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Die Primus-Linie blickt hoffnungsvoll ins nächste Jahr

30.10.2020 | 14:27 Uhr | Business
Die Primus-Linie blickt hoffnungsvoll ins nächste Jahr

Auch für die Primus-Linie war 2020 durch die Einschränkungen aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie kein einfaches Jahr. Doch für das nächste Jahr gibt es einen sehr hoffnungsvollen Ausblick: „Für 2021 haben wir einige unserer beliebten Fahrten wie das märchenhafte Familienfrühstück, die Skylight-Tour oder das Riversight-Dinner erneut ins Programm aufgenommen und hoffen, diese auch durchführen zu können“, sagt Marie Nauheimer, Geschäftsführerin der Primus-Linie. Das hängt natürlich davon ab, wie sich die Corona-Situation weiter entwickeln wird. Derzeit würden Hygienekonzept, Abstandsregeln sowie die weiteren Corona-Maßnahmen konsequent an Bord umgesetzt. Marie Nauheimer geht zudem davon aus, dass dies auch 2021 noch der Fall sein werde. „Großveranstaltungen werden voraussichtlich noch lange nicht stattfinden. Wir hoffen jedoch, dass sich das Chartergeschäft wieder etwas erholt, denn die Vermietung an Firmen und Privatkunden ist zurzeit weggebrochen“, erläutert sie. Der Fokus bei der Programmgestaltung liege bei der Primus-Linie weiterhin auf „Urlaub zu Hause“ sowie Erholung an Bord mit Kulinarik aus der Bordküche. Insgesamt sei jedoch eine Vorschau sowie die Planung für das kommende Jahr sehr schwierig. 

Der Blick zurück auf den Lockdown und die Zeit danach zeigt, wie schwierig die Lage auch für ein Unternehmen wie die Primus-Linie ist. So durften die Schiffe des Unternehmens vom 18. März bis 16. Mai nicht fahren. „Diese acht Wochen haben wir genutzt, um unsere Schiffe wieder auf Vordermann zu bringen. Wartungsarbeiten und Schönheitsreparaturen standen an“, berichtet die Geschäftsführerin. Zudem sei es eine Zeit der kreativen Ideen gewesen. So wurde im April beispielsweise der „Primus auf Landgang – Takeaway“ ins Leben gerufen. Dabei kamen Main-Besucher in den Genuss der frischen Bordküche, die an den Wochenenden vom Schiffscounter aus angeboten wurde. „Unsere Snacks wie Süßkartoffel-Pommes, Wraps oder Waffeln wurden besonders am Osterwochenende sehr gut angenommen. Mit dem Takeaway waren wir auch in der Zeit des Stillstands bei unseren Kunden präsent“, weiß Marie Nauheimer. 

Doch trotzdem war die Erleichterung groß, als es nach dem Ende des Lockdowns am 16. Mai die Schifffahrt wieder aufgenommen werden konnte – wenn auch in eingeschränkter Form mit weniger Passagieren und mit vielen neuen Regelungen. „Wir haben alle vorgegebenen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen an Bord umgesetzt, zudem ist das Mobiliar auf den Schiffen so ausgerichtet, dass das Einhalten der Mindestabstände kein Problem ist“, erläutert Nauheimer. Die Abfahrtszeiten der Fahrten wurden ebenfalls an die aktuelle Situation angepasst, damit die Passagiere beim Ein- und Aussteigen Distanz wahren können. Als erstes wurden die Rundfahrten durch Frankfurt wieder ins Programm aufgenommen, es folgten dann die Tagesfahren auf Main und Rhein. „Mühsam war und ist vor allem das Flickenwerk des Föderalismus: Was in Hessen galt, war nicht unbedingt in Rheinland-Pfalz oder in Bayern der Fall und wir haben Anlegestellen in all diesen Bundesländern“, so die Primus-Linie-Geschäftsführerin. Während Fahrten zu den Großevents wie Rhein in Flammen komplett abgesagt wurden, hat man Eventfahrten an Bord neu konzeptioniert. Das After-Work-Shipping wurde zum Chill-out umfunktioniert und das Oktoberfest zur Bayrischen Gemütlichkeit, wobei bei beiden Veranstaltungen der Party-Charakter entfiel. „Ein Großteil der Gäste haben Verständnis für die neuen Regelungen und waren froh auf den Schiffen zu sein, ebenso wie unsere Mitarbeiter“, sagt Marie Nauheimer und führt weiter aus: „Wichtig war uns, dass die Mitarbeiter nach zwei Monaten Kurzarbeit diese soweit wie möglich reduzieren. Leider konnten wir unsere Saisonkräfte, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr wiedereinstellen.“ 

Rückblickend auf die Saison 2020 verzeichnet die Primus-Linie ein Minus von 68 Prozent beim Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr. Im Chartergeschäft beträgt der Rückgang 95 Prozent. Auch die Fahrplanfahrten verzeichnen ein Minus von 57 Prozent, bei den Eventfahrten gab es ein Minus von rund 80 Prozent, da diese vorwiegend im Zeitraum des Lockdowns lagen. Bei den Rund- und Tagesfahrten liegt der Rückgang bei 50 Prozent und bei Abendfahrten wie beispielweise beim After-Work-Shipping bei 60 Prozent. Bei den Fahrplanfahrten ist der Umsatz in der Gastronomie um 67 Prozent zurück gegangen. 

Highlights 2020 

2020 feiert die Primus-Linie gleich zwei Jubiläen: 140 Jahre Frankfurter Personenschifffahrt sowie 45 Jahre seit der Gründung der Primus-Linie. Geplante Sonderaktionen sowie die große Feier mit geladenen Gästen mussten leider ausfallen, jedoch wurde im Jubiläumsjahr ein Primus-Maskottchen kreiert. Es ist eine Robbe und heißt Linus, wobei bei der Auswahl von Tier und Namen sowohl die Kinder der Primus-Linie-Mitarbeiter als auch die Kunden beteiligt waren. 

Erfreulich war in diesem Jahr auch das Passagieraufkommen im Sommer, vor allem der Juli und August waren zufriedenstellend. Viele haben ihren Urlaub in Deutschland verbracht und haben diesen mit einer Schifffahrt mit der Primus-Linie ergänzt. 

Winterzauber heißt zudem die neue Fahrt des Unternehmens, die an einigen Wochenenden im Dezember 2020 auf die Festtage einstimmen soll. Ein Weihnachtsmenü sowie ein kleines Unterhaltungsprogramm sind bei den Fahrten inklusive. Feierlich geht es schließlich auch bei der Silvesterkreuzfahrt durch Frankfurt zu, mit der die Primus-Linie traditionell das Jahr ausklingen lässt. 

Weitere Informationen und Buchungen für alle Fahrten findet Ihr unter www.primus-linie.de

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