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Frankfurts Stadtteile: Kalbach

Einwohner: ca. 5.250

Der Name des Stadtteils bedeutet wahrscheinlich "Kalter Bach". 

Nach der Überlieferung rastete 754 der Leichenzug des Heiligen Bonifatius auf seinem Weg von Mainz nach Fulda bei Kalbach im Kreuzerfeld (Bonifatiusquelle). 

Zum 1250. Todestag des Heiligen wurde am 13. Juli 2004 entlang des historischen Leichenzugs die Bonifatiusroute, die auch die Bonifatiusquelle bei Kalbach beinhaltet, eröffnet. 

Der beschauliche Stadtteil wurde 1972 gemeinsam mit Nieder-Eschbach, Nieder-Erlenbach und Harheim nach Frankfurt eingemeindet. 

Es gibt eigentlich nur zwei größere Straßen im Ort, sowie die katholische St. Laurentiuskirche (Saalkirche von 1733-65 im Stil des Bauernbarock), mehrere landwirtschaftliche Betriebe, ein großes Sport- und Freizeitzentrum und den direkt am Bach gelegenen Freizeitpark, der zur 1.200-Jahr-Feier des Stadtteiles 1972 eröffnet wurde. 

Durch das 86,9 Hektar große Gewerbegebiet „Am Martinszehnten" im Norden Kalbachs, geriet der Stadtteil wieder vermehrt in den Blickpunkt des Stadtgeschehens. 

Hier entstand für 42 Mio. Euro auf einer Grundstücksfläche von 128.000 m², als Ersatz für den traditionsreichen Gemüsegroßmarkt im Frankfurter Ostend, das neue Frischezentrum Frankfurt (Schwerpunkt Obst- und Gemüsehandel), das am 04. Juni 2004 den Betrieb aufnahm.

Besonderheit

Der Kalbacher Kinderverein ist sogar bundesweit bekannt, da er alljährlich den Literatur-Preis "Kalbacher Klapperschlange" ausrichtet - den ersten Jugendliteraturpreis Deutschlands, der seit 1988 jährlich von einer reinen Kinder-Jury in Frankfurt vergeben wird.

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