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September 2018
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Bike-Sharing: Fahrradverleih in Frankfurt

Mit dem Rad durch die Stadt

Ihr kennt das doch sicherlich auch: Ihr habt einen wichtigen Termin oder ein Date am anderen Ende der Stadt: Auf den Straßen ist mal wieder die Hölle los, Busse und Bahnen sind überfüllt oder haben Verspätung und zum Laufen ist es einfach zu weit. Jetzt müsste man ein Fahrrad haben. Aber entweder ist das eigene Rad zu weit weg, hat einen Platten oder ist schlicht und ergreifend nicht existent. Zum Glück gibt es das Bike-Sharing, die moderne Art des Fahrradverleihs. Überall in der ganzen Stadt stehen Räder, die über die jeweilige App, an einem Terminal oder per Telefon aufgeschlossen und für wenig Geld benutzt werden können. Wir stellen Euch hier mal einige der Bike-Sharing Angebote in Frankfurt vor.

Call a Bike

Der Klassiker ist dieses Angebot der Deutschen Bahn. In 50 Städten und an einigen ICE-Bahnhöfen gibt es über 13.000 Räder – darunter auch zahlreiche in Frankfurt. Die große Marktpräsenz hat zur Folge, dass es im Stadtgebiet recht viele Stationen gibt, an denen Ihr die Call-a-Bike Räder findet, ausleihen und zurückgeben könnt. Die Ausleihe ist über die App, aber auch telefonisch, mit Kundenkarte und an einigen Stationen auch über ein Terminal möglich. Die Räder lassen sich über die Webseite oder die App recht genau lokalisieren.

Es gibt verschiedene Tarife, aus denen der User wählen kann. Wer den Basis-Tarif (3 € pro Jahr) wählt, der zahlt 1 € für 30 Minuten, maximal 15 € für 24 Stunden. Über einen Account können dann zwei Räder gleichzeitig ausgeliehen werden. Der Komfort-Tarif kostet 9 € pro Monat oder 49 € im Jahr. Wer diesen Tarif wählt, zahlt für die ersten 30 Minuten nichts, danach 1 € für jede halbe Stunde, maximal 12 € für 24 Stunden. Hier lässt sich nur 1 Rad ausliehen, aber man kann den Tarif noch um ein Partnerrad erweitern (7 € pro Monat/29 € pro Jahr).

Wer den Service nicht regelmäßig nutzt, der kann auch einfach einen Tagespass wählen. Dieser kostet 15 € für 24 Stunden und 40 € für 72 Stunden.

Vorteile: Gute Verfügbarkeit, verschiedene Aktivierungsmöglichkeiten, gute Lokalisierungsmöglichkeit der verfügbaren Räder

Nachteile: Das Abstellen der Räder abseits der offiziellen Call-a-Bike Stationen kostet 5 €

Mehr Infos unter: https://www.callabike-interaktiv.de/de/staedte/frankfurt

Byke

Recht neu am Markt ist das Angebot von Byke. Die Räder stechen aufgrund ihrer Farbe schon sehr deutlich aus der Masse heraus und sind daher gut auffindbar. Das Angebot von Byke scheint zudem sehr attraktiv: Der User zahlt keine Registrierungsgebühr, keine Kaution und kann die Räder überall an öffentlichen Plätzen ausleihen und wieder abstellen. Für das Aufladen von Guthaben wird man zudem mit einem Bonusbetrag belohnt, der dann automatisch nach Verbrauch des eigenen Guthabens verrechnet wird. Bezahlt werden kann mit Visa, Mastercard oder über Paypal.

Auch die Handhabung ist sehr simpel gehalten: Einfach die App runterladen, die eigene Mobilfunknummer eintragen und es kann losgehen. Um ein Rad zu leihen, muss lediglich der QR Code am jeweiligen Bike gescannt werden. Durch das Schließen des Schlosses wird dann die Miete automatisch beendet. 30 Minuten kosten 0,50 €.

Demnächst wird es noch weitere attraktive Angebote geben: Einen Tagespass (Innerhalb von 24 Stunden maximal 12 Fahrten) für 3 €. Das Monatsabo soll 10 € kosten und schließt zweimal 30 Minuten Nutzungszeit pro Kalendertag ein, jede weitere 30 Minuten werden mit 0,50 EUR abgerechnet. Und das Jahresabo für 50 € wird zweimal 30 Minuten Nutzungszeit pro Kalendertag einschließen, jede weitere 30 Minuten werden mit 0,50 EUR abgerechnet.

Klingt verlockend, oder? Allerdings sind dies momentan noch Launch-Preise, die ggf. noch angepasst werden können. Also auf jeden Fall vor der Nutzung noch einmal die aktuelle Preisliste checken.

Vorteile: Keine Kaution, keine Registrierungsgebühr, markante Optik der Räder, an allen öffentlichen Orten abstellbar

Nachteile: Attraktive Launch-Preise können sich ggf. noch erhöhen – sonst sind aktuell keine wirklichen Nachteile auszumachen.

Mehr Infos unter: http://byke.de/

oBike

Auch oBike wollte in Frankfurt Fuß fassen - doch nach einigen Monaten ist nun Schluß damit. Die Räder von oBike sind die ersten Leihräder, die wieder aus dem Stadtbild verschwinden. Mit einer relativ kleinen Flotte und einer verhältnismäßig hohen Kaution konnte sich der Anbieter gegen die Konkurrenz einfach nicht durchsetzen.

nextbike

Seit 2007 ist der Bike-Sharing Anbieter nextbike am Markt. Die rund 300 verfügbaren Räder können an offiziellen Stationen ausgeliehen und wieder abgegeben werden. Diese lassen sich über die Webseite oder die App lokalisieren. Die Ausleihe funktioniert über die App, telefonisch über die Hotline oder bei einigen Stationen auch über den Bordcomputer. Die Registrierung bei nextbike ist kostenlos, nur wer sich über die Hotline registrieren lässt, muss eine Gebühr von 3 € bezahlen.

Die Ausleihe der Räder kostet 1 € pro 30 Minuten oder maximal 9 € am Tag. Wer den Service regelmäßig nutzen möchte, der sollte den Jahrestarif von 48 € wählen. Hier sind die ersten 30 Minuten frei, jede weitere halbe Stunde kostet dann 1 €. Attraktiv ist das Angebot von nextbike für Gruppen, denn auf einen Account lassen sich gleichzeitig gleich 4 Räder ausleihen.

Vorteile: Kostenlose Registrierung, bis zu 4 Räder gleichzeitig über einen Account ausleihbar.

Nachteile: Abholung und Abgabe der Räder nur an den offiziellen Next-Bike Stationen

Mehr Infos unter: https://www.nextbike.de/de/frankfurt/

Limebike

Das kalifornische Unternehmen Limebike ist der jüngste Anbieter in Frankfurt. Seit Ende 2017 versucht sich Limebike mit seinen Leihrädern gegen die Konkurrenz zu behaupten. Mit günstigen Preisen und einer einfachen, stationslosen Handhabung soll der Erfolg aus den USA auch in Deutschland wiederholt werden. Die Nutzung ist, ähnlich wie bei anderen Anbietern, sehr einfach: App runterladen, Bike mit dem QR-Code entsperren und nach der Nutzung auf einem legalen Parkplatz abstellen und am Hinterrad absperren, um die Fahrt zu beenden. Die Nutzung kostet 1 € pro 30 Minuten.

Vorteile: Räder können an allen öffentlichen Orten abgestellt werden. Gute Räder, leichte Handhabung.

Nachteile: Noch verhältnismäßig kleine Flotte und wenige Informationen auf der Homepage.

Mehr Infos unter: www.limebike.com/blog/limebike-erobert-frankfurt

 

Generell gilt: Lest Euch vor der ersten Nutzung die Richtlinien gut durch. Die Räder, die an keinen festen Stationen zurückgegeben werden müssen, sollten trotzdem immer an öffentlich zugänglichen Plätzen abgestellt werden. Niemals in Hausfluren, Hinterhöfen, Parkhäusern oder Parks. Überprüft immer nach dem Abschließen der Räder über die jeweilige App, ob Eure Fahrt auch wirklich beendet wurde. Und achtet auf die Räder, damit auch die nächsten Benutzer problemlos ihren Zielort erreichen.

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