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Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse in der neuen Altstadt ist (fast) eröffnet

24.10.2018 | 20:56 Uhr | Kultur
Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse in der neuen Altstadt ist (fast) eröffnet

Das erste Museum in der neuen Altstadt ist eröffnet. Na gut, fast. Denn für die Öffentlichkeit zugänglich ist es noch nicht. Dafür müssen noch letzte Baumaßnahmen getätigt werden. Trotzdem wurde das neue Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse bereits jetzt vom Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann, dem hessischen Kultusminister Boris Rhein und von Robert Restani, dem Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Sparkasse, eröffnet. Das Museum ist dem Frankfurter Literaten und Satiriker Friedrich Stoltze gewidmet, der ja auch den Brunnen auf dem Marktplatz schmückt. Das Museum befindet sich im Herzen der neuen Altstadt im Haus zum Weißen Bock, Markt 7. Hier und im Kaminzimmer der benachbarten Goldenen Waage im 1. Obergeschoss wird künftig die neue Dauerausstellung zu Leben und Werk Stoltzes zu sehen sein.

Bei der Eröffnung hob Peter Feldmann in seiner Ansprache nicht nur die Bedeutung Stoltzes für die Stadt, sondern auch das politische Engagement des Satirikers hervor: „Die Stadt Frankfurt ist die Wiege der Demokratie. Friedrich Stoltze hat sich immer wieder in schwierigen Zeiten und gegen Widerstände, wie etwa die Zensur seiner Werke, für Demokratie stark gemacht“, so Feldmann. „Er war ein überzeugter Freiheitsdichter und kann uns damit auch heute ein echtes Vorbild sein. Es passt zu Frankfurt, dass das Stoltze-Museum diesem Engagement ein Denkmal setzt.“

Auch für Boris Rhein ist der Dichter und Satiriker ein großer und wichtiger Sohn der Stadt, dessen Arbeit aber weit über die Grenzen Hessens hinaus Bedeutung hat: „Friedrich Stoltze war zwar mit Leib und Seele Frankfurter, doch sein Wirken reichte weit über die Grenzen der Stadt hinaus“, betonte Rhein. „Ich freue mich, dass das Stoltze-Museum die überregionale Bedeutung des Dichters aufgreift. Deutlich wird dies zum Beispiel durch die traditionelle Teilnahme des Museums an den Tagen für die Literatur in Hessen. Sogar in Berlin, Schwaben und der Schweiz schenkte man dem Frankfurter Stoltze Beachtung. Es freut mich besonders, dass die Ausstellung auch diesen Aspekt zeigt.“

„Friedrich Stoltze gehört zu Frankfurt und das Stoltze-Museum gehört zur Frankfurter Sparkasse“, verwies Robert Restani auf das langjährige Engagement des Kreditinstituts für den Satiriker. „Mit unserem neuen Museum kehrt der populäre Mundartautor an den Ort seiner Kindheit und Jugend zurück.“ Im Herzen der Altstadt sei Stoltze aufgewachsen, im väterlichen Gasthof ‚Zum Rebstock‘ erstmals mit den Idealen von Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in Berührung gekommen. „Ich bin sehr stolz, dass wir genau an diesem Ort mit einem architektonisch eindrucksvollen Gebäude und in einer zeitgemäßen Präsentation nachhaltig an Friedrich Stoltze erinnern können“, betonte Restani.

Die Dauerausstellung des Stoltze-Museums am neuen Standort ist mit modernster Medientechnik ausgestattet. Optisch erinnert die Präsentation im Zeitungslayout an Stoltzes satirisches Hauptwerk „Frankfurter Latern“. Herzstück der Ausstellung ist der multifunktionale Medientisch, der in Bild, Ton und Stoltzes Worten über historisch bedeutsame Örtlichkeiten in Frankfurt wie die Paulskirche oder den Römer informiert. Zusätzlich zur Dauerausstellung sind regelmäßige Sonderausstellungen geplant.

Auch wenn das Museum fertig und offiziell eröffnet ist, müssen interessierte Besucher noch ein wenig geduldig sein, bevor sie in der neuen Altstadt in das Leben und Wirken von Friedrich Stoltze eintauchen können. Denn in den nächsten Wochen werden die letzten Bauarbeiten an und im Gebäude abgeschlossen. Voraussichtlich ab Ende November wird das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse täglich von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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