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Das POP UP BOAT legt am Mainufer an

13.09.2016 | 16:42 Uhr | Kultur
Das POP UP BOAT legt am Mainufer an

Das Jüdische Museum wird grundlegend erneuert und beschreitet neue Wege, um mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Frankfurt ins Gespräch zu kommen. In Anlehnung an die jüdische Tradition temporärer Bauten, die an die Zeit der israelitischen Wüstenwanderung erinnern, bezieht das Museum nun ein Schiff neben dem Eisernen Steg am Schaumainkai, das mit Ausstellungselementen versehen und neu gestaltet wurde. Das Schiff wird sechs Wochen lang zum Pop Up Boat des neuen Jüdischen Museums. Es eröffnet am 4. September 2016, dem Europäischen Tag der Jüdischen Kultur, und schließt zu Beginn des Laubhüttenfests (Sukkot). An Bord findet ein umfangreiches und vielseitiges Veranstaltungsprogramm statt.

Das Pop Up Boat dient als ein Labor für die neue Dauerausstellung des Jüdischen Museums: In einem eigens erbauten Ausstellungsmodul werden sowohl Sammlungsobjekte als auch architektonische Pläne präsentiert, welche die Museumsmitarbeiter*innen den Besucher*innen persönlich vorstellen. Kurzvorträge zur Mittagszeit und nachmittägliche Workshops geben einen Einblick in Fragen und konzeptionelle Gedanken zur neuen Dauerausstellung. Zwei partizipative Stationen laden dazu ein, über einen Namen für den neuen Stadtplatz im Eingangsbereich des Museums abzustimmen und Wünsche an das neue Jüdische Museum zu richten.

Das kostenlose Tagesprogramm ist in drei Formate gegliedert:

Open Boat zum Verweilen an Bord, täglich von 12-19 Uhr

Lunch Talks der Museumsmitarbeiter*innen, Mo-Fr um 14 Uhr

Workshops „Meet the Curator – Feel the Object“, Mo-Fr um 16 Uhr, Sa- So um 14 Uhr

Neben dem täglichen Ausstellungs- und Gesprächsangebot finden tagsüber auch Veranstaltungen mit Gästen statt, die ebenfalls kostenlos sind. Zu den Highlights des Tagesprogramms gehören zwei Gesprächsveranstaltungen: Am Eröffnungsnachmittag diskutieren Daniela Eisenstein (Direktorin des Jüdischen Museums Franken), Hanno Loewy (Präsident der Association of European Jewish Museums und Direktor des Jüdischen Museums Hohenems), Naomi Lubrich (Direktorin des Jüdischen Museums der Schweiz) und Mirjam Wenzel (Direktorin des Jüdischen Museums in Frankfurt) unter der Moderation von

Volker Breidecker über die Zukunft Jüdischer Museen in deutschsprachigen Ländern. Am 24. September unterhalten sich Volker Reiche und der FAZRedakteur Andreas Platthaus über den Comic „Manu und Saul“ am Bauzaun vor dem Rothschild-Palais. Zum Abschluss des Pop Up Boat am Sonntag, 16. Oktober, werden Vocal Global Music eine Konzertmatinee mit Songs auf Hebräisch, Englisch und in Kreol darbieten.

Darüberhinaus findet an drei Sonntagen ein gesondertes Programm für Kinder ab 8 Jahren statt:

„Jüdische Takte und Töne“ mit der Opernsängerin Aviva Piniane (4.9.)

„Arche Noah“ mit dem Erzähler Rudi Gerharz (25.9.)

„Gut behüttet“ zum Laubhüttenfest (9.10.)

Jugendliche ab 12 Jahren sind am letzten Öffnungstag, 16. Oktober, zu einem Beatboxing Workshop eingeladen. Unter der Woche sind Schulklassen-Workshops in Zusammenarbeit mit dem Pädagogischen Zentrum des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums geplant. Für Speisen und Getränke an Bord sorgt Badias Catering.

Das abendliche Veranstaltungsprogramm stellt eine Plattform für jüdische Gegenwartskultur dar. Die Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte, Performances, kulinarische Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen, die an Bord stattfinden, geben einen Einblick in die Vielfalt jüdischer Selbstverständigungsprozesse. Einen thematischen Schwerpunkt des Abendprogramms bildet die Reflexion über Flucht und Migration sowie deren Bedeutung für die gegenwärtige Situation in Deutschland. Das Programm akzentuiert die Verschiebung traditioneller Zugehörigkeiten und Normen ebenso wie die Frei- und Zwischenräume, die das Unterwegssein jenseits – auch geschlechtsspezifischer – Rollenvorstellungen ermöglicht. Zu den Highlights in diesem Zusammenhang zählt eine Open Air Kino-Nacht im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals, die vier Kurzfilme zum Thema „On the road“ präsentiert.

Ein Podiumsgespräch mit Programmdirektorin Cilly Kugelmann (Jüdisches Museum Berlin), Schriftstellerin Gila Lustiger und Historikerin Kathrin Kollmeier kreist um jüdische Perspektiven auf die Flüchtlingskrise in Europa. Der Konzertabend mit geflüchteten Musikern, die im Rahmen von „Bridges – Musik verbindet“ das Ensemble Tremolo gebildet haben, widmet sich syrischen und anderen Traditionals aus dem Nahen Osten. Die Vorstellungen der soeben erschienenen autobiographischen Bücher „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“ von Dimitrij Kapitelman und „Germanija“ von Dimitrij Belkin reflektieren die Wünsche, Fragen und Probleme, die mit der Einwanderung russischsprachiger Juden nach Deutschland verbunden waren. Die erste Frankfurter Lesung von Deborah Feldman aus ihrem Bestseller „Un-Orthodox“ wird einen Einblick in den Emanzipationsprozess einer jungen Frau aus einer ultra-orthodoxen Gemeinschaft geben. Eine Podiumsdiskussion über „Religiösität und Feminismus“ mit Rabbinerin Elisa Klapheck,

Religionswissenschaftlerin Naime Cakir und Prodekanin Ursula Schoen reflektiert die geschlechtsspezifischen Rollenangebote von Tora, Bibel und Koran.

Das Pop Up Boat ist an den Hohen Feiertagen Rosch Haschana (3./4. Oktober 2016) und Jom Kippur (12. Oktober 2016) geschlossen. Über das Programm informiert eine eigene Website mit der URL www.popupboat.juedischesmuseum.de

Die Kommunikation in den Sozialen Medien wird unter dem Hashtag #popupboat geführt. Informationen zu den Themen der Lunch Talks und Workshops an Bord werden an Bord sowie auf Facebook angekündigt.

Für die Abendveranstaltungen wird ein Eintrittspreis erhoben; die Karten können vorab an Bord oder an der Kasse im Museum Judengasse erworben werden. Bei Essenveranstaltung ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich. Das Abendprogramm umfasst folgende Veranstaltungen:

 

Dienstag, 13. September, 19 Uhr

„Aliyah Bet: David verlässt Famagusta“ – Vortrag, Zeitzeugengespräch und Bildpräsentation. Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Donnerstag, 15. September, 19 Uhr

„Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“ – Buchvorstellung und Gespräch mit Dmitrij Kapitelman, in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Freitag, 16. September, 19 Uhr

Schwestern / Achot – Performance von Moran Sanderovic und Veronika Boekelman,

(Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

anschließend: Schabbes-Dinner von Badias Catering (Anmeldung erforderlich: dinner@juedischesmuseum.de)

Samstag, 17. September, 19 Uhr

„Screen and Dine: Jerusalem on a Plate” – Filmpräsentation und Dinner (Anmeldung erforderlich: dinner@juedischesmuseum.de)

Mittwoch, 21. September, 19 Uhr

„Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!“ – Buchpräsentation mit Shahak Shapira, in Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums

(Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Donnerstag, 22. September, 19 Uhr

„Jüdische Fußballvereine im nationalsozialistischen Deutschland“ – Buchpräsentation von Lorenz Pfeiffer und Henry Wahlig im Gespräch mit Alon Meyer und Daniel Lörcher, gefördert von Evonik(Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Freitag, 23. September, 19 Uhr

I can see music präsentiert: „The ‚Socalled’ movie” – Filmvorführung (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Mittwoch, 28. September, 19 Uhr

„Jüdische Perspektiven auf die europäische Flüchtlingskrise“ – Podiumsgespräch mit Cilly Kugelmann, Gila Lustiger und Dr. Kathrin Kollmeier, moderiert von Dr. Mirjam Wenzel, in Kooperation mit dem Fritz Bauer-Institut zur Geschichte und Wirkung des Holocaust (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Donnerstag, 29. September, 19 Uhr

„Religiosität und Feminismus“ – Podiumsgespräch mit Dr. Elisa Klapheck, Dr. Naime Cakir und Ursula Schoen, moderiert von Prof. Susanne Schroeter (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Freitag, 30. September, 19 Uhr

„The Casting: Wer war Bertha Pappenheim?“ – Performance mit Agatha Cion und Elianna Renner, in Kooperation mit der Jungen Akademie (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Samstag, 1. Oktober, 19 Uhr

„Moritz Daniel Oppenheim“ – Filmvorführung und Werkstattgespräch mit Isabel Gathof, gefördert von Frankfurter Sparkasse 1822 (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Donnerstag, 6. Oktober, 19 Uhr

„Germanija. Wie ich in Deutschland jüdisch und erwachsen wurde“ – Buchvorstellung und Gespräch mit Dmitrij Belkin (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Freitag, 7. Oktober, 19 Uhr

Dana Barak und Jonathan Weiss – Konzert anschließend: Schabbes-Dinner von Badias Catering (Anmeldung erforderlich: dinner@juedischesmuseum.de) (Eintritt: 15 Euro / ermäßigt: 10 Euro)

Samstag, 8. Oktober, 19 Uhr

„Heim“ – Filmvorführung und Werkstattgespräch mit Robert Schulzmann (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Donnerstag, 13. Oktober, 19 Uhr

„Unorthodox“ – Lesung mit Deborah Feldman, in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Jüdischen Museums (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Freitag, 14. Oktober, 19 Uhr

„Kritische Beobachterin, politische Denkerin und bewusste Jüdin – Happy Birthday, Hannah Arendt“ Podiumsgespräch zum 110. Geburtstag mit Edna Brocke, Prof. Barbara Hahn, Dr. Thomas Meyer und Prof. Christian Wiese, moderiert von Dr. Mirjam Wenzel (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Samstag, 15. Oktober, 19 Uhr

„Die Geträumten“ von Ruth Beckermann (Österreich 2016) – Filmpräsentation (Eintritt: 6 Euro / ermäßigt: 3 Euro)

Sonntag, 16. Oktober, 19 Uhr

Sukkot Dinner und Pop Up Boat Closing Party mit DJ La Bolshevita (Anmeldung erforderlich unter: dinner@juedischesmuseum.de)

(Text: Jüdisches Museum Frankfurt)

Aktuelle Infos gibt es unter: https://www.facebook.com/juedischesmuseumffm/

 

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