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Trance – Gefährliche Erinnerung – Blu-ray

Trance – Gefährliche Erinnerung – Blu-ray

Großbritannien 2013 - mit James McAvoy, Vincent Cassel, Rosario Dawson, Danny Sapani, Matt Cross u.a

Filminfo

Originaltitel:Trance
Genre:Thriller
Regie:Danny Boyle
Verkaufsstart:06.12.2013
Produktionsland:Großbritannien 2013
Laufzeit:ca. 101 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Englisch (DTS- HD Master Audio 7.1), Deutsch, Italienisch, Spanisch, Russisch (DTS 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Italienisch, Russisch, Schwedisch, Lettisch, Estländisch, Türkisch
Bildformat:16:9 (2.40:1)
Extras:Entfallene Szenen, Featurettes, Kurzfilm, Trailer
Label:Twentieth Century Fox Home Entertainment
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Amazon Link : Trance – Gefährliche Erinnerung – Blu-ray

Film: Nach seinem Oscar-Gewinn für "Slumdog Millionär" und dem für den Oscar nominierten Drama "127 Hours" meldet sich Regisseur Danny Boyle jetzt mit einem Film zurück, der ihm zwar keine ganz großen Preise einbringen wird, der aber auf äußerst unterhaltsame Art daran erinnert, warum Boyle einst Kultstatus erlang hatte. "Trance – Gefährliche Erinnerung" ist ein clever konstruierter Thriller, der zu Beginn noch eine ganz gewöhnliche Film-Noir Geschichte zu erzählen scheint, im Verlauf der Handlung aber mehr als eine Überraschung parat hält, durch die das Geschehen in eine ganz andere Richtung gelenkt wird.

Alles beginnt mit dem Überfall auf ein Auktionshaus, in dem der junge Auktionator Simon (James McAvoy) gerade einen extrem wertvollen Goya versteigert. Simon gelingt es, das wertvolle Gemälde in Sicherheit zu bringen, doch dann gerät er mit Franck (Vincent Cassel), dem Anführer der Räuberbande, aneinander. Nachdem dieser ihn mit einem Schlag auf den Kopf außer Gefecht setzt, verliert Simon nicht nur die Besinnung, sondern auch das Gedächtnis. Nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er auch schon von Franck und seinen Leuten erwartet. Denn Simon hat mit den Gangstern gemeinsam den Überfall geplant  - einzig der Schlag auf seinen Kopf gehörte nicht dazu. Da sich Simon jetzt nicht mehr daran erinnern kann, wo er den Goya versteckt hat, schickt ihn Franck zu der attraktiven Hypnose-Therapeutin Elizabeth (Rosario Dawson), die ihm dabei helfen soll, seine Erinnerungen wieder zu erlangen. Doch manche verschlossenen Türen sollten besser nicht geöffnet werden…

"Trance – Gefährliche Erinnerung" ist ein klassischer Boyle im besten Sinne des Wortes. Zwar erreicht der kaleidoskopartig erzählte Thriller nicht ganz das Kultpotential von Boyles Frühwerken wie "Trainspotting". Doch einen nachhaltigen Effekt kann er in jedem Fall erzielen. Das gelingt ihm nicht nur dadurch, dass er die Handlung immer wieder in eine neue Richtung führt und sich auch die Charaktere in ihrem Wesen und ihrer Motivation grundlegend wandeln. Auch durch das Zusammenspiel von Musik, Schnitt und intensiver Bildsprache gelingt es Boyle, den Zuschauer in einen regelrechten Rausch zu versetzen, durch den der Film noch lange im Gedächtnis bleibt.

Mit einer gradlinigen, eher traditionellen Inszenierung hätte die Geschichte für sich genommen wahrscheinlich nicht so gut funktioniert und hätte gerade zum Ende hin völlig unglaubwürdig gewirkt. Doch Boyle ist es gelungen, aus der Story ein spannendes Puzzle zu zaubern, dessen Zusammensetzung nicht nur äußerst aufregend ist, sondern das am Ende auch ein Bild ergibt, das man trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit so nicht erwartet hätte. Dass dies so gut gelingt, ist allerdings nicht alleine den technischen Aspekten des Films geschuldet. Auch die Darsteller tragen einen erheblichen Teil dazu bei, gerade weil sie ihre Figuren sehr vielschichtig anlegen müssen. Und das schaffen sie alle, ganz besonders aber James McAvoy, mit Bravour.

"Trance – Gefährliche Erinnerung" ist ein großartiger Thriller, der auf vielen Ebenen beste Unterhaltung bietet. Er ist ein visueller Trip, der mal verstört, dann wieder erstaunlich amüsante Momente bietet, der mal düster brutal, dann wieder sexy und verspielt daher kommt. Dass es Boyle geschafft hat, eine an sich eher gewöhnliche Geschichte derart originell und mitreißend zu erzählen, lässt daher am Ende auch nur ein mögliches Fazit zu: absolut sehenswert! Und noch ein Tipp: vermeiden Sie es, so gut es geht, sich zu viel über die Handlungswendungen – ganz besonders aber über den Schluss – verraten zu lassen. Denn im Falle von "Trance – Gefährliche Erinnerung" gilt: je weniger Sie vorher wissen, desto intensiver wirkt dieser Film!

Bild + Ton: Bei Danny Boyle spielt das Sounddesign stets eine große Rolle. Das ist auch bei "Trance – Gefährliche Erinnerung" nicht anders. Umso erfreulicher ist es natürlich, dass dieser Aspekt auch in der Heimkinofassung dank der gelungenen DTS-Abmischung gut zur Geltung kommt. Die Soundkulisse ist sehr lebhaft, wobei Dialoge, Musik und Soundeffekte sehr gut aufeinander abgestimmt sind. Die visuelle Umsetzung ist ebenfalls absolut überzeugend. Das Bild ist sauber, die Detailschärfe ist hervorragend und die Farbgebung extrem atmosphärisch. Dafür gibt es ein klares: Sehr gut!

Extras: Die Blu-ray hat einige gute Bonusfeatures zu bieten. Los geht es mit sieben entfallenen Szenen (ca. 16:33 Min.), bei denen besonders eine längere Sequenz wirklich interessante und sehenswerte Momente zu bieten hat. Vier Kurzdokumentationen (zusammen ca. 33:59 Min.) gehen dann recht umfassend auf die Entstehung des Films, den Schnitt, den visuellen Stil und die Arbeitsweise des Regisseurs ein. Danny Boyle bekommt dann noch eine weitere Featurette (ca. 14:56 Min.) spendiert, in der dem Zuschauer ein kurzer Überblick über das bisherige kreative Schaffen des Filmemachers geboten wird. Das wirkt aber eher wie ein Appetithäppchen, denn seine bisherigen Filme lassen sich einfach nicht in einer knappen Viertelstunde adäquat beleuchten. Trotzdem eine sehr sehenswerte Kurzdokumentation.

Das wohl ungewöhnlichste Extra ist der Kurzfilm "Eugene" (ca. 13:07 Min.) von Spencer Susser. Die Geschichte eines Mannes, der in den Besitz eines ganz besonderen Laptops kommt, hat mit "Trance – Gefährliche Erinnerung" nichts zu tun, ist aber dennoch wirklich sehenswert.

Fazit: "Trance – Gefährliche Erinnerung" ist ein intensiver visueller Trip, der mal verstört, dann wieder erstaunlich amüsante Momente bietet, der mal düster brutal, dann wieder sexy und verspielt daher kommt. Mit seinem überzeugenden Darstellerensemble und einem überraschungsgeladenen Drehbuch schafft es Boyle perfekt, eine an sich eher gewöhnliche Geschichte originell und mitreißend zu erzählen. Auf der Blu-ray präsentiert sich der Film in sehr guter audiovisueller Umsetzung und auch das Bonusmaterial weiß zu überzeugen. Dafür gibt es ein ganz klares: Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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