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Juni 2018
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Buddy

Buddy

Deutschland 2013 - mit Michael Bully Herbig, Alexander Fehling, Mina Tander, Daniel Zillmann, Jann-Piet Puddu u.a

Die Frankfurt-Tipp Bewertung:

Filminfo

Genre:Komödie, Romantik
Regie:Michael Bully Herbig
Kinostart:25.12.2013
Produktionsland:Deutschland 2013
Laufzeit:ca. 94 Min.
FSK:ab 6 Jahren
Webseite:www.Buddy-Film.de
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Bully ist wieder da! Vier Jahre nach "Wickie und die starken Männer" hat Michael Bully Herbig endlich wieder auf dem Regiestuhl Platz genommen, um eine große Kinokomödie zu inszenieren. Im Gegensatz zu seinen früheren Filmen basiert diese allerdings nicht auf einer bekannten Vorlage, also weder auf einem Sketch aus seiner "Bullyparade", noch auf einer Zeichentrickserie. Vielmehr wagt er sich an einen ganz eigenständigen Stoff, der nicht nur ein wenig reifer, sondern auch sehr viel romantischer daher kommt, als "Der Schuh des Manitu" und Co.

Im Mittelpunkt von "Buddy" steht der Millionenerbe Eddie (Alexander Fehling), der davon überzeugt ist, das perfekte Leben zu führen. Er kann mit Geld nur so um sich schmeißen, eine Party nach der anderen feiern und jede Frau, die er haben will, ins Bett kriegen. Dass er gerade dabei ist, die Firma seines verstorbenen Vaters in den Bankrott zu manövrieren und sein Image völlig an die Wand zu fahren, scheint ihn nur wenig zu stören. Doch Hilfe naht, denn eines Tages erscheint dem arroganten Partyhengst sein Schutzengel Buddy (Michael Bully Herbig), der ihm helfen möchte, sein Leben endlich in den Griff zu bekommen. Dafür will Buddy ihn mit der alleinerziehenden Altenpflegerin Lisa (Mina Tander) verkuppeln. Doch wie soll man denn Amor spielen, wenn man nur für eine Halluzination gehalten wird? Und so muss sich Buddy erst einmal darum kümmern, dass Eddie daran glaubt, dass es Schutzengel wie ihn wirklich gibt…

"Buddy" beginnt sehr rasant, wobei sich der Humor gerade im ersten Drittel vornehmlich auf sehr einfach gehaltenen Slapstick konzentriert. Subtilität ist hier in keinem Moment zu spüren. Musik, Mimik und Gestik sind in diesem Teil des Films derart darum bemüht, das Publikum zum Lachen zu bringen, dass eher das Gegenteil erreicht wird. Dabei hätte die Komödie die arg übertriebenen Albernheiten gar nicht nötig gehabt. Denn wenn die Gags nicht mit dem Holzhammer serviert werden, funktioniert der Film richtig gut und ist stellenweise sogar das Beste, was Bully bislang abgeliefert hat. Auch wenn die Geschichte nicht gerade angefüllt ist mit frischen Ideen und unvorhersehbaren Überraschungen, so kann die Inszenierung doch mit jeder Menge Charme, gutem Timing und einer sehr gut miteinander harmonisierenden Besetzung überzeugen.

Dabei beweist gerade Alexander Fehling ("Goethe!", "Wer wenn nicht wir"), dass er nicht nur in dramatischen Filmen überzeugen kann, sondern auch ein großes Talent für komödiantische Stoffe an den Tag legen kann. Und auch in den etwas ruhigeren und romantischen Momenten der Komödie hinterlässt der Schauspieler einen richtig positiven Eindruck. Bully selbst spielt neben Fehling eher eine untergeordnete Nebenrolle, doch ist seine sympathische Ausstrahlung, die den Komiker, Schauspieler und Filmemacher bei seinen Fans so beliebt macht, stark genug, dass der ganze Film davon profitieren kann. Mina Tander schließlich erweist sich auch hier nach "Maria, ihm schmeckt`s nicht" als sehr charmantes Objekt der Begierde, wobei sie hier und da auch Gelegenheit bekommt, ihr humoristisches Können unter Beweis zu stellen.

Von einigen weniger gelungen Gags und kleinen Hängern einmal abgesehen, hat "Buddy"  eigentlich nur ein Problem: er unterscheidet sich zu sehr von seinen Vorgängern. Auch wenn das eigentlich sehr positiv gewertet werden muss, da Michael Bully Herbig als Filmemacher eine deutliche Entwicklung offenbart, so könnte es einem großen Erfolg doch im Weg stehen. Denn die Fans erwarten nach "Der Schuh des Manitu" oder "(T)Raumschiff Surprise" von Bully eine ganz bestimmte Art von Humor, die sie hier aber nur bedingt geliefert bekommen. Wer also mit der falschen Erwartungshaltung an "Buddy" herangeht, der könnte enttäuscht werden. Wer aber eine einfach nur sympathische Komödie mit etwas Slapstick, ein paar netten Gastauftritten, gut gelaunten Darstellern, einer sehr guten visuellen Umsetzung und mit jeder Menge Herz erwartet, der wird hier richtig gut bedient. Nach dem holprigen Anfang eine wirklich schöne Komödie, die sich das Fazit "Sehenswert" absolut verdient hat!

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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Kino Trailer zum Film "Buddy (Deutschland 2013)"
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