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September 2018
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Feiertage im Herbst

Herbst-Special Teil 3

Im Herbst gibt es eine ganze Reihe bedeutender Feiertage und Gedenktage. Dazu gehören der Tag der deutschen Einheit, Halloween, Reformationstag, Martinstag, Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag, Totensonntag und Buß- und Bettag. Wir haben für Euch mal die einzelnen Feiertage und Feste zusammengestellt und beleuchten ein wenig ihre Bedeutung.

Tag der deutschen Einheit (3. Oktober)

Am 3. Oktober 1990 traten die im Juli wieder eingerichteten fünf Länder der DDR (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen), die 1952 aufgelöst worden waren, dem Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland (BRD) bei.

Einen Tag später fand im Berliner Reichstagsgebäude die erste konstituierende Sitzung des gesamtdeutschen Bundestags statt, der den 3. Oktober (anstelle des 17. Juni) zum Tag der Deutschen Einheit erklärte

Halloween (31. Oktober)

Das Wort "Halloween" kommt vermutlich von "All Hallows Eve", der Vorabend von "All Hallows Day" (Allerheiligen). Daraus entstand im Laufe der Zeit die Abkürzung Halloween.

Wahrscheinlich ist Halloween keltischen Ursprungs (Samhain) und die Iren haben dieses Fest ins Leben gerufen.

Mehr zu Halloween findet Ihr HIER in unserem gesonderten Halloween-Special

 

Reformationstag (31. Oktober)

In Erinnerung an den 31. Oktober 1517, den Tag an dem Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Missbrauch des Ablasswesens und die Glaubensentfremdung der katholischen Kirche veröffentlichte, feiern die Protestanten in aller Welt den Reformationstag.

Im Volksbrauch spielt der Gedanke an Tod und Vergänglichkeit bei den im Herbst stattfindenden Feier- u. Gedenktagen (siehe Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag) eine wichtige Rolle

Allerheiligen (1. November)

Jährliche Gedenktage für Verstorbene - seien es Märtyrer oder Heilige - gab es bereits im antiken Christentum.

Das Fest entwickelte sich aus dem Fest der Weihe des Pantheons in Rom, welches in der christlichen Kirche als Fest zu Ehren Marias und aller Heiligen gefeiert wurde. Anno 835 führte Papst Gregor IV. diesen Brauch offiziell ein.

Allerseelen (2. November)

In der römisch-katholischen Kirche ein Gedächtnistag der Toten. Sein ursprünglicher Zweck war es, neben dem Beten und dem Almosengeben den Seelen im Fegefeuer beizustehen.

998 legte dann Odilo von Cluny die Allerseelenfeier auf den 2. Nov. Die Mönche von Cluny verbreiteten das Fest im 11. Jahrhundert. Erst 1311 wurde er offiziell in den römischen Kalender aufgenommen.

Zu Allerseelen werden die Gräber der Verstorbenen geschmückt sowie Grablichter, die sog. "Seelenlichter", entzündet.

Volkstrauertag (Sonntag vor dem Totensonntag)

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag. Er wird seit 1952 im November am Sonntag vor Totensonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen

Totensonntag (letzter Sonntag vor dem 1. Advent)

Der Totensonntag wurde in Preußen 1816 von König Friedrich Wilhelm III. als Gedenktag für die Gefallenen der Befreiungskriege eingeführt.

Seit dem 19. Jh. entwickelten sich in Deutschland die Tradition des Totensonntags, der am letzten Sonntag im Kirchenjahr gefeiert wird, bevor mit dem 1. Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

Am Totensonntag ist es üblich, die Friedhöfe zu besuchen und die Gräber zu schmücken.

Buß- und Bettag (am Mittwoch vor dem Totensonntag)

Die Geschichte dieses Tages geht auf die Reformationszeit zurück, als die evangelischen Kirchenordnungen Buß- und Bettage anordneten, die zu verschiedenen Zeiten und häufig zu aktuellen Anlässen abgehalten wurden.

An diesen Tagen wurde die gesamte Bevölkerung anläßlich drohender Gefahren (z. B. bei Seuchen oder im Dreißigjährigen Krieg) öffentlich zu Buße und zum Gebet aufgerufen

Aus dieser Tradition entstanden im Lauf der Zeit regelmäßig abgehaltene Buß- und Bettage.

1853 und 1878 beschäftigte sich die Eisenacher Konferenz evangelischer Kirchenleitungen damit, einen allgemeinen Buß- und Bettag einzuführen.

Als Datum einigte man sich auf den Mittwoch vor dem letzten Sonntag nach dem Dreifaltigkeitstag.

1995 wurde der Buß- und Bettag als staatlich-kirchlicher Feiertag in allen Bundesländern mit Ausnahme von Sachsen trotz erheblichen Protestes der evangelischen Kirche abgeschafft.

Mit dem zusätzlichen Arbeitstag sollte der Arbeitgeberanteil an der Pflegeversicherung finanziert werden.

Seither hat die öffentliche Beachtung des Buß- und Bettag erheblich abgenommen

Martinstag (11. November)

Der Martinstag wurde nach dem des Heiligen Martin von Tours (* um 316/317; † 8.12.397) benannt. Er war der dritte Bischof von Tours und ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche.

Der Legende nach soll Martin an einem eiskalten Tag im Winter am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann, der erbämlich fror, begegnet sein. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen.

Der Martinstag ist in Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das Martinsgansessen, der Sankt-Martins-Umzug, das Martinssingen und das Martinsfeuer

Sankt-Martins-Umzug

Am Martinstag wird vielerorts zur Abendstunde in einem Gottesdienst des Lebens des Heiligen Martin gedacht und danach machen sich die Kinder mit den Laternen auf zur Lichterprozession.

Martinssingen

Im Anschluss an den Martinszug wird mancherorts noch das Martinssingen praktiziert, bei dem die Kinder mit ihren Laternen von Haus zu Haus ziehen und mit Gesang Süßigkeiten, Gebäck, Obst und andere Gaben erbitten

Martinsfeuer

Am Martinstag werden zur Abendstunde Martinsfeuer entfacht. Dabei wird das Feuer als Symbol verstanden - es bringt Licht in das Dunkle. Im christlichen Glauben erinnert das Licht an Jesus Christus.

Das größte Martinsfeuer Frankfurts findet am 11.11. im Günthersburgpark im Frankfurter Stadtteil Nordend statt.

Martinsgans

Auch die Martinsgans ist heute weit verbreitet. Die Gans als Symbol für den Heiligen Martin ist ein Brauch, der sich auf eine Legende beruft.

Martin wehrte sich angeblich dagegen Bischof zu werden und so versteckte er sich in einem Stall. Doch die schnatternden Gänse verrieten ihn, und er musste das Bischofsamt annehmen.

Seitdem müssen jedes Jahr viele Gänse für ihren "Verrat" mit dem Leben “bezahlen“.

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