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Die Franz Fischer Revue beweist: "Es war nicht alles schlecht"

12.02.2017 | 21:42 Uhr | Kultur
Die Franz Fischer Revue beweist: 'Es war nicht alles schlecht'

Nach dem großen Erfolg in der ersten Spielzeit des noch jungen Theater Alter Brücke in Sachsenhausen ist der gebürtige Mainzer Franz Fischer auch in der zweiten Saison mit seiner Revue in das charmante Theater zurückgekehrt. Sein neues Programm trägt den Titel „es war nicht alles schlecht“. Und getreu diesem Motto bekommen die Zuschauer hier auch eine bunte Mischung aus Alt und Neu geboten. Fischer, der schon als Schüler seine Leidenschaft für das Schauspiel entdeckt hat und später bei einem Aufenthalt in London noch an seinem musikalischen Talent gefeilt hat, erweist sich nicht nur als guter Sänger und Pianist. Auch als Entertainer und Gitarrist macht er eine gute Figur. Wenn er dann auch noch in die Rollen zweier Alter Egos, dem Champagnerlieferanten Rolfi und dem Literaten Kunibert Volzenbeil, schlüpft, darf er zudem noch sein schauspielerisches wie komödiantisches Talent unter Beweis stellen.

Vielseitigkeit steht bei der Revue auch musikalisch im Mittelpunkt. Da trifft Udo Jürgens auf die Ärzte, während sich andere Lieder bei Randy Newman und Trio bedienen. Mal bitterböse, dann wieder sanft und fast poetisch, mal herrlich komisch, dann wieder sehr melancholisch – hier wird wirklich die ganze Palette geboten. Dazwischen analysieren Fischer und sein Cocktails mixender Sidekick Nelson van Heuvel das aktuelle Politgeschehen oder spielen mit „Freiwilligen“ aus dem Publikum den TV-Klassiker „Der große Preis“ nach – wenn auch in einer sehr eigenen Interpretation.

Franz Fischer nimmt das Publikum mit seiner angenehmen Stimme und seiner augenzwinkernd-charmanten Art schnell für sich ein. Es macht Spaß, ihm zu lauschen, ganz gleich, ob er nun ruhige, melancholische Lieder, freche Songs oder Udo Jürgens Klassiker singt. Schön ist auch, dass er im Laufe des Abends immer wieder für kleine Überraschungen sorgt, indem er der Erwartungshaltung des Publikums entgegenläuft. Wenn er etwa als Lieferant Rolfi im leichten Proll-Look die Bühne betritt, dann erwartet man nun eigentlich eher tiefergelegten Humor. Was er dann aber mit tiefer Bassstimme vorträgt, ist so wunderbar absurd, dass man nicht anders kann, als herzhaft zu lachen und sich wünscht, Rolfi würde noch etwas länger auf der Bühne verweilen. Auch bei der Songauswahl geht Fischer bisweilen ungewöhnliche Wege, da er die Stimmung schon mal sehr drastisch ändert. Dass das so gut funktioniert, ist ein weiteres Zeugnis für das Talent des Künstlers.

Ob Musik, Reflexionen über das aktuelle Zeitgeschehen, Cocktails von Nelson van Heuvel, amüsante Einspieler über die Videoleinwand oder ein Quiz-Klassiker mit Publikumsbeteiligung – die große Franz Fischer Revue bietet ihren Besuchern wirklich einen sehr bunten Abend und über zwei Stunden sehr gute Unterhaltung. Was will man mehr?

Die nächste Franz Fischer Revue könnt Ihr am 13. und 14. April im Theater Alte Brücke erleben. Mehr Infos über Franz Fischer bekommt Ihr auch unter: http://franzfischermusik.de

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