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Entschärfung einer Weltkriegsbombe auf dem Messegelände

03.06.2020 | 17:58 Uhr | Service
Entschärfung einer Weltkriegsbombe auf dem Messegelände

Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Messe Frankfurt wurde am gestrigen Dienstag eine amerikanische 500 kg Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Die Weltkriegsbombe ist abgesichert und befindet sich in einer stabilen Lage. Am Freitag, 05. Juni, soll die Bombe entschärft werden, was eine Evakuierung des umliegenden Bereichs nötig macht. Betroffen davon sind etwa 2700 Menschen. Diese werden durch Wurfzettel informiert. Wenn Ihr schon mal nachschauen wollt, ob es Euch eventuell auch betrifft, findet Ihr eine Karte mit der Darstellung der Evakuierungszone hier: https://arcg.is/1Cv8rz0

Was die Evakuierung etwas leichter macht, ist der Umstand, dass sich Einrichtungen wie Pflegeheime oder Krankenhäuser nicht im Evakuierungsbereich befinden. Alle Personen in dem zu evakuierenden Bereich, die nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind, müssen am Freitag, 5. Juni 2020, bis 09:00 Uhr ihre Wohnung sowie den gesamten, auf dem Plan markierten Bereich verlassen haben. 

In diesem Zeitraum werden auch hilfsbedürftige oder bettlägerige Menschen, die ihren Transportbedarf im Vorfeld bei der Feuerwehr angemeldet haben, durch die Rettungsdienste und Katastrophenschutzeinheiten evakuiert und zur Betreuungsstelle oder anderen Einrichtungen gebracht. 

Diese Personen werden gebeten, sich bis Donnerstag, 04.06.2020, 18:00 Uhr über das Bürgertelefon zu melden, um einen Transport durch die Rettungsdienste zu gewährleisten. Zudem kann eine Transportanmeldung auch online auf der Internetseite der Feuerwehr (www.feuerwehr-frankfurt.de) erfolgen.

Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen wird in der Messehalle 11 eine Betreuungsstelle eingerichtet. Diese ist ab 08:00 Uhr geöffnet. Aus gegebenem Anlass wird aber darauf hingewiesen, dass zur Vermeidung von Corona Infektionen innerhalb der Betreuungsstelle die Abstandsregeln einzuhalten sind und eine Mund-Nasen Bedeckung zu tragen ist. Des Weiteren werden zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten, die Kontaktdaten aller in der Betreuungsstelle anwesenden Personen, einschließlich Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsbereich dokumentiert. 

Sobald die Evakuierungsmaßnahmen abgeschlossen sind, wird der Evakuierungsbereich durch die Polizei kontrolliert. Über die Dauer der Entschärfung können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Das Ende der Sperrungen, das für voraussichtlich 18:00 Uhr zu erwarten ist, wird durch Rundfunkdurchsagen sowie über die Social Media Kanäle bekannt gegeben. 

Ab 08:30 Uhr wird der öffentliche Nahverkehr (U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse) in dem betroffenen Bereich eingestellt. Der S-Bahnbetrieb wird mit Ausnahme der S-Bahnstation Messe bis 10:30 Uhr aufrechterhalten. Die S-Bahn-Station Messe wird ab 08:30 Uhr nicht mehr angefahren. Über Ausfälle, Fahrplanänderungen und Sperrungen informieren die jeweiligen Verkehrsbetriebe auf deren Kanälen eigenständig. 

Betroffene Personen werden gebeten, auch ihre Nachbarn zu informieren. Aktuelle Informationen sind über Rundfunk, die Social Media Kanäle von Polizei und Feuerwehr sowie der Internetseite der Feuerwehr www.feuerwehr-frankfurt.de abrufbar. 

Die Feuerwehr Frankfurt richtet unter der Rufnummer 069 / 212 - 111 ein Bürgertelefon ein. Es ist zu folgenden Zeiten erreichbar: Donnerstag, 04.06.2020, von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr Freitag, 05.06.2020, von 06:00 Uhr bis zum Ende der Einsatzmaßnahmen. 

Personen, die aktuell einer vom Gesundheitsamt verfügten Isolations- oder Quarantäneverfügung unterliegen, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 069 / 212 44374 oder per E-Mail an info.infektiologie@stadt-frankfurt.de mit dem Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen, und die Verfahrensweise der Evakuierung abzustimmen.

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