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September 2020
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Frankfurts Stadtteile: Riederwald

Einwohner: ca. 5.300

Der Riederwald, 1910 als Arbeitersiedlung gegründet, ist einer der kleineren Stadtteile Frankfurts, der 4 km östlich der Innenstadt liegt. 

Im Jahre 1193 wurden erstmals die Riederhöfe erwähnt. 

Im 15. Jahrhundert kamen sie in den Besitz des Frankfurter Hospitals zum Heiligen Geist. 

Die Siedlung Riederwald liegt auf einem Teil einer Niederung die zwischen dem Main und einem am Seckbacher und Bornheimer Hang entlang ziehenden eiszeitlichen später versumpften Seitenarm des Mains angeschwemmt wurde. 

Der rd. 33 ha große Riederwald ist ein Rest des dort entstandenen Auenwaldes. 

Seit 1914 ist der Riederwald mit seinem schönem Mischwaldbestand Waldpark und Erholungsgebiet mit Spazierwegen, Ruheplätzen, Spielwiesen und Abenteuerspielplatz. 

Der Stadtteil zeichnet sich besonders durch seine Siedlungsarchitektur aus, die in den Jahren 1910 bis 1928 in drei Bauabschnitten entstanden ist und in großen Teilen bis heute unverändert erhalten blieb. 

Im östlichen Teil herrscht der sog. "Heimatstil" mit zweigeschossigen Doppelhausgruppen mit hohen Mansardendächern vor. Es folgt der expressionistische Stil mit überbauten Durchgängen und begrünten Innenhöfen. 

Die Häuser im westlichen Teil gehören in die Kategorie "Neues Bauen" mit Flachdächern, charakteristischen Fenstern und Balkonen. Noch heute hat dieses Wohngebiet mit den vielen Grünflächen eine besondere Atmosphäre. 

Die Straße Am Erlenbruch bildet die nördliche Stadtteilgrenze. 

Hier liegt das Feuchtbiotop Riederbruch, das durch den geplanten Ausbau der Autobahn nach wie vor stark gefährdet ist. Hier herrscht stille Beschaulichkeit.

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