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Juli 2018
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Winter-Special: Winterdepression – Ursache und Abhilfe

Teil 3

Winterdepression - eine Volkskrankheit?

Immer müde, grundlos traurig, schlechte Laune, Null-Bock-Stimmung.

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden unter der Winterdepression, die in den trüben, kalten und regnerischen Monaten von Oktober bis März auftritt. 75 Prozent der Betroffenen sind Frauen.

In südlichen Ländern ist die Zahl der Winterdepressiven erheblich geringer, am Mittelmeer kommt sie kaum vor.

Wie entsteht eine Winterdepression?

Im Winter verbringen viele Menschen die meiste Zeit bei künstlichem Licht.

Der Mangel an natürlichem Licht veranlaßt die Zirbeldrüse mehr Melatonin zu bilden.

Dieses Hormon stellt die innere Uhr auf Ruhe und Winterschlaf ein und verlangsamt den Stoffwechsel.

Außerdem unterdrückt Melatonin die Produktion des Glückshormons Serotonin.

Bei vielen Menschen verschlechtert sich die Laune. Die Lust, etwas zu unternehmen, schwindet. Die Müdigkeit steigt und häufig auch der Appetit.

Winterdepression: Typische Symptome

Energielosigkeit, Unausgeglichenheit, Traurigkeit, Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, gedrückte Stimmung, Vernachlässigung sozialer Kontakte, Heißhunger auf Süßes, erhöhtes Schlafbedürfnis.

Winterdepression: Was kann man dagegen tun?

Wer in einem Stimmungstief steckt, dem fällt es oft schwer, sich zu irgendetwas "aufzuraffen".

Aber gerade frische Luft, Bewegung und Geselligkeit sind jetzt vonnöten.

Ein paar Tips:

Viel Bewegung an frischer Luft. Geeignet sind Spaziergänge, Joggen oder Walken, Radtouren und Skilanglauf.

Pläne schmieden für angenehme Vorhaben, z. B. eine Reise, Kino- oder Theaterbesuch oder eine Party.

Alleinsein möglichst vermeiden. Sich mit Freunden verabreden und gemeinsam etwas unternehmen.

Sich etwas Gutes tun, z. B. schön essen gehen (Fisch ist wegen der Omega-3-Fettsäuren besonders empfehlenswert) oder ein paar Saunagänge.

Viel Milch trinken und Bananen essen, da der Eiweißbaustein Tryptophan den Serotinspiegel erhöht.

Tritt keine Verbessrung ein, ist professionelle Hilfe dringend erforderlich.

Lt. Prof. Ulrich Hegerl vom "Kompetenznetz Depression" gibt es bei Winterdepressionen "sehr gute Behandlungsmöglichkeiten".

Speziell mit der Lichttherapie werden bei etwa 80% der Betroffenen gute Resultate erzielt.

Mit einer Tageslicht-Vollspektrum-Lampe ab 10.000 Lux lässt sich die Therapie auch zu Hause durchführen. Therapieempfehlungen gibt der Hausarzt oder Psychiater.

Buchtipp zum Thema

Lichttherapie: Das Programm gegen Herbst- und Winterdepression.

Lichttherapiegerät

Lichttherapiegräte wie z.B. das Philips HF3420/01 EnergyUp tragen dazu bei, dass sich der Mensch aktiver fühlt. Zudem helfen sie bei der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus und bei Stimmungsschwankungen in der dunklen Jahreszeit.

Winterdepression: Link zum Thema

Artikel von Prof. Ulrich Hegerl bei netdoktor.de.

Weiter geht es in

TEIL 1: Der Winter - Die dunkle Jahreszeit

TEIL 2: Fit durch den Winter

TEIL 4: Wintergedichte

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