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Zu scharf um wahr zu sein - DVD

Zu scharf um wahr zu sein - DVD

USA 2010 - mit Jay Baruchel, Alice Eve, T. J. Miller, Mike Vogel, Nate Torrence ...

Filminfo

Originaltitel:She`s out of my league
Genre:Komödie, Romantik
Regie:Jim Field Smith
Verkaufsstart:23.09.2010
Produktionsland:USA 2010
Laufzeit:ca. 104 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch, Englisch, Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch, Englisch, Türkisch (beim Audiokommentar: Deutsch, Englisch)
Bildformat:16:9 (2.35:1)
Extras:Audiokommentar, entfernte Szenen, Bloopers, Devon`s Dating Show
Regionalcode:2
Label:Paramount
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Amazon Link : Zu scharf um wahr zu sein - DVD

Film: Sympathischer Loser verliebt sich in unerreichbare Traumfrau – wie oft haben wir diese Prämisse schon im Kino sehen dürfen (oder müssen) – und wie oft war das Resultat wenig unterhaltsam. Ein Film mit dem Titel "Zu scharf um wahr zu sein" verspricht dann auch nicht wirklich subtilen Humor mit Tiefgang. Umso angenehmer ist dann die Überraschung, dass das Spielfilmdebüt von Jim Field Smith ein wirklich netter, sympathischer und lustiger Film geworden ist.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Kirk (Jay Baruchel), ein unauffälliger Durchschnittstyp, der als Sicherheitsbeamter am Flughafen von Pittsburgh arbeitet. Mit Hilfe seiner besten Freunde Jack (Mike Vogel), Stainer (T.J. Miller) und Devon (Nate Torrence) versucht Kirk, über die Trennung von seiner Freundin Marnie (Lindsay Sloane) hinweg zu kommen, immer noch hoffend, dass sie eines Tages zu ihm zurück kommt. Dieser nicht gerade glückliche Lebensumstand ändert sich schlagartig, als Kirk die attraktive Molly (Alice Eve) kennen lernt und sich die erfolgreiche Wahnsinnsfrau auch noch für ihn zu interessieren scheint. Doch als zwischen den Beiden eine echte Beziehung zu entstehen scheint, kommen Kirk ernsthafte Zweifel. Denn Molly ist einfach "Zu scharf um wahr zu sein"...

Womit die romantische Komödie punkten kann, ist nicht unbedingt Originalität, sondern das Kunststück, die richtige Mischung aus Herz und etwas derberen Klamauk zu finden. Dabei lässt sich "Zu scharf um wahr zu sein" am ehesten mit "Verrückt nach Mary" vergleichen, wobei Smith noch weniger Gewicht auf Scherze unterhalb der Gürtellinie legt und somit seine Figuren und deren Handlungen ein wenig glaubwürdiger macht. So ist es dann auch ein Stück weit nachvollziehbar, wie sich eine Frau wie Molly in einen unscheinbaren, unsicheren Typen wie Kirk verlieben kann. Das ist allerdings auch ein Verdienst der Hauptdarsteller.

Jay Baruchel, der bislang in erster Linie in Nebenrollen in Filmen wie "Million Dollar Baby", "Almost Famous" oder "Tropic Thunder" positiv aufgefallen ist, dessen Figur Kirk vor einigen Jahren wahrscheinlich noch von Ben Stiller gespielt worden wäre, gibt den unscheinbaren Durchschnittstypen mit einem genügend hohen Sympathiewert, um von den Zuschauern als "Held" der Geschichte akzeptiert zu werden. Und auch Alice Eve, die noch vor einigen Jahren in "Starter for 10" die eher unsympathische, zickige Variante von Molly gespielt hat, verkörpert glaubwürdig die Mischung aus Attraktivität, Selbstbewusstsein und Weltgewandtheit. Einerseits treffen hier zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch sehnen sich Beide nach genau dem Gleichen: nicht für ihre Äußerlichkeiten, sondern für ihr Wesen, ihren Charakter geliebt zu werden.

Zugegeben, es gibt ein paar Gags, die schießen über die Ziellinie hinaus und sind einfach nur albern. Doch unterm Strich ist "Zu scharf um wahr zu sein" ein sympathischer, warmherziger Film mit ein paar wirklich witzigen Szenen (Kirks große Ansprache in einem Flugzeug und vor allem das Nachspiel gehört ohne Frage zu den Highlights des Films), dessen charmante Darsteller über so manche kleine Drehbuchschwäche hinweg trösten. Daher gilt: wer romantische Hollywood-Komödien mit einem leicht derben Einschlag mag, der sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen!

Bild + Ton: Die technische Umsetzung entspricht völlig den Ansprüchen, die an einen Film dieses Genres gestellt werden kann. Das Bild ist sauber und in weiten Teilen auch sehr scharf (aber nicht zu scharf um wahr zu sein), der Ton wird vom Soundtrack und den Dialogen dominiert und spielt sich daher auch eher im Frontalbereich ab. Gut!

Extras: Los geht es beim Bonusmaterial mit einem Audiokommentar von Regisseur Jim Field Smith. Smith liefert einen sehr sympathischen Kommentar ab, erzählt einige interessante, aber auch amüsante Anekdoten von den Dreharbeiten, besonders denen am Flughafen, oder weist stolz auf den einzigen Special Effekt im Film hin. Der Kommentar verfügt lobenswerter Weise über optionale Untertitel in Deutsch und Englisch.

Auf ein Making of müssen interessierte Zuschauer leider verzichten. Statt dessen dürfen Devon und Kirks leicht debiler Bruder ein paar Minuten lang sinnlose Dating-Tipps von sich geben, was leider nicht wirklich lustig ist. Amüsanter sind da schon die 6 Minuten an verpatzten Szenen und die fünf Minuten angeschnittenen Szenen, die u.a. auch ein verlängertes Ende enthalten. Mehr gibt es leider nicht.

Fazit: "Zu scharf um wahr zu sein" ist eine sympathische Romantic-Comedy mit leicht derben Einschlag, die besonders mit ihren Darstellern punkten kann. Die DVD gefällt mit ihrer guten technischen Umsetzung, das Bonusmaterial dagegen fällt etwas schwach aus. Dennoch: durchaus empfehlenswert!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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