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Um Klassen besser - DVD

Um Klassen besser - DVD

USA 2012 - mit Maggie Gyllenhaal, Viola Davis, Oscar Isaac, Holly Hunter, Rosie Perez u.a

Filminfo

Originaltitel:Won`t back down
Genre:Drama
Regie:Daniel Barnz
Verkaufsstart:26.07.2013
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 116 Min.
FSK:ab 0 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Englisch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Deleted Scenes, Interviews, Audiokommentar
Regionalcode:2
Label:Polyband Medien
Webseite:www.polyband.de
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Amazon Link : Um Klassen besser - DVD

Film: Jamie (Maggie Gyllenhaal) ist verzweifelt: die alleinerziehende Mutter hält sich und ihre Tochter Malia (Emily Alyn Lind) mit ihrem eher schäbig bezahlten Job gerade so über Wasser. Eine gute Schule für ihre Tochter kann sie sich nicht leisten, obwohl Malia aufgrund einer lernschwäche besondere Aufmerksamkeit benötigen würde. Die bekommt sie in ihrer Schule nicht geboten. Sowohl bei ihrer Lehrerin, als auch beim Rektor der Schule (Bill Nunn) stößt Jamie auf taube Ohren. Auch das erhoffte Stipendium an einer renommierten Privatschule bekommt sie nicht. Als sie erfährt, dass sie, sofern sie die Unterstützung von Eltern und einigen Lehrern erhält, die Leitung der Schule ihrer Tochter übernehmen kann, sofern sie die Schulbehörde davon überzeugen kann, dass die bisherige Leitung bei ihrem Lehrauftrag versagt hat. Gemeinsam mit der engagierten Lehrerin Nona (Viola Davis), die sich für ihren Sohn Cody (Dante Brown) die bestmögliche Schulbildung wünscht, nimmt Jamie den Kampf gegen Behörden, sture Eltern und verängstigte Lehrer auf. Als sie erste Erfolge aufweisen kann, schlägt die Gewerkschaft der Lehrer unter der Führung von Evelyn Riske (Holly Hunter) mit harten Bandagen zurück. Doch so leicht geben sich Jamie und Nona nicht geschlagen…

"Um Klassen besser" ist ein ordentliches Feel-Good Drama, das seine von wahren Hintergründen inspirierte Geschichte allerdings ein wenig zu aufdringlich erzählt. Das wenig subtile und etwas zu aufgedrehte Spiel von Maggie Gyllenhaal, das sich in einigen Szenen darauf zu beschränken scheint, dass sie mit verbissener Mine und weit aufgerissenen Augen auftritt, unterstützt diesen Eindruck noch. Auch die Tatsache, dass am Ende Pathos über die Emotionen siegt, trübt den Gesamteindruck ein wenig. Insgesamt aber fällt der trotz der Schwächen noch recht positiv aus. Denn Regisseur Daniel Barnz, der sich zuletzt mit seiner "Die Schöne und das Biest"-Variante "Beastly" nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, konnte für sein neues Drama wirklich starke Frauen-Power vor der Kamera versammeln. Obwohl hier eigentlich Maggie Gyllenhaal im Mittelpunkt stehen sollte, wird ihr die Show immer wieder von ihren Co-Stars Viola Davis und ganz besonders von Holly Hunter gestohlen. Es macht einfach Spaß, dem guten Ensemble zuzusehen, was es leichter acht, über einige der dramaturgischen Schwächen hinweg zu sehen.

Positiv fällt dabei auch ins Gewicht, dass die Geschichte und ihre Inszenierung das Herz am richtigen Fleck haben. Mag sein, dass der Film einem klaren Schema F folgt und nur wenig Überraschendes zu bieten hat. Und es mag auch sein, dass die Charaktere sehr stereotyp gezeichnet sind. Doch was Barnz zu erzählen hat, behandelt eine sehr aktuelle und wichtige Problematik, über die nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland unbedingt stärker diskutiert werden sollte. Eine gute Schulbildung ist viel zu wichtig, um das Versagen einiger Lehranstalten, Politiker, aber auch Eltern einfach so hinnehmen zu dürfen. Dass es sich dafür zu kämpfen lohnt, dass Kinder gefördert werden, dass sie Dinge lernen, die ihnen auf einem immer schwieriger werdenden Arbeitsmarkt eine faire Chance ermöglichen und dass man sich dafür nicht nur auf Altbewährtes verlassen darf, sondern auch mal neue Wege gehen muss, ist eine Botschaft, die sich noch viel mehr Menschen zu Herzen nehmen sollten.

Abgesehen von seiner Botschaft bietet "Um Klassen besser" als starker Frauenfilm aber auch noch gute Unterhaltung, die mit ein klein wenig Humor, einer Prise Romantik und ein paar sehr emotionalen Momenten aufgewertet wird. Wer sich nicht daran stört, dass die Inszenierung arg klischeehaft und etwas penetrant ausgefallen ist, der kann hier getrost einen Blick riskieren. Daher gilt: nicht nur für engagierte Lehrer und Eltern mit kleinen Abstrichen sehenswert!

Bild + Ton: Da zum Test nur ein datenreduziertes Pressemuster zur Verfügung stand, kann über die finale Bild- und Tonqualität an dieser Stelle keine Wertung abgegeben werden.

Extras: Auch das Bonusmaterial konnte auf der Presse-DVD nicht gesichtet werden. Angekündigt sind Deleted Scenes, Interviews und ein Audiokommentar des Regisseurs.

Fazit: "Um Klassen besser" ist ein hervorragend besetztes Drama, das seine idealistische Botschaft etwas zu penetrant vermittelt. Im Kern hat der Film das Herz am rechten Fleck, doch da Regisseur Daniel Barnz seine guten Ambitionen mit voller Wucht auf den Zuschauer einschlägt, geht viel von der potentiellen Wirkung unter jeder Menge Pathos verloren. Das nicht gerade subtile Spiel von Maggie Gyllenhaal unterstützt diesen Eindruck sogar noch. Dennoch: die gute Besetzung und einige rührende Momente, gepaart mit ein wenig warmherzigen Humor, machen den von wahren Begebenheiten inspirierten Film am Ende doch noch mit Abstrichen sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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