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Vera – Ein ganz spezieller Fall – Staffel 1 - DVD

Vera – Ein ganz spezieller Fall – Staffel 1 - DVD

Großbritannien 2011 - mit Brenda Blethyn, David Leon, Wunmi Mosaku, Paul Ritter, Gina McKee u.a

Filminfo

Originaltitel:Vera - Series 1
Genre:TV-Serie, Thriller
Regie:Adrian Shergold, Peter Hoar, Farren Blackburn, Paul Whittington
Verkaufsstart:04.04.2014
Produktionsland:Großbritannien 2011
Laufzeit:ca. 355 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:4
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:Keine
Bildformat:16:9
Extras:Keine
Label:edel:Motion
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Inhalt: DCI Vera Stanhope (Brenda Blethyn) von der Northumberland & City Police ist nicht unbedingt ein umgänglicher Mensch. Ihrer Umwelt begegnet sie manchmal extrem ruppig, dann wieder mit bissigem Sarkasmus. Zwar stößt sie so auch ihren Kollegen DS Joe Ashworth (David Leon) immer wieder vor den Kopf. Doch der junge Familienvater weiß, wie er seine eigenwillige Kollegin zu nehmen hat. Zwischen den Beiden ist im Laufe der Zeit so ein tiefes Vertrauensverhältnis entstanden, das ihre Zusammenarbeit zwar nicht immer erleichtert, dafür aber extrem erfolgreich macht. Unterstützt von ihrem Team, zu dem auch die junge DC Holly Lawson (Wunmi Mosaku) gehört, stellt sich Vera auf ihre ganz spezielle Art dem Verbrechen entgegen – und sorgt so nicht nur für Recht und Ordnung, sondern begeistert auch die britischen TV-Zuschauer. Über sieben Millionen Krimi-Fans sind in Großbritannien mit dabei, wenn "Vera – Ein ganz spezieller Fall" an den Start geht. Jetzt kommt die auf den Romanen von Ann Cleeves basierende Serie endlich auch nach Deutschland.

Die erste Folge macht es dem Zuschauer zumindest zu Beginn nicht gerade einfach, mit der Serie warm zu werden. Das liegt nicht nur an der Tatsache, dass Vera Stanhope auf den ersten Blick ein eher schwieriger und unzugänglicher Charakter ist. Auch die Inszenierung ist mit einer sehr anstrengenden Wackelkamera-Optik, tristen Farben und einer dazu passenden musikalischen Untermalung ähnlich sperrig, wie die Titelfigur. Doch es lohnt sich, dieser in ihrer Heimat extrem erfolgreichen Ermittlerin eine Chance zu geben und sich durch den etwas schweren Anfang zu kämpfen. Denn "Vera – Ein ganz spezieller Fall" entpuppt sich als sehr spannende, äußerst atmosphärische Krimi-Serie, die mit einer herausragenden Hauptdarstellerin und clever konstruierten Geschichten punkten kann.

Brenda Blethyn ("Stolz und Vorurteil", "Abbitte") verleiht der Figur gerade ab der zweiten Folge immer mehr Ecken und Kanten und macht so aus einer zunächst einfach nur schrulligen Frau einen vielschichtigen, interessanten und vor allem auch sympathischen Charakter. David Leon ist als ihr junger Kollege das perfekte Gegengewicht zu der sehr dominanten Vera. Auch das Verhältnis zwischen den beiden sehr ungleichen Ermittlern wird stetig tiefgründiger und sorgt dafür, dass die Serie nicht nur auf der Krimi-Ebene, sondern auch in zwischenmenschlicher Hinsicht richtig gut funktioniert. Eine Prise trockenen Humors lockert die grundsätzlich düstere Atmosphäre zudem immer wieder ein wenig auf, was den Unterhaltungswert ebenfalls steigert.

Wer britische Krimi-Kost der etwas ernsthafteren Art schätzt und einer wirklich hervorragenden Ermittlerin bei der Arbeit zusehen möchte, der sollte sich diese erste DVD-Box nicht entgehen lassen. Und darum geht es in der ersten Staffel:

DVD 1: Verborgene Abgründe

Im Mittelpunkt der neuen Krimireihe nach den Romanen der britischen Autorin Ann Cleeves steht die Ermittlerin DCI Vera Stanhope. Besessen von ihrer Arbeit löst sie mit sarkastischem Witz, Mut und List Verbrechen. Dabei steht Vera ihr Vertrauter und langjähriger Kollege DS Joe Ashworth, gespielt von David Leon, als ihre rechte Hand zur Seite. Sie vertraut Joe blind, und er unterstützt sie bei ihren unkonventionellen Ermittlungsmethoden. Gemeinsam lösen sie in vier fesselnden Krimis schwierige Fälle mit großer Begeisterung und beispielloser Professionalität. Vera, die sich sehr in ihre Fälle hineinkniet, ist bei ihrem Vater aufgewachsen, der wenig Zeit für sie hatte. So musste sie sich schon früh selbst beweisen und entwickelte dabei ihren eigenen Sinn für Gerechtigkeit. Zu Veras Team gehört neben Julie Armstrong, Richard Short und dem Pathologen Billy Catwright auch DC Holly Lawson, die Jüngste im Team. Holly fühlt sich von Vera oftmals schlecht behandelt. Doch Vera will nur, dass Holly sich noch mehr anstrengt, denn sie sieht in ihr ein echtes Talent schlummern. In ihrem ersten Fall haben es Vera und ihr Team mit einem besonders makabren Verbrechen zu tun: Als Julie Armstrong nach einem ihrer seltenen Ausgeh-Abende mit ihrem Freund Gary Wright in Newcastle nach Hause zurückkehrt, findet sie ihren 15-jährigen Sohn ermordet vor. Luke wurde erdrosselt und in eine mit Wasser gefüllte und mit Wildblumen bestreute Badewanne gelegt, während seine Schwester Laura im Nebenzimmer ruhig schlief. Detective Chief Inspector Vera Stanhope und Sergeant Joe Ashworth finden im Zuge ihrer Ermittlungen schnell heraus, dass es eine Verbindung zu einem weiteren Todesfall gibt. Vor einiger Zeit ist Thomas Sharp, Lukes bester Freund, beim Spielen im Meer ertrunken. Es war ein Unglücksfall, wie sich damals herausgestellt hatte. Kurz darauf wird eine zweite Leiche, die der schönen jungen Lehrerin Lily Marsh, in einem Gezeitentümpel am Strand entdeckt, auf dessen Wasser ebenfalls Blumen gestreut wurden. Lilys Leichnam wurde von einer Gruppe von Vogelbeobachtern, darunter der Hochschullehrer Peter Calvert und seine Frau Felicity, entdeckt. DCI Vera Stanhope und ihr Assistent Joe Ashworth vermuten eine Verbindung zwischen Lily Marsh und den Vogelbeobachtern. Während ihrer Recherchen macht Vera dann aber eine entscheidende Entdeckung, die die Ermittlungen in eine andere Richtung lenkt. (Text: ZDF)

DVD 2: Schatten der Vergangenheit

Jeanie Long behauptet, zu Unrecht verurteilt in einem Gefängnis an der Küste von Northumberland einzusitzen. Ihr wird vorgeworfen, die Tochter ihres ehemaligen Lebensgefährten, Abigail Mantel genannt Abby, ermordet zu haben. Sie war in der Nähe ihres Wohnortes auf einem Feld erdrosselt aufgefunden worden. Als Jeanie für eine Routineuntersuchung in ein Krankenhaus gebracht werden soll, flieht sie und sucht ihren Vater Michael auf, der jedoch nichts mehr von ihr wissen will. Am Boden zerstört läuft Jeanie in Selbstmordabsicht vor einen Bus. Zufällig gerät DCI Vera Stanhope in die Ermittlungen am Unfallort. Sie stellt sich dabei die Frage, ob es wirklich nur ein Selbstmord war oder nicht doch mehr dahinter steckt. Als Jeanie Longs Selbstmord in die Schlagzeilen kommt, tauchen neue Beweise auf, die sie hinsichtlich des Mordes an der 15-Jährigen Abigail entlasten. In den 11 Jahren ihrer Haft beteuerte Jeanie stets ihre Unschuld, vor allem ihrem Bewährungshelfer Robert Winter gegenüber. Als ein Entlastungszeuge für Jeanie auftaucht und kurz darauf ermordet wird, nimmt der Fall eine überraschende Wendung. In ihrem unnachahmlichen Stil ergründet DCI Vera Stanhope mit ihrem Team Geheimnisse und deckt Lügen einer kleinen Gemeinde auf, bis schließlich die schreckliche Wahrheit ans Tageslicht kommt. (Text: ZDF)

DVD 3: Heiliger Boden

Die Entdeckung des Mordes an Bella Furness durch die Umweltschützerin Anne Preece am abgeschiedenen Baikie’s Cottage führt DCI Vera Stanhope in die unberührte Landschaft Black Law. Außerdem wird sie mit einem ungelösten Fall aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, der ihr nach wie vor keine Ruhe lässt. Bei der Beschäftigung mit der Lokalpolitik vor Ort und dem umstrittenen Plan des Unternehmers Godfrey Waugh, in dem Naturschutzgebiet, einen Steinbruch errichten zu wollen, findet DCI Vera Stanhope etwas entscheidendes heraus: Bella Furness und ihr ans Bett gefesselter Ehemann Dougie besaßen das Wegerecht zu dem Baugrundstück, das für die Errichtung des geplanten Steinbruchs benötigt wird. Bella hatte noch einen Verbündeten in ihrem heftigen Widerstand gegen den Steinbruch: Edmund Fulwell, einen fanatischen Umweltschützer und ehemaligen Grundbesitzer, der nun gezwungen ist, in einer abgelegenen Waldhütte zu leben. Im Zuge der Ermittlungen finden Vera und ihr Team heraus, dass Grace Bishop, Edmunds Tochter, bei Godfrey Waugh angestellt ist. Letzterer hat wiederum ein Verhältnis mit der Umweltschützerin Anne Preece. Anne erinnert sich, kurz vor Bellas Tod eine Frau gesehen zu haben, deren Beschreibung mit Bev MacDonald übereinstimmt. DCI Vera Stanhope muss sich nun ihrer Vergangenheit und dem rätselhaften Verschwinden von Bevs Sohn Lee stellen. Immer häufiger begegnet Vera der Begriff „Heiliger Boden“. Dann geschieht ein zweiter Mord, der Veras bisherige Theorien über den Haufen zu werfen scheint. (Text: ZDF)

DVD 4: Lebenslügen

Margaret Wilde ist mit ihrem 11-jährigen Sohn Adam auf dem Weg zum Flughafen, als sie plötzlich von einem anderen Pkw von der Straße abgedrängt wird. Der Fahrer erschlägt sie. Adam kann dem brutalen Angriff entkommen, stürzt dabei jedoch in einen eiskalten Fluss. DCI Vera Stanhope, die zufällig am Tatort vorbeifährt, kann den Jungen aus dem Wasser ziehen und reanimieren. Entgegen aller Voraussagen überlebt Adam und wird zu einem wichtigen Zeugen für den Mord an seiner Mutter. Im Zuge ihrer Ermittlungen stellt DCI Vera Stanhope fest, dass Margaret und ihr Sohn keinen festen Wohnsitz hatten und seit vielen Jahren auf der Flucht sind. Margarets Nachbar Singh hat sich zwar um die beiden gekümmert, kann Vera aber nicht weiterhelfen. Es stellt sich heraus, dass Margarets Flugtickets mit der Kreditkarte eines gewissen Bobby Salter bezahlt wurden. Salter wird aufgespürt. Offensichtlich hatte der Familienvater ein Verhältnis mit Margaret. Er hat kein Alibi für die Mordnacht. In einem psychologischen Test macht Adam Andeutungen über seine Vergangenheit. Dabei ist von Pfauen und dem „glänzenden Mann“ die Rede. Außerdem führen die Recherchen zu Patricia Carmichael, einer „ehrenwerten“ Richterin, die Margaret offenbar kannte. Welche Rolle spielt die Richterin bei Margarets Ermordung? (Text: ZDF)

Bild + Ton: Das Bild gibt die triste, recht düstere Atmosphäre der Krimis durch eine stimmige, etwas reduzierte und unterkühlt wirkende Farbgebung gut wieder. Die Bildschärfe liegt gerade in den helleren Szenen auf gutem TV-Niveau, in den dunkleren Szenen sind dagegen hier und da einige kleinere Unschärfen und minimales Bildrauschen feststellbar. Der in Stereo vorliegende Sound lässt die Dialoge klar und gut verständlich aus den Heimkinoboxen erklingen und auch der eher zurückhaltende Soundtrack sorgt für eine sehr stimmige Atmosphäre. Gut!

Extras: Bonusmaterial gibt es leider nicht.

Fazit: "Vera – Ein ganz spezieller Fall" scheint im ersten Moment genau so spröde zu sein, wie die Titelfigur der Serie. Doch schnell wird man als Zuschauer in die spannenden Fälle hineingezogen und durch das starke Spiel von Brenda Blethyn und ihren Co-Stars vom hohen Unterhaltungswert der Serie überzeugt. Auch wenn die letzte der vier Episoden dieser ersten Staffel etwas schwächer ausfällt, als die anderen Teile, überwiegt doch am Ende der sehr positive Gesamteindruck, der diese erste DVD-Box trotz fehlender Extras für Liebhaber britischer Krimikost absolut empfehlenswert macht!

Quelle: Sebastian Betzold, Inhaltsangaben: ZDF

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