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Wonder Woman – Blu-ray

Wonder Woman – Blu-ray

USA 2017 - mit Gal Gadot, Chris Pine, Robin Wright, Danny Huston, David Thewils, Ewen Bremner u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung - Film:
Ausstattung:

Filminfo

Originaltitel:Wonder Woman
Genre:Abenteuer, Fantasy, Action
Regie:Patty Jenkins
Verkaufsstart:02.11.2017
Produktionsland:USA 2017
Laufzeit:ca. 141 Min
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch (Dolby Atmos)
Untertitel:Deutsch, Englisch
Bildformat:16:9 (2.40:1) 1080p High Definition
Extras:Epilog, Featurettes, erweiterte Szenen, verpatzte Szenen
Label:Warner Bros Home Entertainment
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Amazon Link : Wonder Woman – Blu-ray

Film: Auf einer kleinen Insel, sicher abgeschirmt vom Rest der Welt, wird die Amazonenprinzessin Diana (Gal Gadot) zu einer starken Kriegerin ausgebildet. Dabei ahnt sie nicht, welche wahrhaft göttliche Macht in ihr schlummert. Erst als der junge Pilot Steve Trevor (Chris Pine) nach einer Bruchlandung an den Strand gespült wird, verfolgt von feindlichen Soldaten, bekommt Diana einen Eindruck von der Welt, die abseits des Schutzschirmes liegt. Und dieser Eindruck ist kein guter. So beschließt sie, Steve zu begleiten und für die Menschheit gegen das Böse zu kämpfen. Denn sie ist überzeugt davon, dass die blutigen Wirren des Ersten Weltkrieges gestoppt werden können, wenn es ihr gelingt, Ares, den Gott des Krieges, zu besiegen. Und so zieht Diana in den Kampf – und Wonder Woman ist geboren!

"Wonder Woman" ist der neueste Beitrag des DC Extended Universums, das nach Christopher Nolans  "Dark Knight"-Trilogie bislang unter keinem guten Stern stand. Auch wenn "Man of Steel" und "Batman v. Superman" an den Kinokassen nicht wirklich baden gegangen sind, kamen die Filme weder bei Kritikern, noch bei den Fans besonders gut an. "Suicide Squad" war ein Schritt in die richtige Richtung, konnte aber trotzdem die Erwartungen vieler Fans nicht wirklich erfüllen. Die gute Nachricht aber ist, dass die Macher auf die Kritik gehört und daraus scheinbar auch gelernt haben. Denn abgesehen von dem wieder einmal etwas arg überfrachteten Finale macht "Wonder Woman" all das richtig, was an den anderen DC-Filmen kritisiert wurde.

Regisseurin Patty Jenkins, die unverständlicherweise seit ihrem mehrfach ausgezeichneten Debüt "Monster" aus dem Jahr 2003 keinen Kinofilm mehr inszeniert hat, schafft hier die perfekte Balance aus klassischem Abenteuerfilm und großem Fantasy-Kino, gewürzt mit der genau richtigen Prise an augenzwinkerndem Humor. Gal Gadot hat schon in "Batman v. Superman" bewiesen, dass sie die perfekte Wahl für Verkörperung der 1941 geschaffenen Comicheldin ist. Doch erst hier kann sie all ihre Stärken erst richtig ausspielen. Gadot überzeugt dabei als Actionheldin ebenso wie als Schauspielerin. Da sie hier nicht nur auf die Kriegerin im sexy Outfit reduziert wird, kann die israelische Schauspielerin der Figur tatsächlich so etwas wie Tiefe verleihen – etwas, was ihren Kollegen Superman und Batman im DC Extended Universums bislang gefehlt hat.

Der Film profitiert aber auch ungemein von der guten Chemie zwischen Gadot und Chris Pine, der zwar einen äußerst charmanten Helden gibt, der Hauptfigur aber niemals die Schau stiehlt. Denn das ist voll und ganz Wonder Womans Film – und damit auch ein echtes Novum: Der erste Blockbuster mit einer Superheldin (die Debakel "Catwoman" und "Elektra" zählen nicht und sollten ohnehin besser aus dem kollektiven Comic-Fan Gedächtnis verschwinden) – und dann auch noch mit einer wirklich Großartigen!

Ebenfalls positiv erwähnt werden sollte, dass der Film – anders als die anderen DC Filme – nicht mehr so düster ist und gerade die erste große Actionsequenz bei schönstem Tageslicht spielt. Das erhöht nicht nur die Schauwerte, sondern auch den Spaßfaktor des Films deutlich. Doch auch "Wonder Woman" ist bei all verdientem Lob nicht ganz frei von Schwächen. So kann der Oberschurke nur bedingt überzeugen und zum Ende hin übernimmt dann auch wieder der Stil, für den Zack Snyder mit seinen Filmen so viel Kritik einstecken musste. Doch auch wenn der letzte Akt nicht ganz überzeugen kann, so ist "Wonder Woman" insgesamt eine wirklich gelungene Comic-Verfilmung und ein toller Superheldinnen-Film, der den Zuschauern Action, tolle Effekte, Spannung, Humor und einen kleinen Schuss Romantik bietet. Was will man mehr? Dafür gibt es ganz klar ein: Absolut sehenswert!

Bild + Ton: Nachdem die letzten DC-Filme vor allem düster waren, überzeugt "Wonder Woman" gerade zu Beginn mit vielen hellen Szenen, die durch eine kraftvolle Farbgebung gekennzeichnet sind. Mit den Szenen im Kriegsgeschehen weichen immer mehr die Farben und die allzu bekannte Düsternis übernimmt das Ruder. Immerhin sind auch hier Kontraste und Detailschärfe auf einem hohen Niveau, so dass der Filmgenuss nicht weiter getrübt wird. Der Dolby Atmos Mix ist sehr lebhaft und lässt sowohl die sehr kraftvollen Soundeffekte, als auch kleine Nebengeräusche sehr gut zur Geltung kommen. Sehr gut!

Extras: Das Bonusmaterial startet mit einem amüsanten Epilog zum Film (ca. 2:41 Min.), der für die deutsche Veröffentlichung sogar synchronisiert worden ist. Darauf folgt ein handelsübliches Making of über die Entstehung des Films (ca. 16:26 Min.). Unter der Überschrift "Die Vision einer Regisseurin" verbergen sich fünf Kurzdokus über die versteckte Insel (ca. 4:56 Min.), über die Schlacht am Strand (ca. 4:56 Min.), über die alte Fotografie, die bereits in "Batman v. Superman" zu sehen war (ca. 5:07 Min.), über Diana in der Gegenwart (ca. 4:39 Min.), sowie über Wonder Woman im Krieg (ca. 5:03 Min.) – eine Szene, die Patty Jenkins von Anfang an äußerst wichtig gewesen ist.

Auf diese Sammlung von Featurettes folgen weitere Kurzdokumentationen über die Amazonen (ca. 9:35 Min.), über die drei großen Legenden im DC Universum (ca. 16:05 Min.), über die Bedeutung von Wonder Woman (ca. 23:08 Min.), sowie mit einem Blick hinter die Kulissen (ca. 15:34 Min.). All diese Features sind eine Mischung aus Interviews, Aufnahmen von den Dreharbeiten oder von den Vorbereitungen, sowie diversen Film-Clips. Gerade für Fans sind da einige sehr interessante und sehenswerte Momente mit dabei, doch insgesamt bleibt das Ganze trotz der Fülle recht oberflächlich.

Zum Abschluss des Bonusmaterials gibt es noch fünf erweiterte (ca. 9 Min.), sowie eine alternative Szene (ca. 1:04 Min.) und ein paar amüsante Outtakes (ca. 5:37 Min.). Alles in allem ein ordentliches: Sehenswert!

Fazit: "Wonder Woman" ist der bislang wohl beste und unterhaltsamste Film aus dem aktuellen DC Universum. Ein actionreicher Abenteuerfilm, der auch den Humor nicht zu kurz kommen lässt und der mit einer wirklich starken Heldin überzeugen kann. Die Blu-ray gefällt mit einer sehr guten Umsetzung von Bild und Ton. Das knapp zweistündige Bonusmaterial beleuchtet verschiedene Aspekte der Produktion und der Figur Wonder Woman, kratzt aber letztendlich nur an der Oberfläche. Trotzdem reicht das alles absolut verdient für ein: Absolut empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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