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Wild Chicks – DVD

Wild Chicks – DVD

USA 2009 - mit John Michael Higgins, Amanda Loncar, Steve Howey, Maggie Lawson, Rob Benedict ...

Filminfo

Originaltitel:…Still Waiting
Genre:Komödie
Regie:Jeff Balis
Verkaufsstart:07.07.2011
Produktionsland:USA 2009
Laufzeit:ca. 86 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.85:1)
Extras:Audiokommentar, Deleted Scenes, Outtakes, Featurette, Trailer
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
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Amazon Link : Wild Chicks – DVD

Film: Die Komödie "Abserviert" (OT: "Waiting") war im Jahr 2005 ein kleiner Überraschungserfolg. Mit Darstellern wie Ryan Reynolds, Justin Long, Anna Faris und dem amerikanischen Star-Comedian Dane Cook war der Film recht prominent besetzt und mit seinem schamlosen Humor konnte sich "Abserviert" zu einem kleinen Kulthit mausern. Nun kommt mit "Wild Chicks" die vier Jahre nach dem ersten Teil gedrehte Fortsetzung auf DVD und Blu-Ray in den Handel. Die prominenten Darsteller sind freilich nicht mehr dabei. Lediglich Justin Long schaut mal für einen Kurzauftritt vorbei. Vom ersten Teil sind nur einige Nebendarsteller noch mit an Bord. Und auch die Gags sind eher zweite Garde, was anscheinend mit knapperen Outfits für die Darstellerinnen und etwas derberen Humor kompensiert werden soll. 

Das ShenaniganZ steckt in einer tiefen Krise. Nicht nur, dass der neue Manager Dennis (John Michael Higgins) mit seiner Aufgabe völlig überfordert zu sein scheint. Zudem hat auch noch der Konkurrenzkampf mit dem direkten Nachbarn, der "Ta-Ta's Geflügelhütte", eine neue Dimension erreicht. Denn während dort die sexy Bedienungen in kurzen Shorts und engen Oberteilen die zumeist männliche Kundschaft in Scharen anlockt, bleibt das ShenaniganZ erschreckend leer – und das könnte für den Laden das Aus bedeuten. Dennis muss Alles versuchen, um den Umsatz zu steigern. Dafür muss er es mit dem Manager des Ta-Ta's aufnehmen - und das ist ausgerechnet der ehemalige ShenaniganZ-Mitarbeiter Calvin (Rob Benedict), der längst nicht mehr der schüchterne Junge von vor ein paar Jahren ist... 

Regisseur Jeff Balis, der an "Abserviert" als Produzent beteiligt war und dort auch, wie im zweiten Teil, einen Mini-Gastauftritt als Kunde im ShenaniganZ absolviert hat, hält sich eng an das Konzept des ersten Films und übernimmt dabei viele Ideen fast 1:1. Doch wie bei einer Fortsetzung üblich, versucht natürlich auch "Wild Chicks", seinen Vorgänger zu toppen. Allerdings glaubt Balis anscheinend, dies dadurch zu erreichen, dass er sich fast ausschließlich auf Dialoge und Witzchen, die sich unterhalb der Gürtellinie abspielen, konzentriert. Es ist zwar nett, dass hier einige der Darsteller aus dem ersten Teil für zumindest kurze Auftritte wieder vor die Kamera geholt werden konnten. Und wenn etwa gezeigt wird, wie die Kellnerinnen in der "Ta-Ta's Geflügelhütte" die Gäste zum Schwitzen bringen und massig Trinkgelder kassieren, während sich die Crew vom "ShenaniganZ" mit geizigen Rentnern auseinander setzen muss, dann kann das durchaus als amüsant bezeichnet werden. 

Doch insgesamt wirkt der Film einfach zu sehr wie ein platter, wenig niveauvoller Abklatsch, um noch als gelungen angesehen zu werden. Steve Howey etwa mutet in der Rolle des Möchtegern-Casanovas Angew wie ein verzweifelter und sehr viel schlechterer Ryan Reynolds Klon an. Hätte sich Jeff Balis bei den Figuren und der Geschichte etwas mehr um Originalität bemüht, dabei das Niveau etwas höher gehalten und nicht ständig in die Fäkal-Kiste gegriffen, hätte "Wild Chicks" sicherlich ganz witzig werden können. Das Potential ist durchaus vorhanden. So aber wird diese Komödie wirklich nur solchen Zuschauern gefallen, denen die "American Pie"-Filme zu anspruchsvoll waren und die Hollywood-Komödien der extrem derben Art lieben. 

Bild + Ton: Da zum Test nur ein datenreduziertes Pressemuster vorlag, kann über die finale Bild- und Tonqualität an dieser Stelle keine Wertung abgegeben werden. 

Extras: Auch das Bonusmaterial konnte auf der Presse-DVD nicht gesichtet werden. Angekündigt sind aber ein Audiokommentar, geschnittene Szenen, Outtakes, eine Featurette und Trailer. Klingt nach einem ordentlichen Bonus-Paket. 

Fazit: "Wild Chicks" ist leider nicht mehr so lustig, wie sein Vorgänger "Abserviert", der auch schon kein besonders anspruchsvolles Werk war. Für wen die Gags gerne besonders zotig und die Outfits der Darstellerinnen nicht knapp genug sein können, der wird aber vielleicht auch hier ein paar unterhaltsame Minuten vor dem Fernseher verbringen können.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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