kommt hier ein Film in die Kinos (und genau dort gehört er auch hin), der fast alles richtig macht.

Und darum geht es in "Top Gun: Maverick": Pete "Maverick" Mitchell (Tom Cruise) bringt als wagemutiger Testpilot seine Vorgesetzten immer wieder auf die Palme. Nachdem er bei einem riskanten Manöver mal wieder Kopf und Kragen riskiert hat, soll er eigentlich auf die Straße gesetzt werden. Doch auf Drängen von Tom "Iceman" Kazansky (Val Kilmer) wird Maverick dazu verdonnert, eine Gruppe junger Top Gun Piloten auf eine gefährliche Mission vorzubereiten. Unter ihnen ist auch Lt. Bradley "Rooster" Bradshaw (Miles Teller), der Sohn von Mavericks verstorbenen Freund "Goose", dessen Tot ihn auch nach all den Jahren noch immer verfolgt. Die Begegnung zwischen Maverick und dem hitzköpfigen Rooster entfacht alte Konflikte neu – doch um diese zu lösen bleibt kaum Zeit, denn in wenigen Tagen muss das perfekte Team für die Mission ausgewählt werden…

"Top Gun: Maverick" ist die perfekte Mischung aus Nostalgie und Modernisierung des bekannten Stoffes. Ja, es gibt einige Szenen, die direkt aus dem Original übernommen wurden und scheinbar nur dafür da sind, um die Herzen der Fans zu erfreuen. Die gesamte Eröffnungssequenz, die mit "Danger Zone" von Kenny Loggins untermalt ist, ist strenggenommen nur eine Wiederholung dessen, was man aus dem 86er Film kennt. Doch Drehbuchautor Christopher McQuarrie ("Mission Impossible: Fallout", "Edge of Tomorrow") und seine Co-Autoren haben es perfekt verstanden, diese bekannten Versatzstücke zu modernisieren und in eine Story einzubauen, die zwar nicht das Rad neu erfindet, die aber insgesamt sehr spannend und mitreißend ist und sehr gut auf dem Original aufbaut.

Dies muss man übrigens nicht gesehen haben, um "Top Gun: Maverick" genießen zu können. Doch es intensiviert den Unterhaltungswert freilich enorm, wenn man die vielen Anspielungen und Referenzen versteht. Wo dieser zweite Teil aber richtig punkten kann, sind die actionreichen Flugsequenzen, die weitgehend ohne CGI-Einsatz entstanden sind. Cruise und die übrigen Darstellerinnen und Darsteller haben tatsächlich – freilich mit professioneller Unterstützung – die Kampfjets geflogen und haben dabei Aufnahmen eingefangen, die einen echt in den Kinosessel drücken. Hier übertrifft die Fortsetzung das Original wirklich um Längen.

Es werden zwar hin und wieder einige Klischees bedient, doch auf der anderen Seite geht die Inszenierung auch recht selbstironisch mit ihnen um. So bietet der Film nicht nur jede Menge Spannung und Action, sondern auch einige amüsante Szenen mit zielgerecht eingesetztem Humor. Untermalt wird das Ganze von einem Soundtrack, an dem Hans Zimmer gemeinsam mit Giorgio Moroder und Lady Gaga gearbeitet hat. Der ist immer dann besonders gut, wenn er das legendäre "Top Gun Anthem" zitiert, bleibt aber ansonsten hinter der Ohrwurm-Qualität von Hits wie "Take my Breath away" zurück.

Alles in allem ist "Top Gun: Maverick" eine nahezu perfekte Fortsetzung und erstklassiges Popcorn-Kino, das sehr gute Unterhaltung bietet, die in Bilder eingetaucht ist, die sich auf der großen Kinoleinwand richtig gut entfalten können. Keine Frage, darauf hat sich das Warten wirklich gelohnt. Absolut sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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