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Keith Lemon – Der Film - DVD

Keith Lemon – Der Film - DVD

Großbritannien 2012 - mit Leigh Francis, Laura Aikman, Kevin Bishop, Verne Troyer, Kelly Brook, Gary Barlow, Ronan Keating, David Hasselhoff u.a

Filminfo

Originaltitel:Keith Lemon – The Movie
Genre:Komödie
Regie:Paul Angunawela
Verkaufsstart:04.07.2013
Produktionsland:Großbritannien 2012
Laufzeit:ca. 82 Min.
FSK:ab 16 Jahren
Anzahl der Disc:1
Sprachen:Deutsch (Dolby Digital 5.1, DTS), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:Deutsch
Bildformat:16:9 (1.78:1)
Extras:Audiokommentar, Making of, Script Meeting, Interview, Alternatives Ende, Bloopers, Geschnittene Szenen, Trailer, Programmtipps
Regionalcode:2
Label:Sunfilm Entertainment
Webseite:www.sunfilm.de
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Amazon Link : Keith Lemon – Der Film - DVD

Film: Keith Lemon (Leigh Francis) ist es leid, nur vom Erfolg zu träumen. Er will es endlich auch in der Realität ganz an die Spitze schaffen. Und so verlässt er seine Heimatstadt Leeds und seine Freundin Rosie (Laura Aikman), um in London Karriere zu machen. Doch seine Erfindung des Securipole, mit dem man angeblich sein Auto vor Diebstahl schützen könne, schlägt nicht wirklich ein. Und dann hat er als Zahlen-Legastheniker beim Fiesen Steve (Leigh Francis) auch noch viel zu viele von den Pollern bestellt, die er nun natürlich auch bezahlen muss. Und da Keith das nötige Kleingeld fehlt, entführt der Fiese Steve kurzerhand Rosie und droht damit, sie umzubringen, wenn Keith nicht ganz schnell bezahlt. Es sieht gar nicht gut aus – bis Keith in einer TV-Show von David Hasselhoff der Weltöffentlichkeit ein Handy mit Touchscreen vorstellt, auf dessen Rückseite eine glänzende Zitrone prangt. Alle wollen nun dieses Handy haben und Keith wird zum schwerreichen Star. Doch anstatt seinen neuen Reichtum zu nutzen, um Rosie zu befreien, vergnügt er sich lieber mit Model Kelly Brook (Kelly Brook). Wird er rechtzeitig zur Vernunft kommen, um seine Rosie noch retten zu können?

Bereits im Jahr 2000 tauchte die von dem britischen Comedian Leigh Francis verkörperte Kunstfigur Keith Lemon in der kurzlebigen Satiresendung "Whatever I want" auf. Obwohl dieser nur eine sehr kurze Lebensdauer bescheinigt war, bedeutete dies nicht das Ende von Keith Lemon. Seine künstliche Bräune, seinen fiesen Akzent und seinen ganz speziellen Humor durfte er zwischen 2002 und 2004 auch in der Sketch-Comedy Serie "Bo` Selecta!" ausleben. Schnell wurde die Figur in England zum Kult, es folgte eine eigene Show ("Keith Lemon`s very brilliant World Tour"), eine Comedy Game Show und diverse Auftritte in Talk- und Comedy-Shows. Diese Popularität sollte natürlich ausgenutzt werden, weshalb ein eigener Keith Lemon Kinofilm eine ganz logische Idee zu sein schien.

Mit "Keith Lemon – Der Film" haben Leigh Francis und sein Co-Autor/Regisseur Paul Angunawela es nicht nur geschafft, etliche Prominente zu einem oftmals nur wenige Sekunden andauernden Gastauftritt zu bewegen. Auf der Seite Rotten Tomatoes, auf der sämtliche Filmkritiken gesammelt und ausgewertet werden, haben sie den unglaublichen Wert von 0% positiver Kritiken erreicht. Der Film sei eine der schlechtesten britischen Komödien aller Zeiten, wäre einfach nur peinlich und würde jede Form von subversivem Witz, der Keith Lemon ansonsten ausgemacht hätte, vermissen.

Die Komödie ist sicherlich nicht besonders anspruchs- oder niveauvoll. So ist gleich die Eingangsszene eine Traumsequenz, in der Keith seiner Traumfrau Kelly Brook auf ihre wundervollen "Hörner niesen darf". Hier wird gleich klar, in welchen Körperregionen der Humor vorrangig angesiedelt ist. Etliche Geschmacklosigkeiten folgen und auch über zum Teil wirklich furchtbare Maskierungen, mit denen Francis auch als Craig David oder Mel B auftritt, dürfte gerade deutschen Zuschauern, die mit "Bo` Selecta!" und anderen Arbeiten des Komikers nicht vertraut sind, kaum amüsieren.

Dennoch ist die Komödie längst nicht so schlecht, wie sie von den englischen Kritikern gemacht wurde. Es gab gerade in den letzten Jahren deutlich üblere Machwerke. Denn "Keith Lemon – Der Film" hat in dem Wust aus Sex- und Fäkalwitzchen auch ein paar richtig gute Gags versteckt, bei denen besonders die Seitenhiebe auf den Apple-Kult für ein paar ordentliche Lacher sorgen. Zudem erweist es sich bei der deutschen Fassung als gute Entscheidung, dass für die Synchronisation von Keith Lemon auf den Comedy-erprobten Michael Iwannek zurückgegriffen wurde. Iwannek, der schon Chandler in "Friends", Alien Roger in "American Dad" oder Zach Galifianakis in den "Hangover"-Filmen gesprochen hat, gewinnt durch seine Art auch den nicht wirklich gehaltvollen Dialogen durchaus einen gewissen Witz ab.

Dennoch ist klar, dass an "Keith Lemon – Der Film" wirklich nur solche Zuschauer ihre Freude haben werden, die keinen Wert auf Niveau liegen und Humor der besonders tiefergelegten Art mögen. Wer über Sperma-Duschen lachen kann und sehen möchte, wie sich David Hasselhoff, Gary Barlow, Ronan Keating, Jedwood oder auch Billy Ocean (!) gut gelaunt selbst auf die Schippe nehmen, der könnte sich hier durchaus köstlich amüsieren. Alle anderen dagegen werden geneigt sein, den britischen Kritikern zuzustimmen.

Bild + Ton: Satte Farben, eine ordentliche Gesamtschärfe, keine Verschmutzungen oder auffällige Bildstörungen – das sind die Aspekte, mit denen die visuelle Umsetzung der DVD überzeugen kann. Der deutsche Ton, der als Dolby Digital 5.1 Mix und dts-Spur vorliegt, hat neben den klar verständlich abgemischten Dialogen auch ein paar nette Surround-Momente zu bieten. Kein echter Sound-Hammer, aber für eine Komödie mehr als ausreichend. Gut!

Extras: Ganz gleich, was man von dem Film selbst halten mag, in Sachen Bonusmaterial kann die DVD voll und ganz überzeugen. Los geht es mit einem (nicht untertitelten) Audiokommentar von Keith Lemon persönlich, den er gemeinsam mit seinem Regisseur eingesprochen hat. Die übrigen Extras verfügen allesamt über optionale Untertitel. Los geht es da mit einem guten Making of (ca. 26 Min.), in dem ein recht amüsanter Blick auf die Entstehung der Komödie geworfen wird. Es gibt zudem einen Besuch bei einem Script Meeting (ca. 3:10 Min.), ein kurzes Interview mit dem von Kevin Bishop gespielten Douglas (ca. 1:10 Min.), ein etwas anderes Ende (ca. 2 Min.), sowie ein paar Outtakes (ca. 5 Min.) und geschnittene Szenen (ca. 16 Min.). Dazu kommen noch der Trailer zum Film und weitere Programmtipps des Anbieters. Daran gibt es nun wirklich Nichts zu meckern!

Fazit: "Keith Lemon – Der Film" ist wahrlich nichts für Feingeister. Der Humor ist vorrangig in den unteren Körperregionen angesiedelt und reduziert sich fast vollständig an die Ausschüttung diverser Körpersäfte und zotige Sexwitzchen. Gut versteckt wurden dazwischen aber auch einige wirklich gute Gags und amüsante Gastauftritte platziert. Wer es gerne etwas derb und hemmungslos albern mag und nicht allzu großen Wert auf niveauvolle Unterhaltung legt, der könnte hier durchaus seinen Spaß haben. Die DVD ist technisch gut umgesetzt und hat jede Menge Zusatzmaterial zu bieten, das durchaus einen gewissen Spaßfaktor besitzt.

Ein Artikel von Sebastian Betzold

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