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Turn the Beat around – DVD

Turn the Beat around – DVD

Kanada 2010 - mit Romina D`Ugo, David Giuntoli, Adam Brooks, Brooklyn Sudano ...

Filminfo

Originaltitel:Turn the Beat around
Genre:Musikfilm, Romantik, Drama
Regie:Bradley Walsh
Verkaufsstart:15.07.2011
Produktionsland:Kanada 2010
Laufzeit:ca. 85 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Making of, entfallene Szenen, Trailer
Regionalcode:2
Label:Capelight Pictures
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Amazon Link : Turn the Beat around – DVD

Film: Die junge Zoe (Romina D`Ugo) hat den großen Traum, als Tänzerin berühmt zu werden. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung könnte der reiche Clubbesitzer Michael (David Giuntol) sein. Denn der ist von Zoes Idee, in seinem neuen Club die Disco-Ära wieder auferstehen zu lassen, sehr angetan. Doch Zoes großes Idol, die erfolgreiche Tänzerin Malika (Brooklyn Sudano) ist von dem Eifer des Mädchens ebenso wenig angetan, wie Zoes eifersüchtiger Freund Chris (Adam T. Brooks). Und so werden die Anstrengungen, neue Choreographien basierend auf alten Moves zu Disco-Klassikern zu erarbeiten immer wieder von persönlichen Dramen und Konkurrenzkämpfen sabotiert. Doch so leicht lässt sich Zoe nicht von ihrem Traum abbringen...

"Turn the Beat around", benannt nach dem Hit von Gloria Estefan, entstand für den Musiksender MTV unter der Regie des TV-Regisseurs Bradley Walsh, der u.a. für die beliebte Teenie-Serie "One Tree Hill" hinter der Kamera stand. Dass dem Film seine TV-Herkunft anzumerken ist, mag zunächst negativ klingen. Denn die Tanzsequenzen können mit den aufwendig in Szene gesetzten Choreographien von Kinofilmen wie "Step Up 3D" oder "Streetdance" nicht wirklich mithalten. Was dagegen sehr positiv auffällt, ist, dass es hier eben nicht, wie in den Kinotanzfilmen der letzten Jahre, um Battles, also um von übertriebenem Posen begleitete Kämpfe geht, sondern um eine Art des Tanzens, die Lebensfreude ausdrückt und einfach nur Spaß machen soll. Dadurch wirken auch die Figuren irgendwie sympathischer und die Geschichte insgesamt netter.

Große schauspielerische Darbietungen sollten allerdings auch hier ebenso wenig erwartet werden, wie tiefgründige Dialoge oder eine vielschichtige Handlung. Kaum ein Klischee wird ausgelassen und der Ausgang der Geschichte ist eigentlich schon nach dem Vorspann abzusehen. Allerdings versucht Walsh auch gar nicht erst, aus seinem Werk mehr zu machen, als ein einfaches Tanzfilmchen. Anders als etwa der unerträglich und völlig unnötig in die Länge gezogene "Honey 2" kommt "Turn the Beat around" schnell zur Sache und hält sich auch nicht lange an irgendwelchen Nebenschauplätzen auf. Die Geschichte ist einfach, dabei klar strukturiert und das Tanzen und die Musik stehen ganz eindeutig im Mittelpunkt. Und genau das macht den Film dann auch überraschend kurzweilig.

Mag sein, dass die Huldigung an die Disco-Musik und die fehlenden Dance Battles jungen Tanzfilmfans negativ auffallen. Doch die attraktiven Darsteller, ein Gastauftritt von Jason Derulo und die sehenswerten Choreographien könnten dieses Manko wieder ausgleichen. Sicherlich kein Meisterwerk, aber ein unterm Strich recht unterhaltsamer TV-Film, der sein Zielpublikum gut bedient.

Bild + Ton: Die technische Umsetzung des Films kann durchaus als gut bezeichnet werden. Das Bild ist sauber und scharf, beim Ton kommt insbesondere der tanzbare Soundtrack sehr gut zur Geltung. Gut!

Extras: Das knapp 10minütige Making of ist nicht sehr viel mehr, als ein mit vielen Filmclips ausgestatteter Werbefilm und die sechs Minuten an geschnittenen Szenen sind recht belanglos. Dazu gibt es noch einen Trailer und weitere Programmtipps des Anbieters.

Fazit: "Turn the Beat around" ist ein nettes Tanzfilmchen, das zwar weniger spektakuläre Choreographien zu bieten hat, als die zahlreichen im Kino ausgetragenen Dance-Battles der letzten Monate. Doch die Inszenierung ist ansprechend und kurzweilig, die Darsteller attraktiv und die Tanzszenen ordentlich in Szene gesetzt. Damit kann diese TV-Produktion ihr anvisiertes Zielpublikum durchaus zufrieden stellen, was der DVD letztendlich ein "Empfehlenswert" einbringt!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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