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Victim - DVD

Victim - DVD

USA 2011 - mit Michael Biehn, Jennifer Blanc, Danielle Harris, Ryan Honey, Denny Kirkwood u.a

Filminfo

Originaltitel:The Victim
Genre:Thriller, Horror
Regie:Michael Biehn
Verkaufsstart:04.07.2013
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 79 Min.
FSK:ab 18 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Making of, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
Webseite:www.sunfilm.de
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Film: Kyle Limato (Michael Biehn) hat sich vor einigen Jahren aus der Gesellschaft zurückgezogen und lebt nun in einer Hütte in den Kalifornischen Wäldern. Seine Ruhe wird eines Nachts von der jungen Annie (Jennifer Blanc) gestört. Die verzweifelte Frau bittet ihn um Hilfe, wird sie doch von zwei Männern gejagt, die schon ihre Freundin Mary (Danielle Harris) auf dem Gewissen haben. Das Brisante dabei ist, dass es sich bei den Männern um den einflussreichen Polizisten James Harrison (Ryan Honey) und seinen Kumpel Jonathan Cooger (Denny Kirkwood). Von den Cops kann daher keine Hilfe erwartet werden. Zunächst sträubt sich Kyle noch davor, in die Sache hineingezogen zu werden. Doch bald erliegt er dem Charme der attraktiven Annie – mit blutigen Folgen…

Michael Biehn hat "Victim" mit einem Mini-Budget von 800.000 Dollar in nur elf Tagen in der Nähe von Malibu inszeniert. Unterstützt wurde er dabei vorrangig von Familie und Freunden, allen voran seiner Frau Jennifer Blanc, die er als Dank (und sicherlich auch aus einem gewissen Stolz heraus) gerade in der gemeinsamen Sexszene sehr ansehnlich ins Bild gesetzt hat. Was der aus Filmen wie "Terminator" oder "Aliens" bekannte Schauspieler in der kurzen Zeit mit verhältnismäßig wenig Geld als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller auf die Beine gestellt hat, hat durchaus seine Momente. Mit Elementen des Grindouse-Films und des Exploitation-Horrors hat Biehn einen Thriller inszeniert, der in seinen besten Momenten spannend und auch irgendwie spaßig ist.

Das Problem ist, dass die Dialoge zum Teil wirklich unterirdisch sind und die vielen Rückblenden, in denen man gezeigt bekommt, wie sich Annie und Mary auf das Treffen mit James und Jonathan vorbereitet haben und was während des Rendezvous passiert ist, die eigentliche Geschichte immer wieder ausbremsen. Für seine ohnehin recht kurze Laufzeit wird einfach zu viel unnötiges Gerede statt echter Spannung geboten, woran sich gerade solche Zuschauer, die hier einen handfesten Horror-Thriller erwartet haben, stören dürften. Zudem öffnen sich immer wieder ein paar große Logiklöcher, die Biehn nur schwer wieder schließen kann. So fragt man sich etwa, warum Kyle, der sich ja angeblich völlig aus der Gesellschaft zurückgezogen hat, in der ersten Szene bei dem sehr entspannt wirkenden Besuch in einem Café gezeigt wird. Dies kann man zwar am Ende in gewisser Weise schon erklären (warum, soll hier natürlich nicht verraten werden), doch wirklich gut gewählt ist dieser Einstand für diese Figur sicher nicht.

Trotz seiner sehr offensichtlichen Schwächen ist "Victim" als Low Budget Thriller durchaus sehenswert. Das ordentliche Spiel von Biehn und Co-Star Ryan Honey, ein paar gelungene Spannungsmomente sowie eine unterschwellige Ironie, die gerade in den letzten Sekunden zum Tragen kommt, machen dieses B-Movie am Ende doch sehenswert – sofern man als Zuschauer nicht mehr von dem Film erwartet, als das, was er zu bieten hat.

Bild + Ton: Bei den dunklen Szenen fällt ein sehr artifizieller Blauton auf, der den insgesamt etwas billigen Look des Films noch unterstreicht. Ansonsten aber hinterlassen eine gute Bildschärfe und eine in den hellen Szenen stimmige Farbgebung einen sauberen, störungsfreien Gesamteindruck. Der Sound-Mix ist eher unspektakulär. Die direktional abgemischten Dialoge dominieren das Geschehen, Umgebungsgeräusche und andere Soundeffekte gehen dabei ein wenig unter. Da bei einem dialoglastigen Thriller aber ohnehin kein Surround-feuerwerk erwartet werden kann, reicht das insgesamt noch für ein zufriedenes: Gut!

Extras: Neben dem Trailer und weiteren Programmtipps des Anbieters hat die DVD noch ein recht sehenswertes Making of (ca. 24 Min.) zu bieten, zu dem allerdings leider keine optionalen Untertitel verfügbar sind.

Fazit: "Victim" ist eine Mischung aus Grindhouse Thriller und Exploitation Horror, der über einige gute Ansatz verfügt, aber auch ein paar unübersehbare Schwächen wie auffällige Logiklöcher aufweist. Für eine kleine Low Budget Produktion ist das völlig in Ordnung, doch für einen wirklich packenden Thriller reicht das nicht ganz. Trotzdem: einige sehr intensive Momente, die ordentlichen Darsteller und das gute, wenngleich auch nicht ganz überraschende Ende, machen den Film für Genre-Fans dann doch noch sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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