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Atemlos – Gefährliche Wahrheit

Atemlos – Gefährliche Wahrheit

USA 2011 - mit Taylor Lautner, Lily Collins, Alfred Molina, Sigourney Weaver, Michael Nyqvist, Maria Bello ...

Filminfo

Originaltitel:Abduction
Genre:Action, Thriller
Regie:John Singleton
Kinostart:13.10.2011
Produktionsland:USA 2011
Laufzeit:ca. 105 Min.
FSK:ab 12 Jahren
Webseite:www.Atemlos-GefaehrlicheWahrheit.de
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Als Jacob in den "Twilight"-Filmen ist Taylor Lautner in kürzester Zeit zum begehrten Teenie-Star aufgestiegen. Während er als attraktiver Werwolf ständig im Schatten von Vampir Edward steht, bekommt er nun in dem Action-Thriller "Atemlos – Gefährliche Wahrheit" die Chance, als einziger Mädchenschwarm einen ganzen Film alleine auf seinen durchtrainierten Schultern zu tragen. 

In dem Film spielt Lautner den Schüler Nathan Harper, der nicht schlecht staunt, als er bei den Recherchen zu einem Schulprojekt sein eigenes Bild auf einer Website für vermisste Kinder findet. Als er seine Eltern (Maria Bello, Jason Isaacs) damit konfrontiert, erfährt er, dass sie nicht seine leibliche Familie sind. Mehr können sie ihm nicht verraten, denn plötzlich wird ihr Zuhause von einem Killerkommando attackiert und in Schutt und Asche gelegt. Nathan kann fliehen und macht sich gemeinsam mit seiner Klassenkameradin Karen (Lily Collins) auf die Suche nach seiner wahren Identität. Doch die Reise in seine unbekannte Vergangenheit könnte für den Teenager tödlich enden... 

Die wohl wichtigste Nachricht für alle weiblichen Taylor Lautner Fans zuerst: es dauert nur fünf Minuten, bis sich der Schauspieler in bester Jacob-Manier seines Shirts entledigt und mit nacktem Oberkörper seine Fans zum Schwitzen bringt. Doch nicht nur das erinnert stark an Jacob. Denn auch der Rest von Lautners Performance ähnelt stark dem, was er in der beliebten "Twilight"-Reihe abliefert. Gerade dann, wenn er wütend in die Kamera blickt, erwartet man, dass er sich umgehend in einen Wolf verwandelt. Schauspielerische Vielseitigkeit ist hier nicht wirklich erkennbar. Doch da der Film ganz eindeutig auf Lautner zugeschnitten ist und in erster Linie seinen Fans gefallen soll, ist das eigentlich auch nicht weiter schlimm.  

Traurig ist dagegen, dass sich Regisseur John Singleton ("2Fast 2Furious") bei der Inszenierung lediglich bei den Actionsequenzen und Zweikämpfen wirklich Mühe gegeben hat. Denn die Dialoge sind wirklich extremst flach und die Dramaturgie schlampig ausgearbeitet. Dabei verschenkt der Film das Talent von großartigen Darstellern wie Alfred Molina, Sigourney Weaver, Michael Nyqvist ("Millennium"-Troligie), Maria Bello oder Jason Isaacs auf beinahe schon sträfliche Weise. Anstatt ein wenig der dramaturgischen Last auf diesen erfahrenen Schultern zu verteilen, degradiert Singleton dieses hochkarätige Ensemble zu Statisten und lässt die ganze Geschichte alleine von Lautner und Lily Collins, Tochter von Phil Collins, tragen. Und damit sind die beiden Jungstars einfach völlig überfordert.  

So kann "Atemlos – Gefährliche Wahrheit" beim besten Willen nicht als guter Film bezeichnet werden. Zwar ist ein gewisses Potential da, das wird aber völlig verschenkt, um Taylor Lautner möglichst oft und möglichst ansprechend die Leinwand füllen zu lassen. Und so stellt sich am Ende eigentlich nur die Frage, ob der Film zumindest sein Zielpublikum ansprechen kann. Hier lautet die Antwort ganz klar. Ja! Denn zum Einen ist der Thriller eindeutig ein Vehikel für Taylor Lautner und von dem bekommen Fans wirklich genug zu sehen. Dazu kommt, dass die Inszenierung trotz all ihrer Schwächen über einen gewissen Unterhaltungswert und ein ordentlichen Spannungslevel verfügt, der zumindest Kinobesucher unter 20 zufrieden stellen wird. Daher gilt: wer sich "Atemlos – Gefährliche Wahrheit" ansehen möchte, um mal wieder einen tollen Action-Thriller zu sehen, kann sich das Eintrittsgeld sparen. Für wen aber Taylor Lautner der eigentliche Grund ist, sich eine Kinokarte zu lösen, der/die wird mit Sicherheit gut bedient!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

Media:

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Kino Trailer zum Film "Atemlos – Gefährliche Wahrheit (USA 2011)"
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