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Oktober 2020
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Frankfurts Stadtteile: Dornbusch

Einwohner: ca. 18.000

Der Stadtteil entstand erst 1946 aus Teilen von Ginnheim und Eckenheim. 

Der Name stammt von den einst hier vorherrschenden Dornbüschen, die aber schon den, unter dem Bürgermeister Adickes beschlossenen, ersten Siedlungsbauten weichen mussten. 

Neue Wohnviertel, wie das "Dichterviertel" westlich der Eschersheimer Landstraße und das "Bertramsviertel" südlich des Marbachwegs mit den schönen Gründerzeitvillen entstanden und avancierten schnell zu den bevorzugten Wohngegenden Frankfurts. 

Bekannt wurde der Dornbusch durch das Funkhaus des "Hessischen Rundfunks" an der Bertramswiese (obwohl dieses rechtlich zum Stadtteil Nordend gehört). 

Das 1949 ursprünglich für den Deutschen Bundestag errichtete Plenargebäude wurde, nachdem Frankfurt in der Hauptstadtfrage Bonn knapp unterlag, zum "Funkhaus Am Dornbusch" umfunktioniert. 

Sehenswert ist die 1960 erbaute evangelische Dornbuschkirche mit dem frei stehenden Glockenturm und dem kunstvoll gestalteten rd. 20 m² großem Buntglas-Fenster. 

Das "Haus Dornbusch" gilt als Hessens erstes Bürgerhaus. 

Der kleine aber feine Wochenmarkt findet jeden Dienstag an der Carl-Goerdeler-Straße statt. 

Im Süden des Stadtteils liegen die vier Hektar große Bertramswiese und der Bertramshof. Letzterer wurde 1888 als Meierei erbaut und bis nach dem zweiten Weltkrieg bewirtschaftet. 

Der Bertramshof ist ein aus roten Hartbrandziegeln erbautes Ensemble aus Stallungen, Scheunen, Gutshof und Wasserturm. Es steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute die Hörfunkstudios des "Hessischen Rundfunks". 

Ein Ärgernis für die Bewohner ist die oberirdische U-Bahntrasse, die den Stadtteil quasi in zwei Teile zerschneidet. 

Der Sinaipark, auf dem Gelände einer ehemaligen Großgärtnerei entstanden, ist die grüne Oase des Stadtteils. 

Im südöstlichen Teil dieses Parks liegt die unter Naturschutz stehende sogenannte Sinai-Wildnis, ein wildbewachsenes circa ein Hektar großes Gelände, das nur von schmalen Pfaden durchzogen wird. 

Elternhaus der Anne Frank 

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 im Marbachweg 307 geboren (ermordet im März 1945 im KZ Bergen-Belsen). 

Von 1931 bis zur Emigration 1934 wohnte die Familie Frank in der Ganghoferstraße 24 im Dichterviertel. 

Anne Frank war ein jüdisch-deutsches Mädchen, das sich mit seiner Familie während des Zweiten Weltkriegs in Amsterdam versteckt hielt, aber noch kurz vor Kriegsende dem nationalsozialistischen Völkermord zum Opfer fiel. 

Das Tagebuch der Anne Frank gilt heute als einzigartiges menschliches Dokument aus der Zeit des Holocaust.

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