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Die SCHIRN bringt MAGRITTE nach Frankfurt

10.02.2017 | 15:33 Uhr | Kultur
Die SCHIRN bringt MAGRITTE nach Frankfurt

Bilder wie „Das ist keine Pfeife“ oder „Der glückliche Stifter“, aber auch „Die Kunst der Konversation“ oder „Die Stimme des Absoluten“ dürften die Meisten kennen – auch wenn vielleicht nicht jeder weiß, dass diese vom belgischen Maler René Magritte (1898 – 1967) stammen. Diesem großen Surrealisten widmet die Schirn nun die erste umfassende Einzelausstellung in Deutschland seit mehr als zwei Jahrzehnten. Entstanden ist die Ausstellung, die rund 70 Werke aus den 20er bis 60er Jahren zeigt, in Zusammenarbeit mit dem Centre Pompidou, Musée national d`art moderne in Paris, wo diese Schau fast 600.000 begeisterte Besucher anlocken konnte.

Die ausgestellten Werke wurden aus allen Ecken der Welt zusammengetragen. Sie kommen aus Berlin, London, New York, Genf, Brüssel oder Melbourne. Die in fünf Kapitel unterteilte Ausstellung beleuchtet Magrittes Auseinandersetzung mit der Philosophie und beschäftigt sich dabei mit einer Frage, die aktueller nicht sein könnte: Was ist Schein und was Realität? In Zeiten von Fake News und „alternativen Fakten“ bekommt ein Bild, das scheinbar eindeutig eine Pfeife zeigt, dann aber behauptet, dies wäre keine Pfeife, doch gleich eine ganz neue Bedeutung. So wird man als Besucher angeregt, sich auf Magrittes Überlegungen zum Verhältnis zwischen Bild und Sprache einzulassen und selbst in Frage stellen, was wir auf den Bildern eigentlich sehen.

Gleichzeitig wird aber auch Magrittes Auseinandersetzung mit Legenden und Mythen rund um die Erfindung der Malerei thematisiert. So entsteht eine sehr faszinierende, aber auch herausfordernde Ausstellung, die weit mehr ist, als eine Werkschau eines so wichtigen Vertreters des Surrealismus.

Zu der Ausstellung ist auch ein umfassender Katalog erschienen. Dieser ist durch die Abbildung der in der Ausstellung gezeigten Werke, sowie durch die sehr interessanten wissenschaftlichen Texte eine sehr lohnenswerte Ergänzung zum Ausstellungsbesuch. Wer sich nach dem Gang durch die Schau noch intensiver mit dem „Verrat der Bilder“ auseinandersetzen möchte, der sollte sich den schön gestalteten Katalog auf jeden Fall zulegen.

Weitere Infos zur Ausstellung und den Öffnungszeiten findet Ihr HIER in unserem Veranstaltungskalender

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