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21. Frankfurter Gründerpreis verliehen: Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner

01.09.2021 | 14:44 Uhr | Business
21. Frankfurter Gründerpreis verliehen: Das sind die Gewinnerinnen und Gewinner

Junge Unternehmen, die mit neuen Ideen nicht nur die Wirtschaft unserer Stadt bereichern, wurden in diesem Jahr zum mittlerweile 21. Mal ausgezeichnet. Von einer 17-köpfigen Jury wurde das Startup talking hands flipbooks auf den 1.  Platz des Frankfurter Gründerpreises 2021 gewählt. Mit der innovativen Idee zur Vermittlung von Gebärdensprache durch Gebärden-Daumenkinos konnten die Gründerinnen Maria Möller und Laura Mohn die Jury auf ganzer Linie überzeugen. Mit ihrem Konzept können Kommunikationsschwierigkeiten zwischen hörenden Kindern und Kindern mit beschränktem Hörvermögen auf eine spielerische Art und Weise abgebaut werden. Der erste Platz des Frankfurter Gründerpreises 2021 ist mit einem Preisgeld von 12.500 Euro dotiert.

Mit dem zweiten Preis und mit einem Preisgeld von 10.000 Euro wurde die Frankfurter Brauunion mit Sven Weisbrich ausgezeichnet. Komplettiert wird das Team mit der Gastronomin Raffaela Schöbel und dem Gastronomen Simon Horn, beide Inhaber des Margarete-Restaurants. Das erste Frankfurter Bier vom Gründungsteam heißt FXXXFXXXR Helles und ist ein Bier von Frankfurtern für Frankfurter. Das Bier ist handwerklich gebraut und ohne Zusatzstoffe. Erfolgreich hat das Unternehmen auch schon Partnerschaften mit Kiosken, Supermärkten, Getränkehändlern, Restaurants und Bars geschlossen.

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. Einerseits, weil wir nicht damit gerechnet haben und andererseits, weil das, was wir in Frankfurt machen und noch vorhaben, im wahrsten Sinne des Wortes eine breite Bühne und damit öffentliche Unterstützung findet. Das macht Mut. Das gesamte Team der FRANKFURTER BRAUUNION arbeitet eifrig daran, weitere Orte und gute Gründe zu schaffen, damit alle Menschen in Frankfurt mehr gemeinsame Zeit genießen und somit auch Neues in unserer Stadt entsteht. Der Gründerpreis ist eine tolle Auszeichnung dafür“, sagt Co-Gründer und Geschäftsführer Sven Weisbrich.

Der dritte Preis geht in diesem Jahr gleich an zwei Gründer: Das Café Heimelig sowie die Kitabuli GmbH überzeugten die Jury auf gleiche Weise, weshalb beide mit einem Preisgeld von jeweils 3750 Euro ausgezeichnet wurden. Die Gründerin Tina Brückmann überzeugt mit ihrem generationsübergreifendem Gastronomiekonzept, welches Jung und Alt einbindet. Im Café Heimelig bereiten Rentnerinnen und Rentner Back- und Süßspeisen nach ihrer eigen traditionellen Rezeptur zu. Tradition und Werte werden genauso großgeschrieben wie der bewusste Einsatz aller Lebensmittel sowie die Nutzung von hochwertigen und gesunden Lebensmitteln. Die Gründerin Senada Dzogovic der Kitabuli GmbH beeindruckte die Jury mit einer zentralen Kita-Software für Elterninitiativen und freie Träger. Von der Kinder- und Personalverwaltung über die automatisierte Buchhaltung bis hin zu den Berichten und Auswertungen erleichtert die Software den Arbeitsalltag und schafft Zeit für die Arbeit mit Kindern. Softwareschulungen oder Fachtagungen zum Thema Prozessoptimierung in Kitas ergänzen das Spektrum an Angeboten. Mit Kitabuli werden neue digitale Gestaltungslösungen im Kitabetrieb aufgezeigt.

„Der Frankfurter Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal verliehen. Dass sich 34 Unternehmen dieses Jahr für den Frankfurter Gründerpreis beworben haben, zeigt, wie viele tolle Menschen es in Frankfurt am Main gibt, die mit ihren Geschäftsmodellen und Ideen unsere Stadt bereichern. Alle ausgezeichneten Unternehmen stehen für eins: die Qualität des Gründerökosystems der Stadt Frankfurt am Main“, sagte Stadtrat Markus Frank.

Insgesamt haben sich seit Bestehen des Preises 646 Unternehmen mit ihren Geschäftsideen beworben. Die Jury zeigte mit der Auswahl der Preisträger in der Vergangenheit ein gutes Gespür. „Über 80 Prozent der 74 Preisträgerinnen und Preisträger, die bislang ausgezeichnet wurden, sind nach wie vor erfolgreich am Markt. Das zeigt, wie nachhaltig und solide die Geschäftsideen der Preisträgerinnen und Preisträger sind“, freut sich Geschäftsführer Oliver Schwebel.

Die Aufzeichnung der Preisverleihung ist auf dem YouTube-Kanal der Wirtschaftsförderung Frankfurt und unter YouTube verfügbar.

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