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Vater Morgana

Vater Morgana

Deutschland 2010 - mit Christian Ulmen, Michael Gwisdek, Felicitas Woll, Heinz Hoenig ...

Filminfo

Genre:Komödie
Regie:Till Endemann
Kinostart:16.12.2010
Produktionsland:Deutschland 2010
Laufzeit:ca. 93 Min.
FSK:ohne
Webseite:www.vatermorgana-derfilm.de
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Lange hat es gedauert, doch jetzt sieht es so aus, als hätte Lutz (Christian Ulmen) sein Leben endlich im Griff: beruflich geht es aufwärts und auch seiner Angebeteten, der Polizistin Annette (Felicitas Woll) will Lutz endlich den längst überfälligen Heiratsantrag machen. Alles ist bis ins Detail geplant – doch ausgerechnet kurz vor der entscheidenden Frage taucht sein Vater Walther (Michael Gwisdek) auf, der Mann, der seit Lutz` Kindheit immer wieder einfach verschwunden ist und das Leben des jungen Mannes schon mehrfach aus den geregelten Bahnen geworfen hat. Und auch jetzt dauert es nur Augenblicke, bis Walther wieder für totales Chaos sorgt. Die Folge: Lutz verliert seinen Job, wird beschuldigt, an einem Überfall beteiligt gewesen zu sein und befindet sich dann, gejagt von seiner großen Liebe, auf der Flucht mit seinem Vater, der immer wieder zu vergessen scheint, was er hier eigentlich angerichtet hat. Und bald merkt Lutz, dass ihm wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit bleibt, eine Bindung zu seinem Vater aufzubauen…

Eigentlich sollte bei "Vater Morgana" Alles stimmen. Der Film verfügt über eine an sich gute Geschichte, die sowohl beste Voraussetzungen für ein bewegendes Drama, als auch für eine bissige Komödie bietet. Zudem konnten für Haupt- wie Nebenrollen tolle Schauspieler gewonnen werden. Und mit Till Endemann ("Das Lächeln der Tiefseefische") hat ein vielversprechendes Regietalent hinter der Kamera Platz genommen. Doch obwohl auf dem Papier alles zu stimmen scheint, funktioniert der Film so gar nicht. Und gerade wegen der guten Voraussetzungen ist "Vater Morgana" mit Sicherheit nicht der schlechteste Film des Jahres, aber mit Sicherheit eine der größten Enttäuschungen der letzten Monate geworden.

Das komödiantische Timing stimmt einfach nicht, die Dialoge zünden nicht und auch die Figuren wirken weder sympathisch, noch charmant. Besonders Walther geht dem Zuschauer in so mancher Szene gehörig auf die Nerven. Normalerweise liegt so etwas an den Darstellern, doch denen kann hier einfach keine Schuld gegeben werden. Denn sowohl Christian Ulmen, als auch Michael Gwisdek liefern genau die Art von Darstellungen ab, die sie bei den Zuschauern in anderen Filmen so beliebt gemacht haben. Doch hier will der Funke einfach nicht rüber springen.

"Vater Morgana" ist wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, dass die besten Intentionen manchmal nicht ausreichen, um einen sehenswerten Film daraus zu stricken. Ein leider gescheiterter Versuch, Komödie und Drama miteinander zu vermischen, so dass der Zuschauer sich leider immer an den falschen Stellen fragt, ob man nun lachen oder doch lieber weinen sollte. Daher gilt: trotz guter Schauspieler und einer schönen Ideen nur ganz bedingt sehenswert.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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