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Frankfurts Stadtteile: Bockenheim

Einwohner: ca. 33.000

Seit 1895 gehört Bockenheim zu Frankfurt, es schließt sich unmittelbar an Westend und Palmengarten an. 

Der Stadtteil profitiert von seiner direkten Nähe zum Messegelände und dem Bankenviertel und entwickelte sich in den letzten 20 Jahren durch die City-West zu einem weiteren großen Wirtschaftsstandort Frankfurts. Vom alten Industrieviertel ist nicht mehr viel zu sehen. 

Einst dominierte die Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ihren 40.000 Studenten das Straßenbild. 

An der Senckenberganlage liegen die großen Institute der Universität, die jedoch zum Großteil nach Niederursel verlagert werden. 

Der Uni-Standort Bockenheim ist fast vollständig aufgelöst. Der Umzug vom Campus Bockenheim zum Campus Westend und Campus Riedberg ist bald abgeschlossen. 

Im multikulturellen Alt-Bockenheim haben sich die Reste der alternativen Szene längst mit dem Kommerz angefreundet. 

Ehemalige Spontikneipen, Buchhandlungen, schicke Bistros, Restaurants und Cafés, Boutiquen und Schnäppchenläden, Filialgeschäfte und türkische Gemüsehändler, Dönerbuden und Pizzerien reihen sich einträchtig in der kopfsteingepflasterten Leipziger Straße, Bockenheims geschäftiger Hauptschlagader, aneinander. 

Kulturell hat Bockenheim einiges zu bieten. Ob Dramatische Bühne in der ExZess-Halle, das Titania-Theater in der Basaltstraße oder das ehemalige TAT (2004 eingestellt) im alten Straßenbahndepo, welches heute als Spielstätte der Städtischen Bühnen genutzt wird: Das Bockenheimer Depot, einst Betriebshof und die ehemalige Hauptwerkstatt der Straßenbahn in Frankfurt. 

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude aus dem Jahr 1900 mit der backsteinernen Kulisse, ist wegen der hölzernen Dachkonstruktion aus halbkreisförmigen Bogenbindern architektonisch wertvoll. 

Das Wahrzeichen Bockenheims, die mittelalterliche Bockenheimer Warte, gehört genaugenommen noch zum Westend. 

Der spätgotische Wehrturm aus den Jahren 1434-1435 wurde zur Verstärkung der einst die Stadt umgebenden Landwehr errichtet. 

Die Bockenheimer Warte ist einer von vier Frankfurter Warttürmen, die auch heute noch existieren. 

Am Fuße der Bockenheimer Warte findet jeweils donnerstags ein Wochenmarkt mit breitgefächertem Warenangebot statt. 

Naturmuseum Senckenberg 

Das Senckenbergmuseum ist eines der bedeutendsten Naturkundemuseen in Europa. Berühmt ist es für die beeindruckenden Saurierskelette. Im Jahre 2003 wurde das Museum umgebaut und modernisiert. Derzeit wird an der Erweiterung des Museums gearbeitet. 

Fernmeldeturm 

Das höchste Bauwerk der Stadt, der 337m hohe Fernmeldeturm, im Volksmund auch "Ginnheimer Spargel" genannt, liegt in Bockenheim und nicht, wie viele glauben, in Ginnheim, auch wenn dies die "Namensgebung" vermuten lässt. Momentan wird geplant, ob der Turm, in dem früher ein Restaurant untergebracht war, in Zukunft wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. 

Ökohaus Arche 

In unmittelbarer Nähe des Bernusparks steht in der Kasseler Straße das 1992 nach ökologischen Gesichtspunkten fertig gestellte Ökohaus Arche. 

Das auch außerhalb Frankfurts bekannte Haus ist innen und außen begrünt und bewässert. Auf den Dächern wachsen sogar Bäume. 

Bernuspark 

Eingerahmt zwischen Schloßstraße und S-Bahn-Linie liegt der 1952 von der Stadt aus Privatbesitz erworbene 1,5 Hektar große Park mit kleinem Weiher mit original historischer Brücke, zwei Kinderspielplätzen und schönem, teils exotischem Baumbestand. 

Rebstockpark 

Im Südwesten des Stadtteils liegt der 1962 eröffnete Rebstockpark, ein 75.000 Quadratmeter Landschaftspark mit großem Weiher, Obsthaine, Spielflächen und Liegewiesen. 

1982 wurde im Park das Rebstockbad, ein Erlebnisbad, eröffnet. Seit 1986 fahren durch den Rebstockpark die Feldbahnen des Frankfurter Feldbahnmuseums. 

Rebstockgelände

Am Rande des Rebstockparkes entsteht zur Zeit nach einem Entwurf von Peter Eisenman ein neues Stadtviertel, das Wohnungen für 4.500 Menschen und Arbeitsplätze für 5.500 Menschen zur Verfügung stellen soll. 

Im Rahmen der Bewerbung von Frankfurt RheinMain für die Olympischen Spiele 2012 war das Rebstockgelände als Standort für zahlreiche Spielstätten vorgesehen. Frankfurt scheiterte aber in der nationalen Vorentscheidung an Leipzig. 

Das Rebstockgelände hat seinen Namen von der Familie Rebstock, einer Frankfurter Patrizierfamilie, zu deren Besitz das hier gelegene Hofgut Rebstock gehörte.

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