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Wie beim ersten Mal – DVD

Wie beim ersten Mal – DVD

USA 2012 - mit Meryl Streep, Tommy Lee Jones, Steve Carell, Jean Smart, Ben Rappaport, Elisabeth Shue u.a

Filminfo

Originaltitel:Hope Springs
Genre:Komödie, Romantik
Regie:David Frankel
Verkaufsstart:01.03.2013
Produktionsland:USA 2012
Laufzeit:ca. 96 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Interviews, Featurettes, Trailer
Regionalcode:2
Label:Universum Film
Webseite:www.wiebeimerstenmal.de
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Amazon Link : Wie beim ersten Mal – DVD

Film: Die Ehe von Kay (Meryl Streep) und Arnold Soames (Tommy Lee Jones) hat wahrlich schon bessere Tage gesehen. Nach dreißig Jahren regiert nur noch Alltagstrott, von Leidenschaft und Feuer ist Nichts mehr zu spüren. Während sich Arnold mit der Situation eigentlich sehr wohl fühlt und seine tägliche Routine genießt, leidet Kay unter der Gefühlskälte ihres Mannes und der Eintönigkeit ihres Ehelebens. Um daran etwas zu ändern, entschließt sie sich, eine Reise in das malerische Örtchen Hope Springs zu buchen, wo der renommierte Paartherapeut Dr. Bernard Feld (Steve Carell) regelmäßig Intensivbehandlungen anbietet. Kay hofft, dass es Dr. Feld gelingen wird, neue Würze in ihre eingeschlafene Ehe zu bringen. Doch anstatt den Funken neu zu entfachen, regen die Sitzungen in Arnold nur extremes Unbehagen, so dass nach wenigen Tagen in Hope Springs die Ehe des Paares endgültig gescheitert zu sein scheint…

Für "Wie beim ersten Mal" hat sich Regisseur David Frankel nach "Der Teufel trägt Prada" ein weiteres Mal mit Meryl Streep zusammen getan, die hier allerdings als biedere Hausfrau so gar nichts mit der wunderbar eiskalten Miranda Priestly gemein hat. Anstatt andere herumzukommandieren, lässt Streep als verschüchterte Kay ihr Leben eher von den Marotten und Launen ihres Ehegatten und den Bedürfnissen ihrer Kinder bestimmen. Und in dieser Rolle kann sie keinen ganz so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, wie das bei "Der Teufel trägt Prada" der Fall war. In der romantischen Komödie für die Generation 50+ ist es dann auch nicht die mehrfach für den Oscar nominierte Streep, die eine preisverdächtige Darstellung abliefert, sondern Tommy Lee Jones, der einzig mit seiner grantigen und entnervten Mimik für einige der köstlichsten Momente des Films sorgt.

Doch auch wenn gerade die ersten Therapiesitzungen bei Dr. Feld gerade durch oftmals nur leichte Veränderungen im Gesichtsausdruck von Tommy Lee Jones unglaublich komisch sind und auch die arg verkrampften Versuche von Kay und Arnold, ihr Liebesleben wieder zu reaktivieren, für einige Lacher gut sind, so schafft es Frankel sehr gut, jede sich ihm bietende Albernheit gekonnt zu umschiffen. Mehr als einmal läuft die Komödie Gefahr, zotig oder gar peinlich zu werden. Doch statt mit der Humorkeule um sich zu schlagen, setzt Frankel in den entscheidenden Augenblicken lieber auf Gefühl oder gar Drama. Dass Arnold derart in seinen Gewohnheiten und auch in seinem Ego gefangen ist und es ihm nicht gelingt, seiner verzweifelten Frau ein Stück weit entgegen zu kommen, ist dann auch eher traurig, als lustig.

Dass die beiden Aspekte der Inszenierung gelingen, liegt eben daran, dass Frankel hier eine gute Mischung hinbekommen hat. Lustig, aber nicht zu albern, gefühlvoll aber nicht zu kitschig und dramatisch, aber nicht frustrierend, sondern einfach nur schön. Getragen von drei wunderbaren Darstellern, untermalt von einem schönen Soundtrack und angereichert mit einigen netten Dialogen und charmanten Nebenfiguren bietet "Wie beim ersten Mal" zwar nicht wirklich viel mehr, als recht gewöhnliche Hollywood-Unterhaltung. Es gibt keine großen Überraschungen und auch etliche Genre-Klischees werden hemmungslos bedient. Doch da das Ganze so herzlich und wunderbar gespielt daher kommt und das Zielpublikum am Ende mit guter Laune und einem wohligen Lächeln im Gesicht in die Realität entlassen wird, kann der Film trotz seiner Gewöhnlichkeit guten Gewissens als "absolut sehenswert" bezeichnet werden.

Bild + Ton: Das saubere Bild der DVD gefällt mit seinen warmen Farben und einer ordentlichen Detailschärfe. Der Ton ist weitgehend eher dezent gehalten, wobei die Dialoge und die ruhige Musik weitegehend den Sound bestimmen. Für eine Komödie wie diese ist das absolut ausreichend. Gut!

Extras: Sowohl die "Tipps für eine gute Ehe" (ca. 2 Min.), als auch das Making of (ca. 2 Min.) erweisen sich als nicht viel mehr, als kleine Promo-Clips, die inhaltlich nicht mehr Gehalt bieten, als der Trailer, der ebenfalls im Bonusmenü zu finden ist. Daneben hält die DVD noch fünf Werbe-Interviews (ca. 10 Min.) und weitere Programmtipps des Anbieters parat.

Fazit: "Wie beim ersten Mal" ist eine nette Komödie, die nicht nur, aber ganz besonders die Generation 50+ anspricht. Die eher gewöhnliche Inszenierung wird durch das wunderbare Spiel von Meryl Streep und Tommy Lee Jones deutlich aufgewertet. Wer leichte US-Unterhaltung ohne große Überraschungen, dafür aber mit viel Charme, Humor und Herz mag, dem kann diese DVD wärmstens ans Herz gelegt werden. Empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Wie beim ersten Mal – DVD (USA 2012)"
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