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Oktober 2018
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Toy Story 3

Toy Story 3

USA 2010 - mit den deutschen Stimmen von Michael "Bully" Herbig, Rick Kavanian, Christian Tramitz u.a

Filminfo

Originaltitel:Toy Story 3
Genre:Animation, Komödie, Kinderfilm
Regie:Lee Unkrich
Kinostart:29.07.2010
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 103 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Webseite:ww.toy-story-3.de
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Woody, Buzz Lightyear und ihre Freunde sind zurück! Elf Jahre nach "Toy Story 2" kehrt das überaus menschliche Spielzeug zurück in unsere Kinos. Die genialen Köpfe von Pixar, die in den letzten Jahren mit Filmen wie "Oben", "Wall-E" oder "Ratatouille" immer wieder ihre Vormachtstellung im Bereich Animationsfilm behauptet haben, schenken kleinen und großen Kinobesuchern erneut ein wundervolles Märchen, das nicht nur mit beeindruckenden (3D-) Animationen, sondern auch einer richtig schönen Geschichte und ganz viel Herz überzeugen kann.

Große Veränderungen stehen ins Haus. Andy ist inzwischen fast Achtzehn und geht in wenigen Wochen aufs College. Mit seinen Spielsachen verbringt er kaum noch Zeit, geschweige denn, dass er noch mit ihnen spielt. Nur eine Handvoll seines einst so geliebten Spielzeugs hat Andy in seiner Kiste aufbewahrt, darunter natürlich seinen geliebten Cowboy Woody (gesprochen von Michael "Bully" Herbig) und dem todesmutigen Astronauten Buzz Lightyear. Doch jetzt muss sich der Junge entscheiden: was nimmt er mit aufs College, was kommt auf den Dachboden und was in den Müll? Während Woody ausgewählt wird, mit in das neue Zuhause auf dem Campus zu ziehen, kommen seine Freunde durch einen dummen Zufall nicht, wie geplant, auf den Dachboden, sondern in eine Kindertagesstätte. Zunächst deutet Alles darauf hin, dass sie hier das wahre Paradies für Spielsachen gefunden haben. Jeden Tag wird hier mit ihnen gespielt und nie werden sie aufs Abstellgleis abgeschoben. Doch was zunächst so wunderbar erscheint, entpuppt sich bald als wahrer Alptraum, aus dem es so schnell als möglich zu fliehen gilt. Zum Glück naht Woody zur Hilfe. Doch damit fängt das eigentliche Abenteuer erst an…

"Toy Story 3" ist ein wunderbarer Film. Nicht nur technisch ist der dritte Teil dem Original, das vor fünfzehn Jahren das Trickfilmkino revolutioniert hat, überlegen. Die Animationen sind bis ins kleinste Detail nahezu perfekt, wobei die Figuren und die Umgebung, in der sie agieren, sehr viel besser harmonieren, als das in den ersten beiden Teilen der Fall war. Der 3D-Effekt – sofern Sie den Film in der 3D Version ansehen – ist relativ dezent und verleiht dem Geschehen lediglich etwas mehr Tiefe. Richtig atemberaubend ist das nicht, aber auf jeden Fall besser, als zuletzt bei "Für immer Shrek".

Was den Film aber so sehenswert macht und aus der Masse von Animationsfilmen heraus hebt, ist die wundervolle Geschichte und die unzähligen liebenswerten Charaktere. Neben den bereits bekannten Helden tauchen in Teil 3 viele neue Figuren auf, darunter ein altes Fisher Price Telefon, das gerade älteren Kinobesuchern aus ihrer eigenen Kindheit noch bestens bekannt sein dürfte. Was die Handlung angeht, so orientieren sich die Macher hier bewusst am klassischen Familienfilm, der gerne auch mal etwas düstere, spannende und für kleine Zuschauer leicht furchteinflößende Momente präsentiert. Ausgerechnet eine Babypuppe ist hier für solche gruseligen Momente verantwortlich, die selbst beim erwachsenen Publikum für Gänsehaut sorgen könnte.

In erster Linie geht es in "Toy Story 3", wie schon in den ersten beiden Filmen, um Freundschaft. Doch auch Loslassen können, neue Lebensabschnitte beginnen und Lebewohl zu liebgewonnenen Freunden zu sagen sind zentrale Themen der Geschichte, die am Ende durchaus so manche Träne generieren kann. Dazwischen gibt es ganz großartige Gänsehautmomente (besonders bei einer Szene auf einer Mülldeponie, die wohl zu den düstersten Momenten der Reihe zählt), viele großartige Lacher und zauberhafte Bilder.

Ein Wort noch zu den Sprechern: während im englischen Original Tom Hanks (er ist als Woody einfach großartig), Tim Allen, Joan Cusack, Ex-Bond Timothy Dalton, Ex-Batman Michael Keaton oder Whoopie Goldberg den Figuren ihre Stimmen leihen, wurde für Teil 3 in Deutschland ebenfalls auf Prominenz gesetzt: erstmals durfte Michael "Bully" Herbig Cowboy Woody seine Stimme geben. Zwar ist das für Kenner er ersten beiden Filme etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt macht Bully seine Sache absolut perfekt. Unterstützt wird er natürlich auch hier von Christian Tramitz, der passenderweise Barbies neuem Weggefährten Ken vertont, und Rick Kavanian als liebenswerten Spielzeug-Dino. Damit ist "Toy Story 3" auch einer der seltenen Fälle, in denen die Synchronfassung nahezu genauso gut ist, wie die Originalversion.

Mit viel Fantasie, gepaart mit etwas Nostalgie und einer schönen Geschichte, ist "Toy Story 3" eine der seltenen Fortsetzungen, die dem Original um Vieles überlegen ist. Ein Film, an dem sowohl Kinder (allerdings nicht unter 6 Jahren), als auch Erwachsene ihre Freude haben können. Leider ist die Mischung aus perfekter Technik und traditionellem Geschichtenerzählen keine Selbstverständlichkeit und macht diesen Film zu etwas ganz Besonderem. Und ganz nebenbei wird die Geschichte um den Jungen Andy und sein geliebtes Spielzeug auf sehr schöne Art zu Ende erzählt. Besser kann Familienkino eigentlich nicht aussehen!

Und natürlich gibt es, wie bei jedem Film aus dem Hause Pixar, auch dieses Mal wieder einen zauberhaften Vorfilm, der Computeranimation und traditionellen Trickfilm miteinander kombiniert und nur anhand von Bild- und Toneffekten etwas ganz Zauberhaftes erzählt. Also unbedingt rechtzeitig ins Kino kommen, damit Sie den Kurzfilm auf keinen Fall verpassen!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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