Hurzlmeier – Malerei

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Ausstellung
Caricatura Museum Frankfurt
Event-Termine:
Wo:
Caricatura Museum Frankfurt
Weckmarkt 17
60311 Frankfurt am Main

Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt einmal mehr eine Ausstellung, die zum Lachen, aber mit ihrem hintersinnigen Humor auch zum Nachdenken anregt. In „Hurzlmeier Malerei“ werden die besten und komischsten Arbeiten des Künstlers Rudi Hurzlmeier aus den vergangenen 35 Jahren gezeigt. Insgesamt 100 Arbeiten auf Leinwand und Papier sind noch bis zum 18. April zu sehen – allesamt Werke, die im Satiremagazin TITANIC erschienen sind.

Der Autodidakt erhielt 1980 bei der frisch gegründeten Münchner Stadtzeitung eine feste Seite für seine Cartoons. Für das P.M.-Magazin illustrierte Hurzlmeier Wirtschafts- und Spionagethemen. Er zeichnete Cartoons für Zeitschriften wie „Gong“, „HörZu“, „Stern“ und „Bunte“. Auf sein Talent aufmerksam wurde auch Robert Gernhardt, der die Satirezeitschrift TITANIC 1979 mitbegründet hatte. Unter der ersten Bewerbungs-Zeichnung, die Hurzlmeier eingesandt hatte, bemerkte er: „Der Zeichner könnte zu uns passen.“ Seit 1985 ist er als ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins tätig. In seiner langen Laufbahn als Cartoonist und Maler lieferte Hurzlmeier zudem Beiträge für „Penthouse Magazin“, „Eulenspiegel“, „Nebelspalter“, „Die Zeit“, „Stern“, „FAZ Sonntagszeitung“, „Spiegel online“, „Die Presse/Wien“ und „Süddeutsche Zeitung“.

Die Ausstellung in der Caricatura orientiert sich an den Werk-Kategorien, die der Maler selbst geschaffen hat – in Anlehnung an und als Persiflage auf die alten Meister: So bspw. „Große Pferdebilder“, „Moderne Hochgebirgsmalerei“, „Seestücke“, „Schwarzmalerei“ und „Heiligenbilder“. Zu sehen sind großformatige Acrylgemälde, aber auch eine breite Auswahl von Cartoons, die ergänzend dazu das zeichnerische Schaffen des Künstlers dokumentiert. Es gibt verschiedenste Serien zu bewundern: Bspw. den „Regelvollzug Aquarellmalkurs“, bei dem sich Hurzlmeier als Kursleiter im Knast verdient machte, Funde „Aus Gurlitts Sperrmüll“, und aktuell immer noch allmonatlich in Zusammenarbeit mit den Kollegen Rattelschneck und Hauck & Bauer erscheinend die Rubrik „Hier lacht der Betrachter“. Zudem wird seine Abhandlung „Über das Lächerliche an komischen Zeichnungen. Eine Doktorarbeit — quasi“ präsentiert, in der Hurzlmeier das eigene Zeichnen reich bebildert gleichermaßen wissenschaftlich und hochkomisch reflektiert.

Insgesamt 13 Plastiken von Rudi Hurzlmeier komplettieren die Schau im Caricatura Museum Frankfurt. Begrüßt und verabschiedet werden die Gäste im Schaufenster des Museums von einem (annährend) lebensgroßen Skulptoon des Kasseler Bildhauers Sigi Böttcher, der das Plakatmotiv „Selbst im Raumgleiter“ von Rudi Hurzlmeier in 3D umgesetzt hat.

Noch bis zum 18. April könnt Ihr die sehenswerte Ausstellung besuchen.

Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr, Mo geschlossen

 

Hurzlmeier – Malerei
Mai 2022
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