Berlin Berlin

Bühne & Buch - Show
Alte Oper
Event-Termine:
05.07.2023 - 19:30 Uhr (Mittwoch)
06.07.2023 - 19:30 Uhr (Donnerstag)
07.07.2023 - 19:30 Uhr (Freitag)
08.07.2023 - 15:00 Uhr (Samstag)
08.07.2023 - 19:30 Uhr (Samstag)
09.07.2023 - 19:00 Uhr (Sonntag)
Wo:
Alte Oper
Opernplatz 1
60313 Frankfurt am Main

Die Revue BERLIN BERLIN lädt zum Tanz auf dem Vulkan

Preisgekrönt und aufwendig überarbeitet: Die große Show der Goldenen 20er Jahre spielt im Winter 2022 in Berlin und gastiert im Sommer 2023 an ausgewählten Opern- und Konzerthäusern Der Vorverkauf für die Sommertermine startet am 6. Oktober 2022!

Bubiköpfe, Wasserwellen, schmucke Paillettenkleider – bei den Damen stehen in den 1920er Jahren die Zeichen auf Emanzipation. Und die Herren? Die stürzen sich in lässigen Knickerbockern und mit Schiebermützen ins Dickicht der Nacht. Denn jetzt sitzt das Geld wieder lockerer, Zuversicht und Lebensfreude sind angesagt – und die Lust auf „Amüsemang“. Die preisgekrönte Revue BERLIN BERLIN – Die große Show der Goldenen 20er Jahre lädt ein in diesen brodelnden Kosmos, mit seinen ausschweifenden Absinth-Gelagen, mit wilder Musik und feschen Revuegirls. Der Tanz auf dem Vulkan kann beginnen:  „Der Dietrich ihr Milljöh“ geht im Sommer 2023 auf Gastspielreise an die renommiertesten Klassik- und Opernbühnen Deutschlands. Sie wird im Juli 2023 an der Alten Oper Frankfurt zu erleben sein.

Die „Roaring Twenties“ in neu inszeniertem Gewand

„BERLIN BERLIN ist uns eine Herzensangelegenheit“, erklärt Ralf Kokemüller, Produzent und CEO der Mehr-BB Entertainment. „Diese Revue lebt und wandelt sich wie das Leben selbst. Jetzt endlich das fortsetzen zu können, was wir und unsere Künstlerinnen und Künstler über Monate hinweg mit Leidenschaft, außerordentlicher Energie und Freude erarbeitet haben, macht mich sehr glücklich!“ Nach ihrer vielbeachteten Weltpremiere im Dezember 2019 im Admiralspalast in Berlin und einer ausverkauften ersten Gastspielserie wurde die mit dem Live Entertainment Award (LEA) gekrönte Revue weiterentwickelt und inhaltlich wie optisch aufwendig überarbeitet. Wie Berlin, die Stadt, die sich immerzu verändert, verändert sich auch BERLIN BERLIN. „So können wir noch mehr von der Club-Atmosphäre der 20er einfangen und noch intensiver erlebbar machen, wie alles damals stattgefunden hat – schräge, authentische Charaktere inklusive“, freut sich Regisseur und Autor Christoph Biermeier. „Wir erzählen bewusst nicht nur aus der Zeit von 1920 heraus, sondern auch aus unserer Gegenwart, die uns gerade wieder vor große Herausforderungen stellt.“

Im Winter 2021 hatten die Auswirkungen der Pandemie die zweite mehrmonatige Tournee nach wenigen Berlin-Auftritten jäh gestoppt. So konnten bisher nur wenige Zuschauer die neu inszenierte Show live erleben. Nun wird endlich wieder gespielt!

BERLIN BERLIN versammelt die Größen der Berliner Blütezeit von 1927 bis 1933 in einem Potpourri an Szenen, die so provokant und schillernd sind wie die Dekade selbst. Der charismatische Conférencier, der „Admiral“, erzählt pikante und verbriefte Anekdoten aus der Hauptstadt des Lasters und wagt mit dem 30-köpfigen Ensemble das Abenteuer auf Messers Schneide zwischen Wirtschaftskrise und ungebremster Vergnügungslust. Die Musik und die großen Stars ihrer Zeit erleben eine brillante Renaissance: In einem Moment keifen sich die Stilikone Marlene Dietrich und die Femme fatale und Selbstdarstellerin Anita Berber mächtig an, im nächsten landen Dramatiker Bertolt Brecht und Komponist Kurt Weill mit ihrer Dreigroschenoper einen unerwarteten Hit. Die unvergleichliche Skandaltänzerin Josephine Baker versetzt die Herren und Damen mit ihren ekstatischen Bewegungen in helle Aufregung, und die Comedian Harmonists erinnern sich an den weiten Weg bis zu ihren das Jahrhundert überdauernden Ohrwürmern.

Funken sprühen, wenn die Revuegirls ihre Beine zu Tänzen wie Charleston, Lindy Hop, Tango, Foxtrott und Swing schwingen und das BERLIN BERLIN-Orchestra mit über 30 zeitgemäß arrangierten deutschen und englischsprachigen Glanznummern wie „Bei mir bist du schön“, „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“, „Puttin’ on the Ritz“ und „Mackie Messer“ zum Tanz auf dem Vulkan einlädt. Schließlich jedoch finden Modernität, Innovationslust und Freiheit mit der Machtergreifung der Nazis auf der Bühne wie in der Realität ein jähes Ende. Der Mythos aber lebt weiter!

Eine Zeit, in der es keine Grenzen gab

„BERLIN BERLIN erzählt von einer Zeit, in der die Stadt zum internationalen Schmelztiegel wurde, zum Brennpunkt für alle politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Ereignisse. Eine Welt, in der alles möglich war und in der es keine Grenzen gab“, sagt Regisseur Christoph Biermeier. „Das Lebensgefühl der 20er Jahre wird mit großer Wirkungskraft an das Publikum weitergegeben.“ Für den angemessenen Sound der Show sorgen Musical Supervisor Gary Hickeson sowie Richard Morris, der die Arrangements schrieb. „Wir fangen das authentische Bild der 20er mit deutschen Titeln ein, aber auch mit internationaler Musik, die damals in die Stadt hineinströmte. Das war eine regelrechte Explosion an Musikstilen, die damals zusammenkamen, vom Berliner Schlager über amerikanischen Jazz bis hin zur Vokalmusik der Comedian Harmonists“, erläutert Hickeson

Berlin Berlin
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