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Das caricatura museum bringt Ari Plikat nach Frankfurt

22.03.2017 | 10:04 Uhr | Kultur
Das caricatura museum bringt Ari Plikat nach Frankfurt

Nach einem Besucherrekord im vergangenen Jahr und der erfolgreichen Ausstellung der „sternBilder“ widmet sich das caricatura museum in seiner neuesten Präsentation erneut einem herausragenden Künstler. Dieses Mal ist es der mehrfach ausgezeichnete Cartoonist Ari Plikat, der die Besucher des Museums mit seinen charmant wahnsinnigen Figuren, den herrlichen Wortspielen und bösen Pointen zum Lachen bringen wird. Plikats Zeichnungen sind derb, wirken bewusst so, als wären sie „leicht hingeworfen“. F.E. Bernstein bezeichnete Plikats Stil augenzwinkernd als „Gegensatz zum Jugendstil“. Doch wer genauer hinsieht, der merkt, dass der Diplom-Grafiker die Details nie aus dem Auge verliert.

In seinen Arbeiten, die regelmäßig in der TAZ, in der TITANIC, der FAZ, dem Stern oder Spiegel online veröffentlicht werden, lässt Plikat kein Thema unberührt. Tabus kennt er zunächst nicht. Doch er will nicht einfach nur provozieren. Er will einen humorvoll entlarvenden Blick auf unsere Gesellschaft, auf unseren Alltag, aber auch auf die Politik werden, der vor allem eines sein soll: lustig. Und dies gelingt ihm immer wieder auf seine ganz eigene, besondere Art und Weise.

Das ist durchaus mal derb, albern, vulgär, böse und politisch unkorrekt. Doch gerade, da er sich nicht an Konventionen hält und sich über sie lustig macht, funktionieren die Cartoons so gut. In der bislang größten Präsentation seiner Arbeiten, die Museumsleiter Achim Frenz mit der gewohnten Bescheidenheit als die „schönste Ausstellung der Welt im schönsten Museum der Welt“ bezeichnet hat, sind neben Arbeiten aus seiner annährend 30jährigen Karriere als Cartoonist auch ganz neue Cartoons zu sehen. Dazu gibt es Entwürfe, Postkarten, zahlreiche „Pappenheimer“ oder auch zwei Skulpturen. Thematisch wird ebenfalls die gesamte Bandbreite abgedeckt. Ob Tod, Sex, Tiere, Religion, Politik oder sogar Vampire – hier bekommt wirklich Jeder und Alles sein Fett weg.

Die Ausstellung bietet damit einen guten Blick auf das breite Spektrum des Schaffens von Ari Plikat und macht dadurch absolut nachvollziehbar, warum er solche Auszeichnungen wie den Sondermann für Komische Kunst (2010) oder den Deutschen Karikaturenpreis in Silber (2006) verliehen bekommen hat. Wer den ganz besonderen Stil von Ari Plikat mag oder generell gerne über tabulose Komische Kunst lacht, der sollte sich die Ausstellung, die bis zum 23. Juli zu sehen ist, nicht entgehen lassen.

Passend zur Ausstellung ist im Lappan Verlag auch ein neues Buch mit Cartoons von Ari Plikat erschienen. Viele der Werke, die im caricatura museum zu sehen sind, findet man auch in „Das ist mein Hip Hop!“ wieder, weshalb das auch im Museumsshop erhältliche Buch die perfekte Ergänzung zum Ausstellungsbesuch darstellt.

Weitere Infos zur Ausstellung findet Ihr HIER in unserem Veranstaltungskalender

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