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Wild Rose

Wild Rose

Großbritannien 2019 - mit Jessie Buckley, Julie Walters, James Harkness, Craig Parkinson, Daisy Littlefield ...

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Originaltitel:Wild Rose
Genre:Musikfilm, Drama
Regie:Tom Harper
Kinostart:12.12.2019
Produktionsland:Großbritannien 2019
Laufzeit:ca. 100 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.facebook.com/eOneGermany/
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Die junge Rose-Lynn Harlan (Jessie Buckley) aus Glasgow lebt für die Musik. Ihr Traum ist es, als Country Sängerin Karriere zu machen. Doch ihr Temperament steht ihr dabei nicht selten im Weg. Nachdem sie eine Gefängnisstrafe abgesessen hat, will Rose-Lynn so schnell als möglich nach Nashville und dort ganz neu anfangen. Zu dumm nur, dass ihr dafür nicht nur das Geld fehlt und sie ja auch nur auf Bewährung draußen ist. Zudem sind da ja auch noch ihre beiden kleinen Kinder, die bisher bei ihrer Großmutter Marion (Julie Walters) aufgewachsen sind. Und für die soll Rose-Lynn nun auch die Verantwortung übernehmen. Mutter sein und Geld verdienen – da bleibt eigentlich keine Zeit, um noch Karriere zu machen. Doch so einfach will Rose-Lynn ihren Traum nicht aufgeben… 

"Wild Rose" ist ein mitreißend inszeniertes und toll gespieltes Musikdrama, das mit einem guten Soundtrack und einer starken Hauptdarstellerin punkten kann. Der Film von Tom Harper ("Die Frau in Schwarz 2") hat eigentlich nur ein Problem. Die Protagonistin des Films ist mit ihrem egoistischen und auch selbstzerstörerischen Verhalten nicht gerade ein großer Sympathieträger. Natürlich – und das ist kein Spoiler – wird sie am Ende ihre Lektion gelernt haben. Doch bis dahin vernachlässigt sie ihre Kinder, beleidigt andere Menschen und sucht die Schuld für ihren bislang nicht eingetretenen Erfolg immer bei anderen. Und bisweilen ist ihr Verhalten einfach nur dumm. 

Da Mitgefühl, Verständnis oder gar Sympathie aufzubauen, ist verdammt schwierig, ganz egal, wie gut diese Figur von Schauspielerin Jessie Buckley auch gespielt wird. Zudem ist es auch schade, dass Harper eine recht authentisch wirkende Dramaturgie aufbaut, nur um dann am Ende doch eher in Richtung märchenhaftes Happy End abzudriften. Zugegeben, durch den letzten Akt wird der Film dann tatsächlich zu so etwas wie einem Feel-Good-Movie. Doch auf dem Weg dorthin macht es der Regisseur seinem Publikum nicht gerade leicht, sich auf Rose-Lynns Seite zu schlagen. Was wahrscheinlich in erster Linie daran liegt, dass die Leidtragenden ihres Verhaltens ihre Kinder sind. 

Dennoch ist "Wild Rose" in vielerlei Hinsicht ein starker Film, der als Plädoyer dafür, seinen Träumen zu folgen, durchaus funktioniert. Einzig der Zusatz "… nur nicht um jeden Preis" hätte vielleicht noch etwas stärker hervorgehoben werden können. Auf jeden Fall ist Tom Harper ein mitreißendes Drama mit einer auf ihre kaputte Art interessanten Hauptfigur und mit richtig guter Musik (vorausgesetzt man hat ein leichtes Faible für Country) gelungen – und dafür gibt es dann trotz einiger Schwächen noch ein klares: Sehenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Wild Rose (Großbritannien 2019)"
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